Unterföhring, 03. März (pps) - Für Geschäftsführer Andreas Rettig von Fußball-Zweitligist FC St. Pauli kommt das Geschäftsmodell des Erstligisten RB Leipzig nicht in Frage: „Bei Leipzig geht es nicht darum, dass man einen Verein entwickeln möchte, hier ist die einzige Absicht, das Produkt zu bewerben. Unsere Devise ist ganz klar: Wir wollen uns mit unserer Strategie, mit wirtschaftlicher Vernunft selbst bestimmen und nicht von Dritten abhängig sein“, sagte Rettig in einem exklusiven Interview mit Sky Sport News HD: „Wir erlauben uns den Luxus, dass wir den Stadionnamen nicht verkaufen, das ist bemerkenswert, das ist ein siebenstelliger Betrag, den wir liegen lassen“.

Außerdem sieht sich Rettig mit St. Pauli in der Pflicht, auch politisch Stellung zu beziehen: „Unser Verein steht für eine linke Ausrichtung, das ist keine überraschende Aussage. In der Frage gegen rechts müssen wir zusammenrücken. Egal wie wir uns sonst verstehen oder nicht verstehen. Was in unserem Land, was in Europa los ist, was Herr Trump für einen Unsinn macht, da finde ich es ganz gut, wenn man den Kopf aus der Deckung streckt und sagt ‚pass mal auf, es gibt auch einen anderen Weg‘.“


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