SpoBiS 2013 – Oliver Pocher: „Das Aktuelle Sportstudio könnte ich definitiv unterhaltsamer gestalten.“

Düsseldorf, 18. Februar 2013 – Oliver Pocher hat sich in einer Diskussionsrunde beim SpoBIS 2013 in Düsseldorf kritisch zu den Sport-Übertragungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern geäußert.

Oliver Pocher beim SpoBiS in der Diskussion zum Thema „Wie viel Entertainment verträgt der Fußball?“: „Es ist nicht mein Ziel Sportmoderator zu werden, aber das Aktuelle Sportstudio könnte ich definitiv unterhaltsamer gestalten als was da abgeht. Da ist die Messlatte auch nicht besonders hoch. Es ist teilweise totlangweilig. Nur diese gleichgescheitelten, langweiligen Typen, die da sind. Da passt dann auch die Ostseeinsel imagemäßig. Bei Usedom passte Inhalt mit dem, was man verkauft hat, sehr gut zusammen. Ich glaube, dass man das inhaltlich deutlich stärker machen kann.“ Auch die Übertragungen der UEFA Champions League ließ Pocher nicht unkritisiert. Auf den Einwurf, dass dies die erste Saison für das ZDF sei und der Mainzer Sender auch einen gewissen Lernprozess durchlaufen müsste, erwiderte Pocher süffisant: „Das ist richtig, die haben ja noch nie Fußballspiele übertragen. Daher müssen sie sich noch etwas reinfinden.“

Oliver Pocher zu seiner Rolle als Moderator der Sendung „Samstag Live!“ beim Pay-TV-Sender Sky: „Ich weiß Comedian und Sport zu trennen. Bei mir ist ja Sportverstand durchaus vorhanden. Der Vorteil ist, dass ich anders auf die Leute zugehen und nach einem Spiel auch mal etwas anderes fragen kann.“ Dennoch zeigte sich Pocher im Gespräch über seine Sendung auch selbstkritisch: „Ich bin nicht mit allen Inhalten zufrieden, da muss man an der ein oder anderen Stelle schrauben.“

Sportkommentator Frank Buschmann bemängelte die Zurückhaltung in den meisten Sportkommentaren: „Da wünsche ich mir doch etwas mehr Enthusiasmus. Ich darf doch wohl ein bisschen Gefühl zeigen. Ich darf nur nicht verhohnepipeln, was da passiert.“ Buschmann weiter: „Es ist das Allerwichtigste, dass man grundsätzlich authentisch ist. Ich habe auch noch nie erlebt, dass ich wegen meiner Moderation bei ´Schlag den Raab´ nicht mehr als glaubwürdiger Sportmoderator wahrgenommen worden bin.“

Im Rahmen der Diskussion hat sich Frank Buschmann auch zu der Trennung von seinem Arbeitgeber Sport1 geäußert, die seit einigen Tagen durch die Presse geht: „Es sieht schwer nach einer Trennung aus. Die Gründe möchte ich hier nicht platt treten. Es ist wie in einer Ehe: Irgendwann wacht man halt morgens auf und sagt sich, was da drüben liegt, ist nicht mehr so sexy. Offenbar plant man da in der Form nicht mehr mit mir. Ob alles vorbei ist, weiß ich gar nicht.“

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