Unterföhring, 06. Februar (pps) - Sportsoziologe Gunter A. Pilz hat zur Rolle von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei den Krawallen beim Fußballbundesligaspiel Borussia Dortmund gegen RB Leipzig deutliche Worte gefunden. „Watzkes Äußerungen waren kein Auslöser. Richtig ist, dass diese Äußerungen natürlich überhaupt nicht dazu beitragen, bei denen, die diese Hasskultur gegen Leipzig pflegen, auch nur ein stückweit zurückzudenken, sondern eher noch Öl ins Feuer gießen“, erklärte der Fanforscher im Exklusiv-Interview mit Sky Sport News HD: „Insofern muss man Herrn Watzke schon einen Vorwurf machen, dass er da durchaus etwas gemacht hat, was nicht zur Befriedung beigetragen hat.“

Pilz wünscht sich für die Zukunft einen besonneneren Umgang, denn „Dortmund ist ein Verein, der ansonsten ein sehr vorzeigefähiges Präventions- und Interventionskonzept hat. Das wird natürlich durch solche unbedachten Äußerungen auch ein stückweit konterkariert“, so der 72-Jährige weiter.


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