• Champion Jules Gounon in den meisten Bestenlisten vorn
  • 20 Fahrer von acht Teams holen Rennsiege
  • Schnellstes Rennen der Seriengeschichte auf dem Red Bull Ring

    München, 02. Oktober -
    Corvette-Pilot Jules Gounon (22/F, Callaway Competition) sicherte sich am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring erstmals den Titel im ADAC GT Masters.
    Der Blick auf die Saisonstatistik macht deutlich, warum der Franzose verdienter Champion
    geworden ist. Eine Bilanz der 14 Saisonrennen.

    - Kein Fahrer holte so viele Siege (drei), Podestplätze (sechs), fuhr so viele Schnellste
    Rennrunden (drei) und punktete so oft (zwölf Mal) wie der frischgebackene Champion Gounon

    - Die drei Pole-Positions des Franzosen sind ebenfalls Saisonbestwert. Diesen teilt er sich jedoch mit BMW-Pilot Philipp Eng, der ebenfalls drei Mal vom besten Startplatz in ein Rennen ging

    - Mit 106 Runden Führungsrunden lag kein anderes Fahrzeug in der Saison so oft auf Platz eins
    wie Gounons Corvette mit der Nummer 77, die er sich mit Daniel Keilwitz, Renger van der Zande
    und Albert Costa teilte

    - Die Führung in der Fahrerwertung wechselte während der Saison insgesamt viermal. Innerhalb
    der ersten fünf Rennen gab es vier verschiedene Tabellenführer-Duos, nach dem siebten
    Rennen lag Jules Gounon allein an der Spitzenposition und gab diese nicht mehr ab

    - Auch in der Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahren war Gounon das Maß der Dinge. Er holte dort nicht nur den Titel, sondern mit fünf Klassentriumphen siegte kein anderer Fahrer so oft

    - In der Trophy-Wertung für nicht professionelle Piloten triumphierte Lamborghini-Pilot Rolf
    Ineichen neun Mal, Champion Remo Lips zwei Mal

    - Insgesamt holten 20 Fahrer von acht Teams in der Saison 2017 mindestens einen Rennsieg,
    35 Piloten schafften den Sprung auf das Podest und insgesamt 53 sammelten Meisterschaftspunkte

    - Mit Lucas Auer, Ricky Collard, Philipp Eng, Mathieu Jaminet, Kelvin van der Linde, Edoardo
    Mortara, Ezequiel Perez Companc, Markus Pommer und Renger van der Zande holten 2017
    gleich neun Fahrer ihren ersten Sieg in der „Liga der Supersportwagen“

    - Gleiches gelang mit Aust Motorsport, BWT Mücke Motorsport und dem BMW Team Schnitzer
    auch drei Rennställen

    - Die Teams mit den meisten Siegen sind die Champion-Mannschaft Callaway Competition und
    das GRT Grasser Racing Team. Beide jubelten jeweils drei Mal

    - Der Rennstall mit den meisten Podestplätzen ist dagegen die 2016er-Sieger-Mannschaft
    Montaplast by Land-Motorsport. Neun Mal standen Piloten des Teams aus dem Westerwald auf
    dem Treppchen

    - Zwei Teams gelang es, in allen Rennen Meisterschaftszähler zu sammeln: Aust Motorsport und
    BWT Mücke Motorsport

    - Bei den Marken liegen gleich drei Hersteller vorn: Corvette, Lamborghini und Audi gewannen
    jeweils drei Mal. Sechs der sieben im ADAC GT Masters vertretenen Marken gelang mindestens
    ein Sieg

    - Mirko Bortolotti setzte sich in Zandvoort im knappsten Zeittraining der Saison durch: Gerade einmal 0,015 Sekunden war der Italiener auf seiner Pole-Runde am Samstag besser als
    Maximilian Götz im Mercedes-AMG. Insgesamt sieben Mal betrug der Abstand zwischen P1 und
    P2 im Zeittraining weniger als 0,1 Sekunden

    - Der größte Abstand zwischen dem Pole-Setter und dem Zweiten in einem Zeittraining betrug
    am Samstag in Hockenheim 0,375 Sekunden, als Jules Gounon Mercedes-AMG-Pilot Luca Stolz
    im Kampf um die Pole-Position schlug

    - Beeindruckend sind auch immer wieder die geringen Zeitabstände im Feld. So qualifizierten
    sich am Samstag auf dem Lausitzring 21 Fahrzeuge innerhalb von gerade einmal 0,838
    Sekunden.

    - Einen Wimpernschlagzieleinlauf erlebten die Fans beim ersten Rennen in Zandvoort. Jules
    Gounon und Renger van der Zande setzten sich mit lediglich 0,375 Sekunden Vorsprung vor
    Markus Pommer und Kelvin van der Linde durch.

    - Den deutlichsten Sieg feierten Sebastian Asch und Lucas Auer beim ersten Rennen am
    Nürburgring mit 7,257 Sekunden Vorsprung vor Jaminet/Ammermüller

    - Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170,9 km/h stellten Christian Engelhart und Rolf
    Ineichen (Lamborghini) am Sonntag auf dem Red Bull Ring einen neuen Rekord für das
    schnellste Rennen in der im Jahr 2007 debütierten „Liga der Supersportwagen“ auf

    - Das langsamste Rennen des Jahres war ein Regenrennen: Im Sonntagslauf in Zandvoort
    fuhren die Sieger Christopher Mies und Connor De Phillippi einen Schnitt von 118,4 km/h

    - Die meisten Führungswechsel in einem Rennen gab es in den Sonntagsrennen in Zandvoort
    und auf dem Nürburgring. Viermal wechselte dort die Spitzenposition zwischen fünf
    verschiedenen Fahrzeugen

    - Gerade einmal 16 Jahre alt war der Schweizer Ricardo Feller beim Saisonauftakt in
    Oschersleben und damit der jüngste Fahrer der ADAC GT Masters-Saison. Der älteste war der
    Niederländer Patrick Huisman mit 50 Jahren


    ADAC GT Masters-Kalender 2018
    13.04.-15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben
    TBD Motorsport Festival Lausitzring * / Most *
    08.06.-10.06.2018 Red Bull Ring / (A)
    03.08.-05.08.2018 Nürburgring
    17.08.-19.08.2018 Circuit Zandvoort
    07.09.-09.09.2018 Sachsenring
    21.09.-23.09.2018 Hockenheimring Baden-Württemberg
    *Subject to promoters agreement


    Weitere Informationen unter www.adac.de/gt-masters

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