• Mit seinem Preisgeld unterstützt der deutsche Trainer die Initiative Csányi Alapítvány


    Berlin, 24. Februar - Serbien, Kasachstan, Griechenland und aktuell Ungarn: Bernd Storck hat durch den Fußball viel erlebt und nachhaltig zum Erfolg in verschiedenen Ländern beigetragen. Für dieses Engagement ist der ehemalige Bundesligaprofi nun für den Hauptpreis »Deutscher Fußball Botschafter 2017« nominiert. Überreicht wurde die Nominierungsurkunde im Trainingszentrum des ungarischen Fußballverbandes.

    Spätestens seit der Europameisterschaft 2016 ist Ungarn wieder Teil der europäischen Fußballbühne. Nach dem 1. Platz in der Vorrunde spielte sich das Team um Bernd Storck in das Achtelfinale und wurde länderübergreifend für den erfrischend kämpferischen Fußball gelobt - einer der größten Erfolge seit dem vierten Platz 1972. Storck übernahm im März 2015 das Amt des Sportdirektors und wurde zudem kurz darauf Trainer der ungarischen Nationalelf. Seine internationale Karriere startete Storck als Trainer bei Partizan Belgrad, bevor er die kasachische Nationalmannschaft trainierte und im Anschluss als Trainer sowie Nachwuchskoordinator zu Olympiakos Piräus wechselte.

    Storck zeigte sich über die Nominierung erfreut: "Die Nominierung ist mir Ehre und Verpflichtung zugleich, denn ich bin mir der Verantwortung meines Wirkens im Ausland bewusst. Daher freut mich die Würdigung besonders."

    Die Nominierung steht für die Arbeit von Bernd Storck im internationalen Fußball, das Schaffen nachhaltiger Strukturen speziell im Nachwuchsbereich sowie das positive Image, das er von Deutschland in der Welt vermittelt. Mit seinem Preisgeld unterstützt Bernd Storck die Initiative Csányi Alapítvány in Ungarn; auch hier liegt der Fokus auf der Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, über den Fußball eine Perspektive zu schaffen und die schulische Ausbildung zu fördern.

    In der Kategorie »Trainer« sind drei deutsche Trainerpersönlichkeiten nominiert, die in einem außergewöhnlichen Umfang zum interkulturellen Austausch und dem internationalen Ansehen von Deutschland beigetragen haben. Neben Bernd Storck sind dies Horst Kriete und Michael Krüger. Kriete war über 30 Jahre im Auftrag des DFB, DOSB und des Auswärtigen Amts als Ausbilder und Entwicklungshelfer aktiv. Michael Krüger hat großes Engagement in Afrika gezeigt und feierte u.a. große Erfolge im Sudan und in Ägypten. Der Sieger in der Kategorie »Trainer« wird am 16. Mai 2017 im Auswärtigen Amt in Berlin bekanntgegeben.


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