• Hasenhüttl analysiert Leipzigs erste Heimpleite: „Sind alle nur Menschen“
  • Papadopoulos tritt gegen RB nach: „Ich wollte weg hier“
  • Frings Darmstädter senden Lebenszeichen: „Weitermachen, nicht nachlassen“
  • Bayer-Coach Schmidt blendet alles aus und setzt auf: „Qualität, Mentalität und Teamgeist“

    Unterföhring, 11. Februar 2017 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 20. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Marvin Matip (Kapitän FC Ingolstadt): „Wir haben den Bayern über 90 Minuten einen tollen Fight geboten und toll dagegengehalten. Wir nehmen die positiven Sachen mit, es hat nicht jede Mannschaft die Qualität wie der FC Bayern.“

    Arjen Robben (Bayern München): „Ich habe dem Trainer ein Kompliment gemacht. Ingolstadt hat gekämpft. Es ist immer bitter, wenn du in der letzten Minute ein Tor kassierst.“

    Philipp Lahm (Kapitän Bayern München) ...
    ... zum Spiel:
    „Jeder hat gesehen, dass es heute auf dem Platz sehr schwer war. Wir haben das Spiel angenommen. Wir wussten, dass es viel über Zweikämpfe geht und Ingolstadt mit langen Bällen arbeitet. Wir können früher in Führung gehen, aber wenn man so spät ein Tor macht, dann muss man auch von Glück reden.“
    ... zur Frage, ob er schwer sei, sich momentan auf Fußball zu konzentrieren: „Nein, überhaupt nicht. Für mich gilt, dass ich die letzten Monate erfolgreich mit der Mannschaft erledige. Ich werde alles daran setzen, einen schönen Abschluss zu haben. Ich genieße die letzten Wochen und Monate mit der Mannschaft und dem Verein, der mir sehr viel gegeben hat.“
    ... zu den Kommunikationsproblemen mit dem Verein rund um seine Rücktrittsankündigung: „Ich habe am Dienstag verkündet, dass ich aufhöre. Es ist mein gutes Recht, dass ich verkünde, wann Schluss für mich ist. Ich habe auch erklärt, dass alle Verantwortlichen Bescheid wussten. Damit ist die Sache für mich erledigt. Ich bin sehr dankbar, es war eine sensationelle Zeit beim FC Bayern. Ich hatte super Gespräche, und ich habe ein super Verhältnis zu allen Verantwortlichen. Man braucht da nichts reininterpretieren.“

    Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): „Es geht mir um den Verein, es geht mir um die Mannschaft. Ich werde alles dafür geben, dass wir erfolgreich sind. Ich bin davon überzeugt, dass die Art und Weise belohnt wird und wir da rauskommen.“

    Frank Baumann (Geschäftsführer Sport Werder Bremen) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war in allen Bereichen zu wenig. Wir haben die Situation, dass wir im Abstiegskampf stecken, nicht angenommen.“
    ... zum Trainer: „Es geht ganz normal weiter. Wir werden morgen das Spiel analysieren und uns dann auf das nächste Spiel vorbereiten.“

    Felix Wiedwald (Torwart Werder Bremen): „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, aber leider keine zwingende Torchancen rausgespielt.“

    Tony Jantschke (Borussia Mönchengladbach): „Wir verteidigen wieder richtig gut. Wir kämpfen auch wieder gut. Das muss uns auszeichnen, das hat uns jahrelang ausgezeichnet. Dieter Hecking hat als Trainer sehr viel erreicht, er hat die meisten Bundesligaspiele aller Trainer. Das überträgt er auf uns.“

    Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): „Wir haben uns auf das Wesentliche konzentriert und uns sehr gut vorbereitet. Auch ich persönlich habe versucht, alles auszublenden. Es hilft uns, dass wir schon eine gewisse Zeit zusammen sind. Die Qualität, die Mentalität und der Teamgeist helfen in so einer Situation.“

    Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „Leverkusen ist Champions League, da sind wir noch nicht. 0:3 ärgert mich, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“

    Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Heute hat viel gefehlt. Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Es gab zu viele Punkte, die nicht RB Leipzig-Like waren. In der Verteidigung waren wir nur Zuschauer und nach vorne haben wir so ziemlich alles falsch gemacht. Es ist untypisch für uns, aber wir sind auch alle nur Menschen. Wir müssen auch solche Vorstellungen verkraften und dürfen das nicht überbewerten.“

    Willi Orban (RB Leipzig) zu seiner fünften gelben Karte: „Im Nachhinein ist es eine dumme Aktion von mir. Ich bin da ein bisschen emotional gewesen, da muss ich ruhiger bleiben.“

    Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV) zur Frage, ob er schon einmal so ein Mentalitätsmonster wie Papadopoulos trainiert habe: „Ja, Papadopoulos bei Schalke.“

    René Adler (Torwart Hamburger SV): „Wir wissen genau, wo wir herkommen. Bei uns dreht keiner durch. Wir werden die Welle mitnehmen und wollen im wichtigen Spiel gegen Freiburg nachlegen.“

    Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV): „Die wollten schon, aber ich wollte weg hier. Ich bin froh, dass ich beim HSV bin. Das ist eine Mannschaft mit richtig guten Fans. Es freut mich, hier zu spielen.“

    Torsten Frings (Trainer SV Darmstadt 98): „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft. Spielerisch und taktisch war alles sehr gut. Ich hoffe, dass wir so weitermachen. Trotzdem müssen wir demütig bleiben. Es war ein erster Schritt, wir dürfen nicht nachlassen.“

    Jan Rosenthal (SV Darmstadt 98): „Wir sind heute einfach mal mutig drauf. Wir haben ja nichts mehr zu verlieren, wir sind Letzter. Mit jeder Szene haben wir mehr Selbstvertrauen bekommen.“

    Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): „Die Darmstädter waren viel näher an den 100 Prozent als wir. Sie haben das Spiel verdient gewonnen.“

    Roman Bürki (Borussia Dortmund): „Es hat eindeutig irgendwas nicht gestimmt. Wir waren nicht so präsent und die Aggressivität hat gefehlt. Heute haben wir einiges falsch gemacht.“


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