Unterföhring, 14. Februar (pps) - Für Biathletin Laura Dahlmeier, die bei der WM in Hochfilzen bereits zwei Gold- und eine Silbermedaille gewinnen konnte, steht die Freude am Sport im Vordergrund. „Das Wichtigste ist, dass man motiviert ist und Spaß am Sport hat. Nur dann kommen die Erfolge“, sagte die 23-Jährige in einem exklusiven Interview bei Sky Sport News HD: „Wenn man immer nur ans Geld denkt, und daran, was dabei rausspringen könnte, ist das die falsche Motivation.“

Durch den großen Rummel um ihre Person ist Laura Dahlmeier bei Interviews und im Umgang mit den Medien zurückhaltender geworden: „Es schwingt ein wenig Angst mit, irgendwann etwas Falsches zu sagen. Das wird in Zeitungen abgedruckt und ist dann fix. Die Kameras halten drauf, die Mikros sind da. Ein falsches Wort und es ist groß in der Presse. Daher versuche ich einfach, kontrollierte Antworten zu geben.“


Weitere Aussagen von Laura Dahlmeier…

… zu ihrer Zukunft:
„Ich bin beim Zoll angestellt, habe ein festes Gehalt und kann neben meiner sportlichen Karriere eine Ausbildung beginnen. Aber wenn ich jetzt mit meinem Sport aufhören würde, stünde ich erst einmal mit leeren Händen da – ich habe noch keine Ausbildung, noch kein Studium. Daher versuche ich schon, Geld für später auf die Seite zu legen. Dann kann ich vielleicht noch einmal etwas ganz Neues beginnen.“

… über ihre Pläne für die Wintersaison 2018/2019: „Ich schaue wirklich von Saison zu Saison. Ich denke schon, dass ich dann noch Biathlon mache. Ich habe keinen Masterplan, das sage ich ganz offen. Ich finde, man sollte immer schauen, wie die Umstände sind. Aktuell ist Biathlon meine große Leidenschaft, das macht mir unheimlich viel Spaß.“

… über den Zeitpunkt für ein mögliches Karriereende: „Wenn irgendwann der Tag kommen sollte, wo ich sage ‚Hey es macht mir keinen Spaß mehr‘, aber der Erfolg noch halbwegs da ist... Aber irgendwann ist der Erfolg nicht mehr da, weil man nicht mehr motiviert und nicht mehr bereit ist, jeden Tag 100 Prozent zu geben. Dann hoffe ich auf das entsprechende Umfeld, das mir dann beisteht.“



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