Unterföhring, 18. September (pps) - Geschäftsführer Christian Seifert von der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat sich zu den Auswirkungen der 50+1-Regel auf die Bundesliga geäußert. "Die Bundesliga ist mit dieser Regel sehr weit gekommen. Wir sind vom Umsatz her heute die zweitgrößte Fußball-Liga der Welt. Vom sportlichen her läuft es international nicht mehr so gut. Ich sehe eine Gefahr darin, dass wir vor lauter 50+1 und Fußballkultur gar nicht mehr über den Sport an sich sprechen", sagte Seifert in "Kretzschmar - der Handball-Talk" bei Sky Sport News HD: "Im Idealfall würde man darüber mal sehr nüchtern und sachlich entlang der Sache diskutieren und nicht so sehr über das Symbol. Die Herausforderung für die Zukunft wird sein, die Vorteile dieser Regel mit dem zu verbinden, was juristisch machbar ist."

Weitere Aussagen von Seifert in "Kretzschmar - der Handball-Talk" bei Sky Sport News HD ...

... zum Transfer-Wahnsinn:
"Schwierig wird es, und da sind dann die internationalen Verbände gefragt, wenn man Rahmenbedingungen schafft, die dieses Rattenrennen, alle rennen immer schneller, aber es gibt doch nur ein Stück Käse, nicht kontrollieren. Durch die Transfers von Neymar und Mbappé kommen natürlich noch ein paar Fragen. Da muss mir keiner mehr mit Trikotverkäufen kommen. Das ist nur dazu da, die Champions League zu gewinnen. Da geht einer All In, um es der Welt zu zeigen. Wenn man genug hat, kann man das ja. Die Frage ist nur, welche Effekte das für das Gesamtsystem hat."


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