• FC-Torwart Horn fordert: „Punkte irgendwie erzwingen“
  • BVB-Coach Bosz: „Qualität der Mannschaft ist hoch“
  • Mainzer Sportvorstand Schröder verspürt „keinen Druck“
  • Leverkusens Brandt schonungslos: „Dämlich und hirnlos“

    Unterföhring, 20. September 2017
    - Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Mittwochspartien des 5. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): „Es ist schwierig, wenn du unten stehst. Ich kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, alle haben in der zweiten Halbzeit alles versucht. Die Situation wird nicht leichter, das ist natürlich klar. Aber wir werden unseren Weg weiter durchziehen und nichts in Richtung Aktionismus tun. Es geht um sachliche Arbeit.“

    Jörg Schmadtke (Sportdirektor 1. FC Köln) ...
    ... zum Spiel
    : „Wir müssen das akzeptieren. Trotzdem habe ich Respekt vor der Mannschaft, sie hat die Ruhe bewahrt und alles reingeworfen. Dass man in dieser Situation nicht nur gute Entscheidungen trifft, das ist auch klar. Insgesamt ist der Ausgang natürlich enttäuschend.“
    ... zu den momentanen Problemen: „Die Zulieferung in den Sturm ist nicht gut. Unser Topstürmer hat uns verlassen. Wenn du dann einen neuen Stürmer hast und die Zulieferung nicht gut ist, dann kommt es zu dieser Situation. Es gibt kein Allheilmittel. Wir müssen den Jungs Zutrauen geben und weiter dran bleiben. Der Druck wird natürlich deutlich stärker, das ist ja klar.“

    Timo Horn (Torwart 1. FC Köln): „Es läuft nicht rund, das ist uns allen klar. Ich kann der Mannschaft heute nichts vorwerfen. Wir haben alles reingehauen, aber nutzen eine tausendprozentige Chance zum 1:1 nicht. Wenn man nur ein Tor in fünf Spielen schießt, dann ist es schwer zu punkten. Wir müssen uns der Situation stellen und die ersten Punkte irgendwie erzwingen.“

    Leonardo Bittencourt (1. FC Köln): „Es ist natürlich bitter, dass wir durch eine Elfmeterentscheidung verlieren. In der zweiten Halbzeit haben wir alles nach vorne geworfen. Der Verein ist sehr emotional. Wichtig ist, dass wir intern die Ruhe bewahren. Es ist noch nicht verloren. Wir müssen weiter hart kämpfen und arbeiten, dann werden die Punkte auch wieder kommen.“

    Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „Wir mussten hart um die Punkte kämpfen. In der Bundesliga kann von Platz fünf abwärts jeder jeden schlagen. Der Schiedsrichter hat das für sein erstes Spiel gut gemacht. Aus meiner Sicht war es ein Elfmeter, es gab einen Kontakt. Man hätte auch noch zwei weitere Elfmeter geben können.“

    Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt): „Wir haben das Spiel am Ende 1:0 gewonnen und ich denke, dass es nicht so unverdient war. Wir hatten genug Konterchancen und hätten das 2:0 machen können. Leider hat das nicht geklappt.“

    Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): „Wir haben heute wieder ein gutes Spiel gemacht. Jetzt müssen wir das Zuhause umsetzen und auch da die Punkte holen. Zu den Schiedsrichterentscheidungen möchte ich nichts sagen, die kommentiere ich grundsätzlich nicht.“

    Nils Petersen (Torschütze SC Freiburg): „Es war heute meine einzige Chance. Ich hatte auch ein bisschen Glück, dass der Ball genau dort hinfällt. Das ist meine Aufgabe. Ich habe es auch letzte Saison schon gut hinbekommen mit den Joker-Toren.“

    Martin Harnik (Torschütze Hannover 96): „Jedes Spiel ist ein hartes Stück Arbeit. Heute sind wir knapp an einer Niederlage vorbeigeschrammt, aber wir haben uns dagegen gestemmt.“

    Sejad Salihovic (Hamburger SV): „In der ersten Halbzeit haben wir gut dagegen gehalten. Leider haben wir verloren. Man braucht gegen Dortmund auch ein bisschen Glück. Das haben wir heute leider nicht gehabt.“

    Bobby Wood (Hamburger SV): „Wenn man nicht punktet, dann rutscht man nach unten. Aber wir sind alle vom Kopf her sehr stabil und haben heute auch Charakter gezeigt. Wir bleiben positiv und ganz stabil.“

    Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): „Der HSV hat sehr gut Druck gemacht. Dann kann nur eine sehr gute Mannschaft gewinnen. Es war sehr schwer, aber wir sind als Mannschaft aufgetreten. Die Qualität ist sehr hoch, und die Spieler sind richtig gut.“

    Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): „Ganz entspannt war es nicht. Es war ein sehr intensives Spiel, der HSV hat sehr hoch Druck gemacht. Mit fortlaufender Spieldauer haben wir uns dann aber immer mehr Möglichkeiten erspielt.“

    Maximilian Philipp (Borussia Dortmund): „Es war ein schwieriges Spiel. Der HSV spielt sehr leidenschaftlich. Gut, dass wir in der ersten Halbzeit ein Tor gemacht haben. Das hat dem HSV einen kleinen Knick gegeben. In der zweiten Halbzeit war es kurzzeitig ein offener Schlagabtausch.“

    Julian Brandt (Bayer Leverkusen): „Wir geraten völlig dämlich in Rückstand und machen es uns dadurch selber schwer. Hertha hat dann auf Konter gespielt. Wir haben es komplett dämlich gespielt und sind hirnlos in die Gegenspieler reingerannt.“

    René Adler (Torwart 1. FSV Mainz 05): „Wir müssen auch mal ein Spiel zu Null spielen. Da müssen wir ansetzen. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute marschieren. Jedem muss klar sein, dass es so nicht geht.“

    Rouven Schröder (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05): „Wir haben überhaupt keinen Druck, auf die Tabelle gucken wir nicht. Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht.“

    Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): „Die Mannschaft hat es sehr gut gemacht und außergewöhnliche Moral bewiesen.“

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