• FSV-Kapitän Bell: „Wichtiger Punkt, keiner wollte verlieren“
  • Hamburgs Mathenia fordert: „Knüppelhart trainieren und bis zum letzten Atemzug kämpfen“
  • Mavraj: „Wichtiger Schritt, Mannschaft hat Reaktion gezeigt“
  • HSV-Coach Gisdol: „Außergewöhnlich - Acht Sonntagsspiele in der Rückrunde“

    Unterföhring, 7. Mai 2017 - Die wichtigsten Stimmen zum ersten Sonntagsspiel des 32. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FSV Mainz 05 (0:0) bei Sky.

    Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV) ...
    ... zum Spiel:
    „Das sind Spiele, die haben mit Fußball relativ wenig zu tun. Das sind alles junge Burschen. Die sind zwar alle Profisportler, aber die müssen mit der Situation auch erst einmal klarkommen. Das hat man dem Spiel heute deutlich angemerkt.“
    ... zur sportlichen Situation: „Wir hatten in der Rückrunde bestimmt acht Sonntagsspiele. Das ist eine außergewöhnliche Situation und macht die Sache noch schwieriger. Jeder einzelne Punkt kann jetzt unglaublich wichtig sein. Deshalb konnten wir heute auch nicht Harakiri spielen. Es sind noch zwei Spieltage. Wir haben uns mit dem Punkt nicht wahnsinnig verbessert, aber er gibt uns noch einige Möglichkeiten.“

    Jens Todt (Sportchef Hamburger SV) ...
    ... zu den Maßnahmen im Ligaendspurt:
    „Wir werden zusammenbleiben. Es gibt da keine Wundertüte, in die man reingreifen kann. Wir halten den Kreis eng und helfen einander. Wenn wir das beibehalten, dann haben wir echte Chancen drinzubleiben.“

    Mergim Mavraj (Hamburger SV): „Nach dem verkorksten Augsburg-Spiel war es eine klare Reaktion der Mannschaft. Es geht ja wirklich um sehr viel. Angst würde ich nicht sagen, aber es stand für beide Mannschaften sehr viel auf dem Spiel. Beide haben sehr viel zu verlieren. Es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

    Christian Mathenia (Torwart Hamburger SV): „Wir haben eine Reaktion auf das Spiel in Augsburg gezeigt und kampftechnisch alles reingepackt in das Spiel. Schade, dass es nicht gereicht hat. Wir müssen unter der Woche knüppelhart trainieren und daran glauben. Es sind noch zwei Spiele zu gehen, und es ist noch alles möglich. Wir wollen alle nicht in die Geschichtsbücher eingehen, als die ersten Spieler, die mit dem Verein abgestiegen sind. Wir wollen alles geben und werden bis zum letzten Atemzug kämpfen.“

    Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war ein sehr schwieriges und kampfbetontes Spiel. Das habe ich lange nicht mehr so gesehen. Der Punkt auswärts ist nicht verkehrt und war unser Minimalziel. Wir haben damit sicher ein Teilziel erreicht.“
    ... zum Derby gegen Eintracht Frankfurt: „Das Derby gegen Eintracht Frankfurt ist total emotional. Niemand will das Spiel verlieren. Bei Frankfurt geht es noch um Europa, und wir spielen gegen den Abstieg. Deshalb ist da schon ein bisschen Zunder in dem Spiel.“

    Rouven Schröder (Sportdirektor 1. FSV Mainz 05): „.“
    ... zu den Maßnahmen im Ligaendspurt:
    „Wir brauchen keinen Joker, wir müssen einfach konzentriert weiterarbeiten. Die Mannschaft ist sehr geschlossen, das hat sie heute gezeigt. Wir müssen nach außen keinen Joker beschwören, der dann alles heilt.“

    Stefan Bell (Kapitän 1. FSV Mainz 05): „Es war ein wichtiger Punkt. Man hat beiden Mannschaften angesehen, dass keiner hier verlieren wollte. Beide haben es in Kauf genommen, die Entscheidung auf die nächsten Spieltage rauszuschieben. Wir brauchen gegen Frankfurt ein sehr aggressives Spiel und am besten drei Punkte. Abstiegskampf ist eine Klasse für sich.“



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