Hamburg/Düsseldorf, 31. Januar 2017 – 120 Referenten, 20 Foren, 40 Stunden Programm – heute, am zweiten Tag, trifft sich die Sportbusiness-Branche auf dem SPOBIS im Congress Center Düsseldorf. Der zweitägige Kongress behandelt aktuelle Themen der Sportwirtschaftsbranche. In den Foren referiert unter anderem RB-Chef Oliver Mintzlaff. Auf der Hauptbühne sprechen noch im 1:1-Talk Jason Robins, DraftKings mit Carsten Koerl sowie Chris Bates, Under Armour.

RB-Chef Mintzlaff: „Wir haben großen Nachholbedarf“
Oliver Minzlaff, Head of Global Soccer bei Red Bull, sprach beim SPOBIS 2017 über den personellen Nachholbedarf bei RB Leipzig und in der Fußballbundesliga und nannte Vorbilder.
„Auf der kaufmännischen Ebene gibt es Nachholbedarf in der Bundesliga“, sagte Mintzlaff im SPOAC-Forum beim SPOBIS 2017. „Viele Personen rutschen in Verantwortungen rein. Der Fußball könnte Know-how aus der Wirtschaft gut gebrauchen.“ Aus der Sicht des RB-Oberen „muss das nicht falsch sein“, innerhalb des Bundesliga-Aufsteigers werde dies „aber anders definiert“.

RB Leipzig sucht Key Manager
Dabei gab Mintzlaff auch Schwächen beim eigenen Club zu. „Wir haben großen Nachholbedarf. Wir sind von unseren Strukturen sicherlich nicht Champions League tauglich – zumal der sportliche Bereich immer schneller wächst, die kommerziellen Bereiche aber langsamer wachsen und nicht Schritt halten können.“ Aus diesem Grund wolle Leipzig „die Strukturen permanent anpassen“. Mintzlaff sagte: „Der Prozess wird sicherlich noch zwei bis drei Jahre dauern.“
Dabei ist RB Leipzig derzeit auf der Suche nach „ein paar Key Managern“, wie Mintzlaff verriet. Unter anderem wurde bei RB jüngst ein neuer Chief Commercial Officer eingestellt, der Anfang Mai seinen Dienst antreten wird und unter anderem für die Bereiche Vermarktung, Kommunikation und Finanzen tätig sein wird. Namen nannte Mintzlaff bislang noch nicht.
Bei neuen Personalien schaut sich der ehemalige Spielerberater und Puma-Manager vor allem außerhalb der Fußballbranche um, „da wir keinen aus dem Fußball gefunden haben“. Der RB-Chef gibt aber auch zu, dass die Suche nicht einfach sei: „Einen Manager, der zu Ralf Ranking passt, den muss man erst einmal finden.“

Vorbild FC Bayern München
Benchmark und Vorbild für den Club-Chef ist dabei der FC Bayern München. „Es ist beeindruckend, was der FC Bayern macht. Daran orientieren wir uns und suchen den Austausch. Wir wollen uns an den besten orientieren.“

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