München/Kasan, 20. Juli 2017 - Die zweite Hälfte der Red Bull Air Race Saison 2017 steht vor der Tür, und diese beginnt mit einem Meilenstein in der russischen Sportstadt Kazan. Für die Motorsportserie ist es eine Premiere, für den deutschen Piloten Matthias Dolderer die große Chance, mit einem Sieg den Rückstand auf die WM-Spitze zu verkürzen: „Der Titel ist noch möglich.“

Kazan (Russland) – Zum ersten Mal in der Geschichte des Sports macht das Red Bull Air Race Station in Russland. Das Rennen am 22./23. Juli in Kazan ist nicht nur aufgrund seiner Location ein ganz besonderes, es läutet auch die zweite Hälfte der acht Stationen umfassenden Saison 2017 ein. Der deutsche Weltmeister Matthias Dolderer (Tannheim) hofft, dass er seine bislang etwas unglücklich verlaufene Saison nun besser gestalten kann. So kassierte er zuletzt in Budapest ein “Did Not Finish”, weil er das maximale G-Limit überschritten hatte. Es war das erste Mal seit fast zwei Jahren, dass der deutsche Pilot die Round of 8 verpasste, und Dolderer war sichtlich deprimiert. In Kazan will er nun wieder angreifen.

„Natürlich war ich am Race Day in Budapest enttäuscht, aber es sind noch vier Rennen“, blickt Dolderer nach vorne. „Ich kann maximal noch 60 Punkte holen. Zuzüglich der 23 Punkte, die ich bereits auf meinem Konto habe, ist der Titel also noch möglich.” Vier aufeinanderfolgende Siege sind schon eine Hausnummer, mit einem Blick auf die Ergebnisse der Kontrahenten müsste Dolderer aber vermutlich nicht bei jedem Rennen ganz oben auf dem Podium stehen. Und möglich ist ohnehin alles. Man muss nur auf die vergangene Saison zurückblicken. Die dominierte Dolderer am Ende fast nach Belieben, machte den WM-Titel als erster Pilot überhaupt in der Geschichte des Red Bull Air Race schon vor dem letzten Saisonrennen perfekt. Auch in diesem Jahr stand er bereits dreimal im Final 4, lediglich in Budapest schied er frühzeitig aus und rutschte dadurch im WM-Ranking auf Rang sechs ab. Eine für Dolderer eher ungewöhnliche Platzierung, aber schon ein Sieg in Kazan würde das Team Matthias Dolderer Racing wieder in Richtung Podium katapultieren.

An der Spitze des WM-Rankings steht derzeit Yoshihide Muroya. Der Vorsprung des Japaners auf Verfolger Martin Šonka aus der Tschechischen Republik beträgt jedoch lediglich zwei Zähler. Nur einen winzigen Punkt dahinter lauert der Kanadier Pete McLeod auf Rang drei, gefolgt von Kirby Chambliss aus den USA. Alle drei könnten Muroya in Kazan vom Thron stoßen.

ServusTV zeigt das Rennen am Sonntag, den 23. Juli, live ab 14.30 Uhr (Änderungen möglich). Über den Red Bull Air Race Webcast können das Rennen und die Pressekonferenz live verfolgt werden.

Sport1+ überträgt am Montag, den 24. Juli, ab 02.00 Uhr. Am Dienstag, den 25. Juli, gibt es auf Sport1+ um 01.55 Uhr eine Wiederholung, im Free-TV werden auf Sport1 am Donnerstag, 27. Juli, ab 08.30 Uhr noch einmal die Highlights von Kazan gezeigt. Sport1+ zeigt sowohl am Freitag, 28. Juli (ab 08.30 Uhr), als auch am Montag, 31. Juli (ab 19.15 Uhr), noch einmal die Highlights aus Russland.

Tickets für das Red Bull Air Race in Kazan sind ebenso erhältlich wie für alle weiteren Stopps in dieser Saison, darunter auch der auf dem Lausitzring in Deutschland am 16./17. September. Alle Neuigkeiten und weitere Informationen www.redbullairrace.com.

Red Bull Air Race Kalender 2017:
10./11. Februar: Abu Dhabi, UAE
15./16. April: San Diego, USA
3./4. Juni: Chiba, Japan
1./2. Juli: Budapest, Ungarn
22./23. Juli: Kazan, Russland
2./3. September: Porto, Portugal
16./17. September: Lausitzring, Deutschland
14./15. Oktober: Indianapolis, USA

Über das Red Bull Air Race:
Gegründet 2003 und seit 2005 die offizielle Weltmeisterschaft des Air Racing, feierte das Red Bull Air Race beim Saisonauftakt 2017 in Abu Dhabi sein insgesamt 75. Rennen. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 10G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 neu im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Klasse aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

Alle Neuigkeiten und weitere Informationen: www.redbullairrace.com.

Pressekontakt:
Gehring Sport & Medien, Harald Gehring,

Tel.: +49 212 / 645 790-01,
E-Mail: harald@gehring-sport-medien.de

Red Bull Deutschland, Benjamin Ulrich,
Tel.: +49 89 / 20 60 35-227,
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