• FC-Sportdirektor weist Gerüchte um Dissens mit Stöger zurück: „Keine innere Spannung“
  • Badstuber leidet mit Kölnern: „Videobeweis ist brutal“
  • VfB-Sportvorstand Reschke lobt Wolf: „Akribisch, gewissenhaft und fleißig“
  • Eurosport Experte Sammer: „Uli Hoeneß hat Größe gezeigt“

    München, 13. Oktober 2017 – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Freitagsspiel am 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln (2:1) im Eurosport Player.

    Jörg Schmadtke (Sportdirektor 1. FC Köln) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Videobeweis bei der Elfmeterszene in der Nachspielzeit:
    „Es gibt einen Kontakt, und der Schiedsrichter hat eine Entscheidung getroffen. Das ist keine klare Fehlentscheidung. Dann frage ich mich, warum die sich in Köln einmischen? Das muss mir irgendwann einer erklären. Ich werde die nächsten drei Tage von allen möglichen Experten erklärt bekommen, warum das kein Elfmeter ist. Die Szene zeigt, dass das, was besprochen wurde und das, was getan wird, zwei unterschiedliche Dinge sind.“
    ... zu seinem Verhältnis zu Peter Stöger (vor dem Spiel): „Dass man mal unterschiedlicher Auffassung ist, das gehört dazu und das halte ich für normal. Es gibt keine innere Spannung. Im Moment wird vermehrt kolportiert, dass Peter und ich im völligen Dissens sind. Das ist einfach falsch. Je häufiger man das wiederholt, desto mehr ist es in der Öffentlichkeit. Aber deswegen wird es nicht richtiger. Es ist Teil des Geschäfts, das muss man ertragen.“
    ... zur Frage, wie man die Länderspielpause genutzt habe (vor dem Spiel): „Du kannst die Zeit nutzen, um grundsätzlich ein paar Dinge durchzuspielen und zu reflektieren. Wir haben jetzt 14 Tage Zeit gehabt. Das hat ein bisschen geholfen, um ein paar Dinge auszuprobieren und hat auch ein bisschen Druck rausgenommen.“
    ... zu seiner Aufgabe in der Krise (vor dem Spiel): „Ich starte keine Trainerdebatte, sondern ich schütze den Trainer und vermittle das Gefühl, dass wir als Gruppierung eine schwierige Aufgabe zu lösen haben. Man kann auch hektisch agieren, dazu neige ich aber weniger. Man spielt ein bisschen mit seiner Anwesenheit und seinen verbalen Möglichkeiten. Ursächlich ist aber, dass man Ruhe und Sicherheit vermitteln muss. Das versuche ich.“
    ... zu den Gründen für die Verpflichtung von Claudio Pizarro (vor dem Spiel): „Wir haben ihn verpflichtet, weil er mehrere Komponenten mitbringt. Dass er ein Torjäger ist, das weiß jeder. Darüber hinaus spricht er Spanisch und kann unserer Spanisch-Fraktion helfen. Zum Dritten kann er ein bisschen den Druck nehmen von dem einen oder anderen, der glaubt, dass er in 20 Minuten Torschützenkönig werden müsse.“

    Michael Reschke (Sportvorstand VfB Stuttgart) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zum Saisonziel:
    „In dieser Saison geht es für uns darum, die Liga zu halten. Wir haben in diesem Jahr nicht den klassischen Absteiger. Viele Mannschaften spielen auf Augenhöhe. Es wird eine große Herausforderung sein, die Liga als 15. oder besser abzuschließen.“
    ... zu VfB-Coach Hannes Wolf: „Er ist total akribisch, gewissenhaft, fleißig und hat eine hohe Fußball-Kompetenz. Darüber hinaus ist seine Ansprache an die Mannschaft in Bezug auf Taktik und Motivation sehr gut. Hannes Wolf ist ein Trainer, der absolute Qualität für die Bundesliga hat.“

