• Maxi Arnold: „Trainer hat uns Kopf gewaschen und Kopfnuss gegeben“
  • Hoffenheims Torwart Baumann enttäuscht: „Riesenschritt versäumt“
  • Nagelsmann bemängelt „klägliche Verteidigung“
  • 1899-Coach: Wolfsburg viel besser als der Tabellenplatz

    Unterföhring, 12. Januar 2017 - Die wichtigsten Stimmen zum ersten Sonntagsspiel des 20. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim (2:1) bei Sky.

    Daniel Didavi (VfL Wolfsburg): „Es war überragend. Wir haben es endlich mal geschafft, das ganze Stadion mitzunehmen. Dann ist hier eine ganz andere Stimmung. Wir haben es geschafft, das Spiel gegen eine gute Mannschaft zu drehen. In der zweiten Halbzeit haben wir als Mannschaft ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren unter Zugzwang, der Sieg war extrem wichtig. Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, dann können wir gegen jeden gewinnen.“

    Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): „Der Trainer hat uns nichts in den Tee getan, er hat uns gründlich den Kopf gewaschen und jedem mal eine Kopfnuss gegeben. Die hat Früchte getragen. Für uns war das enorm wichtig, wir sind sehr froh. Aber wir sollten nicht viel reden, sondern weiter handeln.“

    Diego Benaglio (Kapitän VfL Wolfsburg): „Der Trainer hat uns in der Pause aufgeweckt. Er hat relativ deutlich gesagt, was er in der zweiten Hälfte anders haben will. Die Reaktion war die richtige. Als Mannschaft haben wir es insgesamt in der zweiten Halbzeit viel besser gemacht.“

    Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): „Wir hatten eigentlich eine ganz gute Kontrolle über das Spiel und hätten es frühzeitig entscheiden können. Dann haben wir zweimal kläglich verteidigt. Die Anlage war ganz gut heute, aber wir haben zu sorglos gespielt. Wolfsburgs Kader ist schon gut, die stehen in der Tabelle in der völlig falschen Region.“

    Oliver Baumann (Torwart 1899 Hoffenheim): „Wolfsburg wollte es ein Stück mehr als wir. Die entscheidenden Zweikämpfe haben wir leider verloren. So ein Spiel musst du abarbeiten, da musst du dich reinkämpfen. Es darf uns aber nicht aus der Bahn werfen. Wir hätten einen Riesenschritt machen können, den haben wir versäumt.“

    Kerem Demirbay (1899 Hoffenheim): „So ein Spiel darfst du nicht verlieren. Erst recht nicht, weil unsere Konkurrenten gestern gepatzt haben. Wenn wir es clever ausspielen und die individuellen Fehler nicht machen, dann gehen wir mit drei Punkten nach Hause. Unser Trainer ist sauer, genauso wie jeder von uns auch.“


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