Unterföhring, 10. August (pps) - Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) trotz des schlechten Abschneidens der deutschen Schwimmer in Rio in Schutz genommen. „Man kann den DSV an dieser Stelle mit einem großen Unternehmen vergleichen. So eine Strategie-Änderung wirkt nicht von heute auf morgen und auch nicht innerhalb von vier Jahren. Man muss ein bisschen mehr Zeit geben und die Wertigkeit des Sports anheben“, sagte Steffen in einem Exklusiv-Interview mit Sky Sport News HD: „In Deutschland wird, wenn man erfolgreich ist, immer gleich die Doping-Diskussion angestoßen. Da würde ich mir auch überlegen, ob ich meinem Kind, wenn es erfolgreich wäre, zum Leistungssport raten würde. Da gibt es viele Diskussionspunkte, die einfach mal aufgearbeitet werden müssten.“

Am Dienstag hatte die 4x200-m-Freistilstaffel mit Schlussschwimmer Paul Biedermann nur den sechsten Platz belegt. Biedermann beendet seine Karriere somit ohne olympisches Edelmetall. Europameisterin Franziska Hentke war als Halbfinal-Elfte sogar am Minimalziel 200-m-Schmetterling-Endlauf gescheitert.


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