    Holger Badstuber (VfB Stuttgart) gegenüber Eurosport: „Es war ein offenes Spiel, wir hatten das Glück heute auf unserer Seite. Der Videobeweis ist brutal, er entscheidet über Sieg und Niederlage. Die Kölner können einem echt leid tut, sie haben es bitterböse erwischt in dieser Saison. Drei Punkte und so ein Ende, das kann nur der Fußball.“

    Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zur Frage, wie man die Länderspielpause genutzt habe:
    „Wir haben versucht, ein gewisses Maß an Ruhe reinzubringen. Dann haben wir auch im Defensivverbund etwas gemacht und versucht, den Jungs vorne wieder Sicherheit zu geben. Das sind Stellschrauben, die man drehen kann. Der Rest beginnt wieder auf dem Platz.“

    Dominique Heintz (1. FC Köln) gegenüber Eurosport: „Wir haben in den ersten 35 Minuten sehr gut Fußball gespielt. Es ist bitter, dass wir mit so einem Tor zum Schluss verlieren. Momentan passt alles zu unserer Situation. Mir fehlen ein bisschen die Worte. Aber wir müssen die Köpfe hochnehmen und weitermachen.“

    Claudia Pizarro (1. FC Köln) gegenüber Eurosport (Interview der Woche) ...
    ... zur Frage, ob die Entscheidung für den 1. FC Köln richtig gewesen sei:
    „Ich war ganz sicher, dass ich in einen Verein mit großer Tradition und guten Spielern komme. Es kann nicht sein, dass die Mannschaft innerhalb eines Jahres alles verloren hat. Ich glaube, dass es mehr eine Kopfsache ist. Wir müssen den ersten Schritt machen, dann wird die Sache wieder laufen. Man kann nur viel mehr arbeiten und die Situation ändern. Ich wollte noch ein Jahr spielen. Mal sehen, was der Körper macht. Aber nächstes Jahr ist wohl Schluss.“
    ... zu Trainer Peter Stöger: „Er ist ein sehr guter Trainer, der sicher der richtige für den 1. FC Köln ist.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zur Rückkehr von Trainer Jupp Heynckes zum FC Bayern:
    „Man sieht die Verrücktheit des Geschäfts. Vor kurzem waren noch alle zu Tode betrübt. Es ging überhaupt nichts mehr und Bayern München war am Boden. Nun kommt Jupp zurück. Er ist sehr rüstig und macht klare Aussagen. In der Unruhe des Wechsels sind mit ihm Hoffnung und Aufbruch verbunden. Die Arbeit wird irgendwann Früchte tragen. Mein Instinkt sagt mir, dass es gut werden wird.“
    ... zum Eingeständnis von Uli Hoeneß in Bezug auf Unstimmigkeiten mit Karl-Heinz Rummenigge: „Ich habe Größe empfunden. Beide sind Top-Manager und sollten eigentlich nicht mit Schwächen in Verbindung gebracht werden. Das ist ein wichtiges Signal. Die Zusammengehörigkeit der beiden, aber auch die unterschiedlichen Denkweisen braucht der Klub. Dementsprechend steht die Aufholjagd bevor.“
    ... zur Bedeutung von Claudio Pizarro für den 1. FC Köln: „Definitiv tut er den Kölnern gut. Er kann sportlich helfen. Einerseits in der Box, aber er kann auch außerhalb Bälle festmachen. Er ist keine 29 mehr, sondern 39. Trotz seines hohen Alters hat er aber eine große Beweglichkeit. Ich habe sehr gerne mit ihm gearbeitet.“
    ... zum VfB Stuttgart: „Ich finde, dass der Verein gute Lehren aus dem Abstieg gezogen hat. Er hat sich in der Führung stabilisiert und wichtige Segmente weiter besetzt. Michael Reschke hat ein exzellentes Auge und kennt alle Zusammenhänge. Er hat exzellente Trainer erlebt und wird dem Trainer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Er ist der erste gute Transfer.“
    ... zum Videobeweis bei der Elfmeterszene in der Nachspielzeit: „Es wird keine 100-prozentige Sicherheit geben. Jemand muss es entscheiden, und der soll es erklären. Ich bin auch überfordert mit der Situation, es ist diskutabel.“



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