• Angelique Kerber, Deutschlands Top-Star im Damentennis, spielt mit Nicolas Kiefer - Fed-Cup-Kollegin Sabine Lisicki hat Wimbledon-Sieger Michael Stich an ihrer Seite
  • Turnierdirektor Ralf Weber: 'Spielerische Klasse und perfekte Unterhaltung'

    Halle, Westfalen, 05. November (pps)
    - Tennissport der Spitzenklasse und nostalgische Erinnerungen, aber auch vergnügliche Momente bietet die "Schauinsland-Reisen Champions Trophy 2016" mit ehemaligen Tennisstars und aktuellen Spitzenspielerinnen. So treffen im Vorfeld der 24. Gerry Weber Open (11. bis 19. Juni 2016) vier nationale Tennis-Persönlichkeiten aufeinander, um die Zuschauer auf das ATP 500er-Rasenevent einzustimmen. Für dieses attraktive Mixed-Duell auf Rasen am 11. Juni (Samstag, ab 17.00 Uhr), hat Turnierdirektor Ralf Weber ein außergewöhnliches Quartett verpflichten können.

    Auf der einen Seite des Netzes bildet die aktuelle Weltranglistenneunte und Deutschlands Top-Star im Damen-Tennis, Angelique Kerber, mit dem Gerry Weber Open-Rekordteilnehmer und -Turniersieger von 1999, Nicolas Kiefer, ein spielstarkes Duo. Herausgefordert werden sie von Kerbers Fed-Cup-Teamkollegin Sabine Lisicki (Weltrangliste 32) und Wimbledonsieger Michael Stich. "Mit diesen Persönlichkeiten verbinde ich für mich und unser Publikum spielerische Klasse mit perfekter Unterhaltung", sagt Ralf Weber über das sehenswerte Mixed-Duell auf dem Centre Court im Gerry Weber Stadion in Halle, Westfalen.

    Nach den großartigen Erfolgen in den letzten Jahren wird die Erfolgsstory der Champions Trophy erneut mit sportlicher Prominenz fortgeschrieben. Dazu beitragen wird vor allem Deutschlands Spitzenspielerin Angelique Kerber. Die 27-jährige Kielerin ist seit Jahren beständig in der Weltspitze zu finden und hat in diesem Jahr bereits die Turniere in Charleston, Stuttgart, Birmingham und Stanford gewinnen können. Beim WTA-Saisonfinale der acht besten Spielerinnen in Singapur schied sie bei ihrer dritten Teilnahme nach 2012 und 2013 leider nach der Gruppenphase dieser inoffiziellen WTA-Weltmeisterschaft aus. Letztlich fehlte Kerber nur ein einziger Satz zum Einzug ins WM-Halbfinale.

    Eine feste Größe ist die deutsche Nummer eins bei den Showmatches im Gerry Weber Stadion. In den beiden vergangenen Jahren bestritt die siebenfache WTA-Tour-Siegerin die Champions Trophy mit den früheren Weltklasseprofis Richard Krajicek (NED) und French-Open-Sieger Michael Chang (USA) und zeigte sich begeistert über die Atmosphäre in der ostwestfälischen Eventarena: "Eine großartige Kulisse und ein wunderbarer Court, es macht riesigen Spaß, hier zu spielen." Dabei sein wird auch wieder Fed Cup-Teamkollegin Sabine Lisicki, die einstige Nummer zwölf der Damen-Weltrangliste. Unlängst ereilte die 26-Jährige jedoch eine Hiobsbotschaft in ihrer Profikarriere. Aufgrund anhaltender Probleme am Knie muss die Nummer 28 der Welt eine Pause einlegen und hat die Saison vorzeitig beendet. "Wie die meisten wissen, hatte ich vor und während der US Open Probleme mit meinem Knie", schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite, doch inzwischen ist sie wieder im Training. Rückblickend auf ihren die sjährigen Auftritt mit Henri Leconte bei der Champions Trophy merkte sie an: "Da wollte ich schon immer mal spielen und diesen Wunsch habe ich mir erfüllt. Nun freue mich auf den nächsten Auftritt im kommenden Jahr in diesem tollen Stadion."

