• FC-Sportdirektor: „Spiel durch Fehlentscheidung entschieden worden“
  • BVB-Boss Watzke kritisiert Schmadtke: „Attitude des schlechten Verlierers“
  • Bayer-Coach Herrlich zufrieden: „Großer Schritt in die richtige Richtung“
  • Freiburgs Trainer Streich: „Leverkusen aktuell kein Maßstab für uns“

    Unterföhring, 17. September 2017
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 4. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg (4:0) sowie Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln (5:0) bei Sky.

    Jörg Schmadtke (Sportdirektor 1. FC Köln): „Meiner Einschätzung nach ist das Spiel durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichterteams entschieden worden. Ich plädiere dafür, dass wir uns an das Protokoll halten, in dem klar festgelegt ist, wann der Assistent einzugreifen hat und wann nicht. Es kann nicht jeder machen, was er will. Wir werden auf jeden fall Protest einlegen und streben eine Neuansetzung an.“

    Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): „Wir machen zu einfache Fehler, aber auf der anderen Seite ist der Start auch nicht einfach. Es ist eine neue Situation mit der Europa League, aber da muss man den Jungs, die uns in den letzten Jahren viel Freude gemacht und alles gegeben haben, auch das Vertrauen geben.“

    Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): „Wenn man nicht verlieren kann, greift man zu solchen Mitteln. Schießt man im Spiel zwei Mal aufs Tor und der Gegner macht fünf Tore, dann hat man einfach zurecht verloren und muss sich das klipp und klar eingestehen. Das ist eine Attitude des schlechten Verlierers.“

    Maximilian Philipp (Borussia Dortmund): „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute dominant. Köln hatte nichts entgegenzusetzen. Bei zwei Toren kann man nicht meckern und deshalb bin ich heute sehr zufrieden.“

    Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): „Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die Leistung und das Ergebnis passen heute. Wir wollen den Schwung nun nach Berlin mitnehmen.“

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Das war sehr schlecht, was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben. In dieser Verfassung ist Leverkusen aber auch kein Maßstab für uns. Wir dürfen den Jungs keinen Druck machen, sondern müssen sie auf dem Weg begleiten.“

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