• ID-/G-Judo: Judo für Menschen mit geistiger Behinderung

    Köln, 18. Oktober (pps) - In diesen Tagen bereitet sich die deutsche Judo-Mannschaft noch einmal mit aller Macht auf die kommende erste Judo-Weltmeisterschaft für Menschen mit einer geistigen Behinderung vor. Vom 19. bis 22. Oktober treten in der Dreifachturnhalle des ASV Köln rund 300 Judoka aus 14 Nationen - mit Unterstützung ihrer Trainern, Betreuer und Familien - in zwei Wettkampfklassen gegeneinander an. Ausrichter ist der „VG-Project e.V.“ mit Unterstützung der Gemeinnützigen Werkstätten (GWK) im Verbund der Alexianer sowie der Weltverbände unter Führung der International Judo Federation (IJF).

    Bevor es am Wochenende ernst wird, stehen die letzten Einheiten – vom Krafttraining bis hin zum Leistungs- und Ausdauertraining - für die Sportlerinnen und Sportler an. Die Judokas bereiten sich mit voller Konzentration auf den Kampf um den ersten WM-Titel vor. Im WM-Trainingscamp im Müngersdorfer Sportpark werden ab Mittwoch (18. Oktober) die ersten ausländischen Teams erwartet.

    Der 28 Jahre alte gebürtige Kölner Victor Gdowczok (81 kg), der erste Judoka mit Down-Syndrom, geht am Sonntag an den Start. Sein 27-jähriger Teamkollege Niklas Herzog (Köln/100kg) sowie der ebenfalls aus Köln stammende Theo Lavasas (100kg), der jedoch für Griechenland antritt, starten am Samstag.

    Ausrichter Klaus Gdowczok: „Die Stadt Köln ist stolz, diesem Sportevent der ganz besonderen Art einen würdigen Rahmen zu bieten und eine tolle Weltmeisterschaft auszurichten. Wir sind dankbar für die Unterstützung aus dem Sportamt der Stadt.“

    Tickets für alle Wettbewerbe gibt es unter www.ticket-regional/vgproject

    Für weitere Informationen: www.vg-project.de/

    Kontakt für Rückfragen
    Klaus Gdowczok
    Tel.: 0221 – 890 2051
    www.vg-project.de
    mail@vg-project.de