Die Bundesliga-Stiftung fördert ab sofort das integrative Fußballprojekt „Fremd wird Freund“ von Torwart Andreas Luthe (FC Augsburg) und dem früheren U19-Nationaltorhüter Jonas Ermes. Das wurde am Mittwoch im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Augsburg bekannt gegeben. Unterstützt wird das Projekt vom FC Augsburg sowie von Bundestags-vizepräsidentin Claudia Roth als prominenter Schirmherrin.

Ziel von „Fremd wird Freund“ ist die bessere Integration junger Flüchtlinge in die Gesellschaft. Träger des Projekts ist die Initiative „In safe hands e.V.“, die 2015 von Andreas Luthe – seinerzeit noch Profi beim VfL Bochum 1848 – und Jonas Ermes ins Leben gerufen wurde. Mit Hilfe Augsburger Amateurvereine führt das offene Fußballangebot geflüchtete und in Deutschland geborene Kinder zusammen. 

„Der Fußball ist ein ideales Instrument, um sich kennenzulernen und Berührungsängste abzubauen“, sagt Andreas Luthe. „Durch die regelmäßigen Trainingseinheiten schaffen wir Begegnungsstätten, in denen Integrationsprozesse eingeleitet werden können und Freundschaften entstehen. In einem großen Abschlussturnier können dann alle Trainingsgruppen zeigen, dass sie als Team zusammengewachsen sind.“ 

Der FC Augsburg unterstützt das Projekt und stellt dafür die notwendige Infrastruktur auf dem Gelände des eigenen Nachwuchsleistungszentrums zur Verfügung. „Es ist ein tolles Projekt von Andreas Luthe und seinem Team, das wir gerne unterstützen, weil nicht nur von Integration gesprochen wird, sondern diese vorbildlich in die Tat umgesetzt wird“, sagt der Geschäftsführer des FC Augsburg Stefan Reuter. 

Der Schwerpunkt der Fußballeinheiten liegt auf niedrigschwelligen Spiel- und Übungsformen, welche die Kinder im Zusammenspiel bewältigen. Zusätzlich wird den Teilnehmern abseits des Platzes pädagogisch Wissen rund um eine gesunde Ernährung vermittelt. Deutschunterricht und Hausaufgaben-betreuung runden das Angebot ab.

Die Unterstützung des nun gestarteten Projekts hatte die Bundesliga-Stiftung im Dezember 2016 im Rahmen ihrer Weihnachtsaktionen angekündigt. Schon seit Jahren setzt sie sich für das Thema Integration ein. Neben den Leuchtturmprojekten „Willkommen im Fußball“, „Lernort Stadion“ und „Fußball trifft Kultur“ unterstützt die Bundesliga-Stiftung jährlich auch den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ zum Gedenken an die Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau sowie die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. 

Weitere Informationen zur Bundesliga-Stiftung unter www.bundesliga-stiftung.de   

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