Unterföhring, 20. Mai (pps) - Der frühere DFB-Mediendirektor Harald Stenger hat sich zu der von der FIFA-Ethikkommission geforderten Zweijahres-Sperre für den früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach geäußert: „Der DFB hat sicherlich mit dem Freshfield-Bericht etwas getan, um Licht ins Dunkel zu bringen. Aber es war falsch, den Eindruck zu erwecken, dass damit die Angelegenheit beendet oder gar geklärt ist", sagte Stenger in einem exklusiven Interview mit Sky Sport News HD: "Nun hat die FIFA-Ethikkommission dem sportrechtlichen Teil des DFB die Schmutzarbeit abgenommen.“

Der Ex-Chef des Deutschen Fußball-Bundes war wegen des WM-Skandals 2006 ins Visier der FIFA-Ethikkommission geraten. Noch sitzt Niersbach im UEFA-Exekutivkomitee sowie im Council des Weltverbands FIFA, doch Stenger glaubt, dass das „Ende das Ende der Ära Niersbach als Funktionär und Fußballmacher mit einer Zwei- oder vielleicht auch einer Einjahres-Sperre besiegelt“ sein wird. „Für Niersbach ist das natürlich ein Drama. Wenn diese Sperre kommt, dann heißt das, dass er noch nicht einmal mehr in ein Stadion gehen darf. Das würde einen großen Lebensbruch bedeuten.“


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