Sven Hannawald zittert um Vierschanzentournee-Rekord

Unterföhring, 30. Dezember (pps) - Der frühere Skisprungstar und heutige Autorennfahrer Sven Hannawald hat im exklusiven Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD eingestanden, dass er alljährlich um seinen Rekord bei der Vierschanzentournee zittert. "Ich habe mir damals wirklich keinen Gefallen getan. In jedem Jahr habe ich von Saisonbeginn bis zum zweiten Tourneespringen ein komisches Gefühl und fürchte um den Rekord. Jeder, der dominiert, könnte der Zweite sein", sagte Studiogast Hannwald, der 2002 als bislang Einziger alle vier Springen der traditionsreichen Tournee gewonnen hatte. "Ich habe die Hoffnung, dass mir der Rekord noch möglichst lange erhalten bleibt."

Hannwald erinnert sich gerne zurück: "Es sind bewegende Bilder, die mich sehr stolz machen. Mit Abstand kann ich das sehr genießen. Jetzt habe ich keinen Druck mehr", so der 37-Jährige zehn Jahre nach dem Gewinn des Skisprung-Grand-Slams.

Österreicher Kofler ist in guter Form

Vor dem Auftaktspringen in Oberstdorf hat Hannawald vor allem die Österreicher auf der Favoritenliste: "Die Besten werden sich durchsetzen. Jeder muß sich auf sich selber konzentrieren. Ich denke, dass Andreas Kofler der Erste ist. Er hat die Form, die mich zittern lässt. Aber auch Gregor Schlierenzauer darf man nicht vergessen."

Respekt vor Martin Schmitt

Gedanken an ein Skisprung-Comeback verschwendet Hannwald nicht. Seinem alten Weggefährten Martin Schmitt zollt er große Anerkennung: "Ich habe einen Heidenrespekt vor Martin, dass er sich weiter stellt. Was teilweise über ihn geschrieben wird, geht unter die Gürtellinie. Ich bin bei ihm und schreibe ihn erst ab, wenn er sagt, er hört auf."

Autorennen und Fußball als Leidenschaft

Nach dem Ende seiner Skisprung-Karriere hat Hannawald seine Leidenschaft als Autorennfahrer entdeckt. "Im ADAC GT Masters will ich weiter Fuß fassen. Das Autofahren ist vergleichbar mit dem Skispringen. Ich brauche das Adrenalin", sagte der Team-Olympiasieger von 2002 und fügte hinzu: "Darüber hinaus spiele ich leidenschaftlich gerne Fußball bei meinem Klub in Neuried. Anfangs im Sturm, dann im rechten Mittelfeld und jetzt ganz hinten. Das Spiel mit dem Ball werde ich wohl irgendwann mal lernen."

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