Hamburg/Düsseldorf, 31. Januar 2017 – 120 Referenten, 20 Foren, 40 Stunden Programm – heute, am zweiten Tag, trifft sich die Sportbusiness-Branche auf dem SPOBIS im Congress Center Düsseldorf. Der zweitägige Kongress behandelt aktuelle Themen der Sportwirtschaftsbranche. In den Foren referieren unter anderem Carsten Schmidt und Tobias Kaufmann. Auf der Hauptbühne sprechen im 1:1-Talk Jason Robins, DraftKings mit Carsten Koerl sowie Chris Bates, Under Armour.

Medien / TV

Sky-Chef Schmidt: Hilfe der Mutter und verdunkelte Scheiben
Sky-CEO Carsten Schmidt blickte beim SPOBIS 2017 in Düsseldorf auf die komplexe Bundesliga-Rechteausschreibung zurück und gibt Insights zu den Vorbereitungen des Pay-TV-Senders.
„Der Kater ist nicht eingetroffen“, schaute Sky-CEO Schmidt zufrieden auf die im vergangenen Jahr zu Ende gegangene Bundesliga-Ausschreibung zurück, die seiner Meinung nach „die komplexeste Sache“ war, „die dieses Unternehmen jemals zu bewältigen hatte“.
Dass Sky am Ende laut Schmidt als Sieger der Bundesliga-Ausschreibung hervorging, war jedoch kein Zufall. Ein Jahr vor Beginn der Ausschreibung begann die akribische Vorbereitung. Schmidt sagte: „Unsere Mitarbeiter haben uns perfekt vorbereitet.“
In der Münchner Sky-Zentrale wurde dafür extra ein separater Raum eingerichtet – mit abgedunkelten Scheiben, hohen Sicherheitsstandards und enormer Datensicherheit.
Ein Vorteil war dabei auch die Unterstützung aus dem eigenen Unternehmen. „Wir hatten enorme Research-Kapazitäten“, erinnerte sich Schmidt und erklärte mit Verweis auf das internationale Unternehmensgeflecht: „So konnten wir auf Erfahrungen unserer britischen Mutter und italienischen Schwester zurückgreifen“.

Schmidt: „Sky ohne Bundesliga wäre ein anderes Sky“

Dass Sky „in der Presse durch den Zuschnitt der Ausschreibung im Vorhinein schon wie der sichere Verlierer“ aussah, änderte dabei nichts an Schmidts Zuversicht – auch weil der Sky-Chef wusste, welche extreme Wichtigkeit die DFL-Rechte für den Bezahlsender haben würden.
Auf die Frage, wie denn das Worst-Case-Szenario von Sky ausgesehen hätte, antwortete Schmidt: „Unser Bad Case war, mehr als ein Live-Paket zu verlieren. Der Worst-Case: mehr als zwei Live-Pakete zu verlieren.“
Eigentlich war beides für Schmidt aber „keine Option“: „Sky ohne Bundesliga wäre ein anderes Sky. Eine Entscheidung für das Unternehmen war eine Entscheidung für die Bundesliga.“

Medien/Digital

1.FC Köln: „Keine Feuertüren zwischen Print und Online“
Welche Social-Media-Plattform sollten Clubs für welchen Content nutzen? Dieser Frage ging Tobias Kaufmann vom 1. FC Köln beim SPOBIS 2017 nach.
Auf Facebook hat der 1. FC Köln mehr als 725 000 Follower. „Das ist unsere größte Plattform. Am meisten Spaß macht aber Twitter“, sagte Kaufmann, Leiter Medien und Kommunikation des 1. FC Köln, bei einer Diskussionsrunde auf dem Kongress in Düsseldorf. Aus den Twitter-Followern sei bereits ein Fanclub entstanden, berichtete Kaufmann: „Die Sektion Twitter hat sogar ein Banner im Stadion.“
Der Medienchef des Bundesligisten äußerte sich auch zur Fragestellung, welche Inhalte für welche Social-Media-Plattform am passendsten sind: „Grob gesprochen nutzen wir Twitter für Breaking News, Facebook für größere Storys und Instagram für Fotos und Videos.“
Beim FC sind aktuell zwei Festangestellte im Bereich Social Media beschäftigt. Zudem wird die komplette Medienabteilung in die Social-Media-Arbeit des Clubs einbezogen. „Es gibt bei uns keine Feuertüren zwischen Print und Online“, sagte Kaufmann.


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