• Kovac sieht verrücktes Spiel: „Erst in Unterzahl wieder Fußball gespielt“
  • Wolfsburgs Malli: „Gehen nur kleine Schritte“
  • Dortmunds Castro: „Aubameyang-Elfmeter sieht unglücklich aus“
  • Spruch des Tages - BVB-Coach Bosz: „Ich bin kein Sänger, ich bin Trainer“

    Unterföhring, 30. September 2017 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 7. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Martin Schmidt (Trainer VfL Wolfsburg): „Heute gab es einige heikle Situationen für den Schiedsrichter. Alles in allem hätte es schlimmer kommen können für uns.“

    Yunus Malli (VfL Wolfsburg): „Wir haben angesprochen, dass wir vor allem die Heimsiege einfahren müssen. In Bremen und gegen Mainz haben wir leider nur zwei Punkte geholt. Wir gehen momentan nur kleine Schritte und müssen uns das nötige Glück erarbeiten.“

    Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05): „Nach dem 1:0 Rückstand haben wir sehr gut reagiert. Hinten raus waren wir eigentlich am Drücker und hätten das 2:1 machen müssen.“

    Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach): „Ich habe den Ball mitgenommen und ein Stück zu weit vorgelegt. Er trifft mich dann am Schienbein. Ich bin aber froh, dass es den Videoassistenten gibt und der Schiri entscheidet.“

    André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): „Die Schiedsrichter haben es schwer genug mit dem Videobeweis. Es wurden alle Optionen ausgeschöpft. Wenn ich die Bilder sehe, dann kann man den Elfmeter geben. Ich glaube, dass es in Ordnung geht. Wir sind Aufsteiger und haben auch heute klasse gespielt. Wir gehen unseren Weg weiter, dazu gehört auch mal eine Niederlage.“

    Horst Heldt (Sportdirektor Hannover 96): „Ich habe es mir dreimal angeschaut und bin Befürworter des Videoassistenten. Sie haben alles ausgeschöpft und sich beraten. Anhand der Bilder ist es okay, dass man ihn pfeift. Der Zeitpunkt ist natürlich mehr als ärgerlich. Wir können ein paar Minuten vorher das 2:1 machen. Es war ein sehr intensives Spiel und spannend bis zum Schluss. Wir hatten einen Punkt verdient, aber so ist es im Fußball.“

    Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „Erst mit einem Mann weniger haben wir wieder angefangen, Fußball zu spielen. Teilweise ist es nicht zu erklären. Unter dem Strich zählen aber die Ergebnisse. Heute haben wir mit einem Seitfallzieher gewonnen. Wir müssen unsere Lage nüchtern und objektiv betrachten. Die Bundesliga ist verrückt in diesem Jahr und alle müssen zusehen, dass sie so schnell wie möglich die Punkte holen.“

    Sébastien Haller (Siegtorschütze Eintracht Frankfurt): „Ich versuche eigentlich sehr häufig Seitfallzieher. Ich habe nicht groß nachgedacht und einfach draufgehauen. Es war perfekt.“

    Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart): „Hinten raus so zu verlieren, das macht schon sehr nachdenklich. Wir sind dann auch ängstlich geworden. Am Ende haben wir nicht mehr rangeschoben, da hat uns der Mut gefehlt. Das tat schon weh.“

    Daniel Ginczek (VfB Stuttgart): „Ich köpfe das Ding am Ende in die Mitte und dann verlierst du hier 2:1. Das Ding geht auf mich, das muss ich einfach sagen.“

    Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): „Wir hatten auf jeden Fall einen Punkt verdient. Es ist sehr ärgerlich, dass wir jetzt mit leeren Händen dastehen.“

    Philipp Max (FC Augsburg): „Wir waren in der ersten Halbzeit einen Tick zu passiv. Mich ärgert vor allem das zweite Gegentor. Martin und ich hatten den gleichen Gedanken. Wir wollten beide zum Ball gehen, und dann kommt halt so ein Slapstick heraus. Der Punkt wäre schon schön gewesen.“

    Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund) ...
    ... Die BVB-Fans singen von der Meisterschaft. Welches Lied würde er anstimmen:
    „Ich bin kein Sänger, ich bin Trainer.“

    Gonzalo Castro (Borussia Dortmund) ...
    ... zum Sieg:
    „In Augsburg ist es nie einfach zu gewinnen. Sie sind gut drauf und haben viel Selbstvertrauen. Wir haben am Dienstag mit viel Kraftaufwand gegen Real Madrid verloren und wollten heute nur gewinnen.“
    ... zum verschossenen Elfmeter von Aubameyang: „Wenn der Torwart in die Ecke springt, dann ist er überragend geschossen. So sah es ein bisschen unglücklich aus. Auba hat so viele Tore für uns geschossen, das passiert halt mal.“


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