• Kind: „50+1-Regel schränkt Vereine als Wirtschaftsunternehmen ein“
  • Rettig: „Sportliche Erfolge auch ohne Investoren möglich“
  • Ingolstadt-Coach Walpurgis: „Wir sind voll im Rennen“
  • FCI-Geschäftsführer Gärtner: „Direkter Klassenerhalt möglich“


    Unterföhring, 9. März 2017 - In Sky90 - die KIA Fußballdebatte sprachen u.a. Präsident Martin Kind von Zweitligist Hannover 96 und Geschäftsführer Andreas Rettig vom FC St. Pauli über das Geschehen am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga.


    Martin Kind (Präsident Hannover 96) ...
    … zur 50+1-Regel:
    „Ich bin gegen die Regel und würde empfehlen, sie komplett aufzulösen. Das wird wahrscheinlich schwierig, deshalb würde ich Modifizierungen vorschlagen. Jeder Verein sollte frei entscheiden können, welchen Weg er gehen will. Vereine sind Wirtschaftsunternehmen und die 50+1-Regel ist einschränkend. Es gibt zwischen Fankultur, Tradition und wirtschaftlichen Handeln eine Synthese – da muss man kein Problem konstruieren.“
    … zu den Saisonzielen von Hannover 96: „Ich favorisiere natürlich den direkten Wiederaufstieg mit Platz eins oder zwei. Die Relegation würde ich gerne vermeiden.“

    Andreas Rettig (Geschäftsführer FC St. Pauli) ...
    … zur 50+1-Regel:
    „Wir müssen mit dem Märchen aufhören, dass Vereine nur Erfolg haben können, wenn ein Investor an Bord ist. Die Bundesliga ist mit ihrem Weg, obwohl deutlich weniger Geld als in der Premier League vorhanden ist, im UEFA-Ranking an Position zwei hinter der spanischen Liga - auch ohne Investoren und viel Geld.“

    Maik Walpurgis (Trainer FC Ingolstadt): „Wir wussten, dass wir in dieser Woche einiges zum Positiven drehen können und das ist uns mit drei Siegen gelungen. Wir sind voll da, sind voll im Rennen und machen weiter.“

    Harald Gärtner (Geschäftsführer FC Ingolstadt): „In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft Mentalität und Charakter bewiesen und das zeichnet uns aus. Wir kriegen das Momentum wieder auf unsere Seite. Unser Minimalziel ist der Relegationsplatz, aber der direkte Klassenerhalt ist auch möglich. Wir sind aus der Lethargie erwacht und können nach vorne blicken.“


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