    Komplettiert wird die "Schauinsland-Reisen Champions Trophy 2016" mit zwei nationalen Tennisstars von internationaler Reputation: Michael Stich und Nicolas Kiefer. Beide deutschen Tennis-Heroen von damals vereint, dass sie zu den vier erfolgreichsten deutschen Tennisspielern - neben Steffi Graf und Boris Becker - der sogenannten "Open Era" gehören.

    So gewann der heute 47-jährige Michael Stich 1991 die All England Championships in Wimbledon und besiegte im Finale Boris Becker. Drei Jahre später siegte er als erster Deutscher bei den Gerry Weber Open (1994 gegen Magnus Larsson aus Schweden, 6:4, 4:6, 6:3) und holte in seiner 1988 gestarteten Profikarriere insgesamt 18 Tour-Titel. Zudem gewann der Elmshorner mit Boris Becker bei den Olympischen Spielen 1992 von Barcelona die bislang einzige deutsche Goldmedaille im Herrentennis, wurde im Jahr darauf ATP-Weltmeister und Davis-Cup-Sieger und war 28 Wochen lang die Nummer zwei der Welt.

    Für Nicolas Kiefer, der zu seiner Profizeit als größtes deutsches Tennistalent nach Becker und Stich galt, war der größte internationale Erfolg der Gewinn der Silbermedaille im Doppel an der Seite von Rainer Schüttler bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen . Zudem gewann deR begeisterte Fußballanhänger und Vereinsmitglied von Hannover 96 sechs ATP Tour-Titel und stand in 13 Finals. Auch bei den Gerry Weber Open hat sich der heute 38-jährige Holzmindener verewigen können. Seine vierzehn Teilnahmen beim ATP-Rasentennisturnier sind Rekord, und Kiefer hat eine herausragende Erfolgsbilanz aufzuweisen. Er gewann 1999 den Titel mit dem Endspieltriumph über den Schweden Nicklas Kulti und stand des Weiteren zwei Mal im Endspiel: 2002 unterlag er dem Russen Yevgeny Kafelnikov und im Jahr darauf musste er sich dem Schweizer Roger Federer geschlagen geben.


    Die Stars im Kurzportrait:

    Angelique Kerber

    Die 27-Jährige ist die deutsche Nummer eins im Damentennis, allerdings nicht als klassische Führungsspielerin oder Anführerin des deutschen Fed-Cup-Teams. Sie lässt lieber eher Taten für sich sprechen. Die gebürtige Bremerin mit polnischen Wurzeln hat sogar eine Tennisakademie in der Nähe von Posen eröffnet. Seit Jahren ist die aktuelle Weltranglisten-Neunte beständig in der Weltspitze zu finden und erreichte zum dritten Mal das WTA-Saisonfinale der weltbesten acht Spielerinnen in Singapur. In diesem Jahr hat Kerber die Turniere in Charleston, Stuttgart, Birmingham und Stanford gewinnen können und so verbesserte das in Kiel lebende Nordlicht eindrucksvoll ihre Erfolgsbilanz auf sieben Tour-Titelgewinne im Einzel. Zwei Mal erreichte Kerber bisher ein Grand-Slam-Halbfinale: 2011 in New York bei den US Open und im Jahr darauf in Wimbledon, einmal ein Viertelfinale bei den French Open (2012) und zweimal ein Achtelfinale bei den Australian Open (2013, 2014). Über die einstige N ummer fünf des WTA-Rankings (Oktober 2012) meint Fed Cup-Teamchefin Barbara Rittner, dass Angelique Kerber dickköpfig, ehrlich, sensibel, vorsichtig, fleißig, diszipliniert, manchmal so trotzig und stur sei - wie sie selbst als Profi.


