• 1899-Geschäftsführer Flick: „Nagelsmann wird bei uns nicht in Rente gehen“
  • SCF-Coach Streich feiert ersten Dreier: „Glücklich, aber nicht unverdient“
  • Hoffenheims Vogt: „Mussten den letzten Wochen Tribut zollen“
  • Eurosport Experte Sammer: FC Bayern mit Aufstellung „back to the roots“

    München, 1. Oktober 2017 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum ersten Sonntagsspiel am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen dem SC Freiburg und 1899 Hoffenheim (3:2) im Eurosport Player.

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel:
    „Für die Mannschaft und uns alle ist es enorm wichtig, dass wir mal so ein enges Spiel gewinnen konnten. Heute waren wir die Glücklicheren und haben auch nicht unverdient gewonnen. Auch wenn es eng war.“
    ... zum Freiburger Fußballspiel (vor dem Spiel): „Wir wollen auf jeden Fall Fußball spielen. Davon wollen wir auf keinen Fall weggehen. Wir schaffen es nicht immer, aber wir wollen es probieren. Wenn wir Fußball spielen, dann bekommen wir Zutrauen. Dazu wollen wir sehr aggressiv nach vorne verteidigen. Das muss die Idee sein.“
    ... zur ungewohnten Anstoßzeit (vor dem Spiel): „Es ist in der Vorbereitung natürlich ein bisschen anders. Uns war das nicht ganz unbekannt. In der zweiten Liga hatten wir auch um 13.00 Uhr Spiele.“

    Florian Niederlechner (SC Freiburg): „Ich bin einfach nur happy und glücklich. Wir haben uns heute echt brutal belohnt. Ich bin unheimlich stolz auf die Truppe, dass wir gegen so eine Mannschaft so ein Heimspiel gemacht haben. Der Knoten musste mal platzen. Es war so wichtig, dass wir endlich den ersten Dreier geholt haben. Wir müssen das Selbstvertrauen mitnehmen und einfach weiter Gas geben. Heute haben wir gezeigt, dass der Verein und die Mannschaft leben.“

    Pascal Stenzel (SC Freiburg): „Ich freue mich für die ganze Mannschaft, dass wir uns nach zwei guten Spielen heute belohnen konnten. Das haben wir uns verdient. Wenn man dreimal hintereinander mit der gleichen Aufstellung spielt, dann sind gewisse Automatismen drin.“

    Nils Petersen (SC Freiburg) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zur Frage, ob er sich in Freiburg heimisch fühle:
    „Ich bin knapp drei Jahre in Freiburg und bezeichne es schon als ein Stück Heimat. Das ist hier absolutes Wohlfühlklima.“
    ... zu seinem größten sportlichen Erfolg: „Der Aufstieg mit Freiburg verbunden mit der Olympia-Nominierung war schon etwas Besonderes.“
    ... zum verschossenen Elfmeter im Olympia-Finale von Rio: „Der verschossene Elfmeter hat mich schon ein paar schlaflose Nächte gekostet. Wenn ich aber das Trikot mit den Unterschriften der Jungs und die Medaille sehe, dann macht es mich stolz, dass ich dabei war. Über den Elfmeter reden wir nicht mehr.“
    ... zum Umgang mit seiner Rolle als Joker: „Ich weiß mit der Situation umzugehen und arrangiere mich damit. Wenn es wie in der letzten Saison positiv ausgeht, dann bin ich der Letzte, der meckert. Aber natürlich möchte jeder am Anfang im Spielertunnel dabei sein. Mittlerweile ist auch ein bisschen Druck da, weil jeder erwartet, dass man in den 20 Minuten auch ein Tor schießt.“

    Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zur Frage, wie er mit dem Thema FC Bayern umgehe:
    „Gar nicht. Ich konzentriere mich auf Freiburg, das ist mein absoluter Fokus. Wir möchten mit sehr guten 17 Punkten in die Länderspielpause gehen. Zu der Trainersuche äußern sich so viele Experten, da muss man nicht auch noch meine Meinung hören.“

    Hansi Flick (Geschäftsführer 1899 Hoffenheim) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zu Spekulationen um Julian Nagelsmann und den FC Bayern:
    „Er ist ein außergewöhnlicher Trainer, der gut mit dem Thema umgeht. Wir haben schon gesagt, dass wir nicht glauben, dass er bei uns in Rente geht. In den nächsten Jahren wird sich vielleicht etwas ändern. Er macht einen tollen Job und bringt die Mannschaft auf das nächste Niveau.“

    Oliver Baumann (Torwart 1899 Hoffenheim): „Wir sind selber schuld, dass wir das Spiel verlieren. Wir sind gut gestartet, aber haben dann die Wege und Räume nicht geschlossen bekommen. Wir waren nicht wach genug und haben zu viele Zweikämpfe verloren. Ich glaube, dass wir vom Kopf her nicht schnell genug waren.“

    Kevin Vogt (1899 Hoffenheim): „Leider haben wir das Spiel verloren. Wir mussten den letzten Wochen ein bisschen Tribut zollen. Dass dann ein paar Körner liegenbleiben, das ist klar. Jede Niederlage ist bitter. Nach der Führung bekommen wir zwei unnötige Gegentore. Dann ist es schwer hier in Freiburg. Wir haben nichts Zählbares mitgenommen und können auch besser Fußball spielen. Das ärgert mich sehr.“

    Martin Schmitt (Eurosport Experte für Wintersport) gegenüber Eurosport ...
    ... zu seiner Beziehung zum SCF:
    „Ich wohne schon lange in Freiburg. Dem SC drücke ich natürlich die Daumen, das ist mein Verein.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zum Spiel:
    „Die Freiburger waren einen Tick frischer und agiler. Aber man muss den Hoffenheimern auch ein Kompliment machen. Sie haben bis zum Ende gekämpft. Wir haben ein super Bundesligaspiel gesehen. Das ist Werbung für die Bundesliga.“
    ... zur Aufstellung des FC Bayern in Berlin: „Es ist ein bisschen back to the roots. Sie brauchen heute Stabilität, Ausstrahlung und Persönlichkeit. So ist man Champions-League-Sieger geworden, dementsprechend ist es eine starke Aufstellung.“
    ... zur Suche des Ancelotti-Nachfolgers: „Jetzt gilt es, einen “Priester“ zu finden. Es ist enorm wichtig, dass der totale Zusammenhalt wieder erkennbar ist. Denn das wird dann auch die Mannschaft spüren. Es geht dabei um wenige Prozentpunkte, nicht viel, aber die sind elementar. “
    ... zum Arroganz-Elfmeter von Pierre-Emerick Aubameyang: „Als ich jung war, hätte ich ihn wahrscheinlich umgebracht. Aubameyang ist ein Künstler. Zwischen Genie und Wahnsinn ist es oft nicht weit. Dementsprechend muss man das auch akzeptieren. Die Frage ist nur, ob das auf Weltklasse-Level einem Messi, Ronaldo, Pele oder Beckenbauer passiert wäre.“
    ... zum Sieg des BVB: „Natürlich kann man mit solchen Spielen Deutscher Meister werden. Aber es ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf.“
    ... zu Freiburgs Trainer Christian Streich: „Ich liebe diese Authentizität, diese Ehrlichkeit, diese Erklärungen und diese Logik. Er ist nicht umsonst seit dem Jugendbereich einer der besten Trainer, die wir hier in Deutschland haben.“


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    Dominik Mackevicius (dominik_mackevicius@discovery.com)
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