• Alexander Zverev gegen Roberto Bautista-Agut • Gasquet wird von Haase geprüft
    Russisches >NextGen<-Prestigematch zwischen Karen Khachanov und Andrej Rublev

    HalleWestfalen, 22. Juni -
    Rekord-Champion Roger Federer (ATP 5) gegen Titelverteidiger Florian Mayer (ATP 134), das ist das Highlight am Viertelfinaltag am morgigen Freitag der 25. GERRY WEBER OPEN. „Er ist der haushohe Favorit in diesem Spiel. Ich habe nichts zu verlieren, werde natürlich versuchen, die Überraschung zu schaffen“, sagt Mayer vor dem achten Rendezvous mit dem 35-jährigen Maestro. Alle bisherigen sieben Partien, darunter auch drei in HalleWestfalen (2005, 2012 und 2015), hat Mayer (33) verloren.

    Allerdings kann der Bayreuther durchaus mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen, schließlich überzeugte er auch am Donnerstag bei seinem 6:7(6), 6:4, 6:3-Sieg gegen Stuttgart-Gewinner Lucas Pouille (ATP 15). Federer hielt unterdessen seine makellose Zweitrunden-Bilanz bei den GERRY WEBER OPEN aufrecht, auch bei seiner 15. Turnierteilnahme - er hält zusammen mit Tommy Haas den Rekord für die meisten Starts - spielte er sich in das Viertelfinale vor. Federer schaltete dabei den älteren der beiden Zverev-Brüder, den 29-jährigen Mischa, mit 7:6(4), 6:4 aus.

    Alexander Zverev (ATP 12) hält aber weiter Kurs auf sein Traumziel, das erstmalige Erreichen des Finales bei den GERRY WEBER OPEN. Der 20-jährige Hamburger, den Turnierdirektor Ralf Weber in einer heutigen Pressekonferenz als „Glücksfall für das Turnier und das deutsche Tennis“ bezeichnet hatte, tritt in der Runde der letzten Acht gegen den Spanier Roberta Bautista-Agut (ATP 19) an. Zverev liegt im persönlichen Vergleich zwar mit 1:2 im Hintertreffen gegen den 29-jährigen Routinier, allerdings bezwang er ihn kürzlich zum ersten Mal im Halbfinale von München - auf dem Weg zum späteren Titelgewinn. Alexander Zverev hat in diesem Jahr bereits drei Titel gewonnen, in Rom, in München und in Montpellier. Nach dem ATP 1000-Erfolg in Rom, im Finale gegen Novak Djokovic, rückte er erstmals in die Top Ten vor. Zverev war an seinem spielfreien Tag keineswegs untätig: Neben schweißtreibenden Trainingseinheiten schrieb der Youngster auch Dutzende Autogramme im Verkaufszelt der GERRY WEBER International AG.

    Zu einem spannenden Duell zweier >NextGen<-Spieler kommt es zwischen dem 21-jährigen Karen Khachanov (ATP 38) und Teenager Andrej Rublev (19/ATP 106), der mit einer Wild Card in das Turnier gestartet war. Die beiden gebürtigen Moskowiter standen sich bisher noch nicht in einem offiziellen Match gegenüber. Rublev, der ehemalige Nummer eins-Junior der Welt und Nachwuchs-Champion der French Open 2014, erreichte durch seinen Zweitrundenerfolg gegen Landsmann Mikhail Youzhny zum ersten Mal überhaupt ein Viertelfinale auf der Tour.

    Leicht favorisiert geht der Franzose Richard Gasquet (ATP 30) in die Partie gegen den formstarken Niederländer Robin Haase (ATP 42). Gasquet, der vor zwei Jahren das Halbfinale in Wimbledon erreicht hatte, überzeugte in der zweiten GERRY WEBER OPEN-Runde beim Sieg gegen Bernard Tomic. Aber auch Haase geht mit Rückenwind in das Duell, er schlug zuletzt keinen geringeren als den an Nummer zwei gesetzten Österreicher Dominic Thiem aus dem Rennen.


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