Leverkusen, 14. Oktober - Stefan Kuntz ist aus vereinseigenem Interesse kein Freund von investorengetriebenen Clubs. Andererseits fordert der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern auch mehr Solidarität zwischen den Traditionsvereinen.

„In Leipzig, an einem Ort, wo es nichts mehr gab, hat RB Leipzig etwas aufgebaut“, honorierte Kuntz beim SPONSORs Clubmanager Summit 2014 die Leistung des von Red Bull geförderten Ost-Clubs. Und weiter sagte der gebürtige Saarländer: „Das kann nicht jeder – auch nicht mit dem Geld.“ Kuntz verweist unter anderem auf die deutschen Spieler, die in Leipzig spielen und das gute Scouting bei RB.

Andererseits ist Kuntz aber nach wie vor ein Dorn im Auge, dass RB Leipzig in der 2. Liga und der Bundesliga „anderen Clubs einen Platz wegnimmt und damit eine gewisse Attraktivität verloren geht – das ist nicht gut“.

Kuntz lieferte Beispiele und verweist unter anderem auf das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Union Berlin. Die Partie, die an einem Dienstagabend stattfand, besuchten rund 30 000 Zuschauer, erinnert Kuntz, die damit einenhöheren Zuschauerzuspruch erfuhr als das badische Derby zwischen 1899 Hoffenheim und dem SC Freiburg. Obwohl dieses rund zwei Stunden später angepfiffen wurde und die Partie damit zu einer vermeintlich attraktiveren Zeit stattfand.

„Meckernde Traditionsclubs hindert niemand daran, zu helfen“

Dabei nimmt Kuntz auch die „meckernden Bundesliga-Traditionsclubs“ in die Pflicht. „Es hindert die Bundesliga-Traditionsclubs niemand daran, den Zweitliga-Traditionsclubs zu helfen, damit man wieder hochkommt.“ Kuntz geht es dabei nicht darum, dass die Bundesliga Löcher stopfen soll, „die manche Zweitligisten durch schlechtes Wirtschaften reißen“. Sondern vielmehr um „eine umfassendere Unterstützung, die über das Ausleihen des einen oder anderenSpielers hinausgeht“.


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