• FCI-Coach Walpurgis: „Keine Absicht, aber Handspiel und Freistoß“
  • Ingolstadts Morales: „Müssen jede Woche gegen den Schiedsrichter kämpfen“
  • Sportdirektor Eberl: Stindl hätte Berufung in die Nationalmannschaft verdient
  • Sky Experte Gagelmann: „Keine Absicht, Tor in Ordnung“

    Unterföhring, 26. Februar 2017 - Die wichtigsten Stimmen zum ersten Sonntagsspiel des 22. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Ingolstadt und Borussia Mönchengladbach (0:2) bei Sky.

    aik Walpurgis (Trainer FC Ingolstadt) ...
    ... zum Spiel: „Das Spiel war intensiv und absolut auf Augenhöhe. Wir hatten die besseren Torchancen. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment machen. Gladbach ist aktuell das beste Rückrundenteam. Für mich ist wichtig, dass wir so auftreten und an das Maximum gehen.“

    ... zum Hand-Tor von Stindl: „Ich will ihm überhaupt keine Absicht unterstellen. Er kann sich sicher nicht gegen das Handspiel wehren. Aber es ist unzweifelhaft, dass es ein Handspiel ist und insofern Freistoß für uns. In dieser Konstellation geht es nicht um Absicht, sondern um Hand ja oder nein.“

    Thomas Linke (Sportdirektor FC Ingolstadt) ...
    ... zum Spiel: „Wir hätten heute den Punkt verdient gehabt. Aber es hilft ja nichts. Wir müssen uns wieder aufrichten, das macht die Mannschaft stark. Nächste Woche werden wir neu angreifen.“

    ... zum Hand-Tor von Stindl: „Für meine Begriffe gibt es da nur eine Entscheidung. Was hat die Hand da zu suchen? Für mich ist das ein klares Handspiel.“

    Alfredo Morales (FC Ingolstadt): „Wir müssen jedes Wochenende gegen den Schiedsrichter kämpfen. Der Mann hat so viel Macht und kann leider alles entscheiden. Als Spieler kann man da überhaupt nichts machen. In den letzten Wochen gibt es immer wieder Schiedsrichter-Entscheidungen, bei denen man sich an den Kopf fassen muss. Aber wir müssen damit klarkommen.“

    Marvin Matip (Kapitän FC Ingolstadt) ...
    ... zum Spiel: „Es ist sehr bitter, gerade wenn man sich den Spieltag anguckt. Wir waren heute auf Augenhöhe und hätten einen Punkt verdient gehabt. Beide Abwehrreihen haben es sehr gut gemacht. Wir werden weiter angreifen und gucken, dass wir nächste Woche in Hoffenheim etwas mitnehmen.“

    ... zum Hand-Tor von Stindl: „Er berührt den Ball am Ende mit der Hand. Für mich ist das ein ganz klares Handspiel. Ich glaube, dass der Schiri es sieht. Aber er interpretiert es ganz anders als die 15.000 Zuschauer im Stadion. Das ist halt sehr bitter.“

    Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zum Hand-Tor von Stindl: „Wenn der Schiedsrichter zu Lars gegangen wäre, dann hätte ich erwartet, dass er sagt, dass es Hand war.“

    Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zum Sieg: „Es war ein unruhiges Spiel. Wir haben viele Fehler gemacht, aber wir sind trotzdem fast 60 Kilometer gelaufen. Man hat gesehen, dass die Mannschaft in das Spiel wollte. Wir haben uns diesen Sieg hart, aber richtig verdient.“

    ... zum Hand-Tor von Stindl: „Lars ist ein absolut fairer Sportsmann. Er macht es auf keinen Fall absichtlich, das ist schon mal die erste wichtigste Aussage. Es ist scheiße für die Mannschaft, die das Tor bekommt. Wir hatten das Quäntchen Glück auf unserer Seite.“

    ... zum Pokalspiel beim HSV: „Es wird eine schwere Aufgabe, weil der HSV nicht so wie gestern auf dem Platz stehen wird. Zuhause sind sie sehr aggressiv, es wird ein sehr intensives Spiel werden. Dann kommen die nächsten blau-weißen Spiele, aber erst einmal ist das erste blau-weiße Spiel gegen die Rothosen entscheidend.“

    ... zur Frage, ob Lars Stindl in die DFB-Elf gehöre: „Lars hat in den letzten Wochen nochmal eine Entwicklung genommen. Er ist Kapitän und wächst in die Rolle rein. Wie er die Mannschaft seit der Winterpause führt, das ist bemerkenswert. Er hätte es definitiv verdient, Nationalspieler zu werden.“

    Lars Stindl (Kapitän Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zu seinem Hand-Tor: „Der Ball geht mir an die Brust, an die Hand und dann ins Tor. Es war eine schwierige Situation, aber es war auf jeden Fall keine Absicht. Es war nicht ganz astrein, aber auch kein Regelverstoß. Ich kann die Proteste natürlich nachvollziehen.“

    ... zur Nationalmannschaft: „Es läuft auch bei mir persönlich ganz gut. Ich widme diesem Thema gar nicht so viel Aufmerksamkeit. Borussia ist mein Highlight, da freue mich ich mich jede Woche drauf.“

    Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zur momentanen Auswärtsstärke: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. In Ingolstadt ist es sehr schwer, hier gewinnt man nicht mal eben so. Wir haben das Spiel voll angenommen, nur so kann man hier gewinnen.“

    ... zu Stindls Hand-Tor: „Wenn ich es jetzt sehe, dann muss ich sagen, dass es Hand ist. Da müssen wir nicht drüber reden. Aber Glück und Pech gleichen sich in der Saison aus. Heute hatten wir vielleicht ein bisschen mehr Glück.“

    Sky Schiedsrichter-Experte Peter Gagelmann zum Hand-Tor von Lars Stindl: „In der ersten Einstellung sah es spektakulär aus. In der anderen Einstellung konnte man sehr gut sehen, dass der Ball vom Kopf des Verteidigers an die Brust von Stindl und dann vom Arm ins Tor ging. Für mich ist das keine Absicht und insofern ist das Tor so in Ordnung.“


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