• BVB-Sportdirektor: „Dembélé in Frankreich – Freude über Startelf-Comeback von Götze"
  • Zorc stellt klar: „Aubameyang-Wechsel kein Thema mehr“
  • Sportvorstand Reschke: „VfB ist eine große Herausforderung“
  • HSV-Boss Bruchhagen kritisiert Kühnes Wortwahl: „Kann mich mit dem Wort Luschen nicht anfreunden“

    Unterföhring, 19. August 2017 - Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 1. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Michael Reschke (Vorstand Sport VfB Stuttgart) ...
    ... zu seinen ersten Eindrücken vom VfB Stuttgart:
    „Ich bin hervorragend aufgenommen worden beim VfB. Reiner Calmund hat mir frühzeitig klar gemacht, dass es im Fußball vier entscheidende Säulen gibt. Säule Nummer eins sind die Fans. Wir haben außergewöhnliche Fans hier in Stuttgart, die ihresgleichen suchen. Das Zweite ist ein kompetenter und engagierter Mitarbeiterstab. Die ersten Tage in Stuttgart waren beeindruckend in diesem Bereich. Dann haben wir das Glück, dass unsere Trainer nicht nur intelligent sind. Wir haben einen sehr gewitzten Trainer und Trainerstab. Die Zusammenarbeit ist bislang perfekt. Zu guter Letzt haben wir eine interessante Mannschaft. Deshalb bin ich gut angekommen.“
    ... zur Frage, warum er den FC Bayern verlassen habe: „Die Zusammenarbeit mit Bayern München und den Entscheidungsträgern war überragend. Es gab eigentlich keinen Grund, von München wegzugehen. Ich bin auch nicht von München weggegangen, sondern ich bin zum VfB Stuttgart gewechselt, weil hier die Herausforderung unglaublich hoch ist. Ich freue mich auf die Aufgabe.“

    Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
    ... zum Startelf-Comeback von Mario Götze:
    „Ich freue mich für uns und für ihn, dass er direkt spielen kann. Er hat in der Vorbereitung einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und wir trauen ihm zu, dass er heute ein gutes Spiel macht. Er war in der letzten Saison nicht in der Lage, die Antworten auf dem Platz zu geben. Aber wir sind guter Dinge, dass dies im Laufe der Saison immer besser wird.“
    ... zum Fall Dembélé: „Wir wissen, wo er ist. Er ist in Frankreich. Wir haben über unseren Mitarbeiter und seinen Betreuer Kontakt zu ihm. Das ändert aber nichts an der aktuellen Situation. Wir haben eine klare Position und eine klare Vorstellung. Wird diese Vorstellung erfüllt, dann wird er noch in diesem Sommer transferiert. Ansonsten bleibt er bei uns, das ist ganz einfach. Es ist natürlich für deutsche Verhältnisse eine extrem hohe Summe, die aber seinen sportlichen Wert widerspiegelt. Natürlich gibt es noch einen Weg zurück und zwar am 1.9., dann wenn rein rechtlich kein Transfer mehr möglich ist. Die Entscheidung wird nicht am letzten Transfertag fallen, sondern vorher. Die Situation ist sehr herausfordernd, wir haben nicht gesagt, dass es einfach ist. Als Klub haben wir keine andere Wahl, deshalb gibt es nur den einen Weg, dass wir diese konsequente Linie durchziehen.“
    ... zu einem möglichen Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang: „Das hängt überhaupt nicht mit Dembélé zusammen. Das Thema ist abgeschlossen. Wir haben in den letzten Monaten sehr offen mit ihm gesprochen. Das Transferfenster war einige Zeit lang offen. In dieser Zeit ist es nicht gelungen, einen Transfer zu realisieren. Jetzt freuen wir uns auf viele Auba-Tore in der neuen Saison.“

    Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Hamburger SV) ...
    ... zur harten Kritik von Investor Klaus-Michael Kühne:
    „Ich kann mich mit dem Wort Luschen überhaupt nicht anfreunden. Das sind Spieler, die wir unter Vertrag genommen haben und die unterschiedliche Leistungen anbieten. Der Kader besteht nicht nur aus Leistungsträgern. Es ist auch so, dass ich die Wortwahl nicht gut finde. Das ist nicht der Sprachgebrauch, den ich im Umgang miteinander erwarte. Ich kann es nicht akzeptieren, dass er in seiner Enttäuschung eine solche Diktion wählt. Es ist aber so, dass Herr Kühne ein extrem erfolgreicher Geschäftsmann ist, der sofort Entscheidungen trifft und seine Vorstellungen klar durchsetzt. Meine Aufgabe ist es, dass Fußballgeschäft von der anderen Seite zu betrachten.“



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