    Sabine Lisicki

    Vor zwei Jahren (2013) stand Sabine Katharina Lisicki in Wimbledon als erste deutsche Tennisspielerin seit Steffi Graf im Einzelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Die 26-Jährige besitzt sicherlich den größten Glitzer- und Glamourfaktor im nationalen Damentennis, auch weil sie mit dem Komiker und TV-Moderator Oliver Pocher liiert ist. Ihre sportliche Erfolgsbilanz liest sich so: Vier Titelgewinne im Einzel (Charleston, Birmingham, Dallas und Hongkong) und vier Doppelsiege stehen bis dato für die auf der WTA-Tour aktuell an Position Nummer 32 geführte Blondine zu Buche. Im Übrigen ist ihr Paradeschlag der Aufschlag - einer der Härtesten im Damentennis. Seit diesem Jahr hält sie zum einen den Weltrekord für den schnellsten Aufschlag, denn sie beim Turnier in Stanford mit 211 Stundenkilometern aufstellte und zum anderen gelang ihr in Birmingham in der Partie gegen Belinda Bencic mit 27 Assen in einem Spiel sozusagen WTA-Rekord. Ihre Teamchefin Barbara Rittner ist überzeugt, dass die ehemalige Nummer 12 (Mai 2012) alsbald in die Weltspitze zurückkehren kann: "Sabine Lisicki hat eine sehr optimistische Ausstrahlung, ist immer vom Besten überzeugt und steckt damit auch andere im Team positiv an. Humorvoller Typ, zielstrebig, durchaus sensibel. Manchmal auch dickköpfig."


    Michael Stich

    Deutschlands früherer Tennisstar gewann 1991 die All England Championships in Wimbledon. Der heute 47-jährige Michael Stich besiegte damals auf seinem Weg zum Grand Slam-Triumph nacheinander den frischgebackenen French Open-Champion Jim Courier, den Weltranglisten-Ersten Stefan Edberg und im Finale Boris Becker. Drei Jahre später siegte er 1994 als erster Deutscher bei den Gerry Weber Open (gegen den Schweden Magnus Larsson), unterlag zwölf Monate später in der ostwestfälischen Lindenstadt im Endspiel dem Schweizer Marc Rosset. Mit Karten Braasch trug er sich 1997 in die Doppelsiegerliste in Halle, Westfalen ein. In seiner 1988 gestarteten Profikarriere gewann Stich insgesamt 18 Tour-Titel und holte mit Boris Becker bei den Olympischen Spielen 1992 von Barcelona die bislang einzige deutsche Goldmedaille im Herrentennis. Ein Jahr später wurde er ATP-Weltmeister sowie Davis Cup-Sieger und war 28 Wochen lang die Nummer zwei der Welt. Im September 2015 erhielt der heutige Turnierd irektor des Hamburger Rothenbaums die bisher größte Ehre seiner Sportlerkarriere: die Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports. Bereits 1994 gründete Michael Stich eine nach ihm benannte gemeinnützige Stiftung, die sich für HIV-infizierte, HIV-betroffene und an AIDS erkrankte Kinder einsetzt. Für seine ehrenamtliche Arbeit wurde Stich mehrfach ausgezeichnet, so im Jahr 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.


    Nicolas Kiefer

    Der heute 38-jährige Ex-Profi ist weiterhin dem Tennissport verbunden - als Trainer, Mentor und Berater an der niedersächsischen Tennisbase in Hannover. In seiner aktiven Zeit war der größte Erfolg des begeisterten Fußballanhängers von Hannover 96 der Gewinn der Silbermedaille im Doppel mit Rainer Schüttler bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Des Weiteren erreichte der Niedersachse bei den Australian Open 2006 das Halbfinale, stand jeweils einmal im Viertelfinale in Wimbledon (1997) und bei den US Open (2000) sowie im Achtelfinale bei den French Open 2005. In seiner Karriere gewann die ehemalige Nummer 56 der Tenniswelt (Februar 2013) auf der ATP World Tour sechs Turniere und stand 13 Mal in einem Endspiel. Neben seinen Turniersiegen in Toulouse, Tokio, Taschkent, Dubai und Hongkong triumphierte Nicolas Kiefer 1999 bei den Gerry Weber Open. Der 14-fache Rekordteilnehmer des ATP-Tennisturniers in Halle, Westfalen stand zudem noch zweimal im Finale: 2002 scheiterte er an Yevgeny Kafelnikov, im Jahr darauf an Roger Federer.


    Die Eintrittspreise für die Champions Trophy 2016 sind wie folgt: 55,00 Euro (Loge), 45,00 Euro (Kat. I), 35,00 Euro (Kat. II), 25,00 Euro (Kat. III) und 15,00 Euro (Kat. IV). Karten sind unter der telefonischen Hotline (05201) 81 80, im Internet unter www.gerryweber-open.de und bei allen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich. Das GERRY WEBER Ticket Center ist via Email unter karten@gerryweber-world.de zu erreichen. Die Anschrift: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen) in 33790 HalleWestfalen.


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