• Ginter kritisiert Chancenverwertung: „Alles schief gelaufen“
  • Bayers Bender erleichtert: „Mein Tor war der Dosenöffner“
  • RB-Torjäger Sabitzer: „Mit breiter Brust in die Spiele gegen den FC Bayern“
  • VFB-Coach Wolf nicht gänzlich unzufrieden: „Ergebnis und Leistung trennen“

    Unterföhring, 21. Oktober 2017
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 9. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky

    Niclas Füllkrug (Hannover 96): „Ich bin glücklich, und es ist schön, so einen Sieg zu holen. Wenn man als Mannschaft erfolgreich ist, dann ist es okay, wenn man nicht trifft. Wenn man verliert oder nicht spielt, dann wünscht man sich natürlich, dass man trifft. Es war schön, jetzt endlich die zwei Tore zu machen.“

    Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): „Wir haben 5:1 verloren, dann kann es nicht in Ordnung gewesen sein. Die erste Halbzeit war vielleicht unsere beste in der ganzen Saison. Das habe ich in der Form auch noch nicht erlebt. Fünf Gegentore in einer Halbzeit, das darf nicht passieren.“

    Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach): „Es ist alles schief gelaufen, was schief laufen kann. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, da hätten wir 2:0 oder 3:0 führen müssen. Auch am Anfang der zweiten Halbzeit hatten wir eine 100-prozentige Chance, im Gegenzug bekommen wir dann das Gegentor zum 1:1. Das große Manko war heute die Chancenverwertung.“

    Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): „Wir haben gezeigt, was im Fußball möglich ist. Es ist aber Kontinuität gefragt. Jetzt haben wir ein sehr schwieriges Spiel am Dienstag gegen Union Berlin im Pokal. Da wollen wir auch weiterkommen, also brauchen wir uns gar nicht lange freuen.“

    Sven Bender (Bayer Leverkusen): „Es tut unfassbar gut und fühlt sich hervorragend an. Gladbach war uns in der ersten Hälfte überlegen und sehr gut. Wir haben in der Halbzeit umgestellt. Mein Tor war ein Dosenöffner für uns. Danach haben wir dran geglaubt, dass wir hier noch Punkte mitnehmen können. Jeder unserer Konter war dann brutal gefährlich.“

    Marius Wolf (Eintracht Frankfurt): „In der ersten Halbzeit hatten wir auch schon zwei oder drei große Chancen. Wenn wir die machen, dann läuft das Spiel vielleicht ganz anders. Im Endeffekt können wir nach dem Spiel mit dem Punkt zufrieden sein.“

    Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): „Wir haben viele Torchancen zum 3:0 gehabt, leider haben wir es nicht gemacht. Da darf man den Gegner nicht mehr leben lassen. Am Ende haben wir wieder Fußball gespielt, aber da stand es schon 2:2.“

    Nuri Sahin (Borussia Dortmund): „Das darf nicht passieren, wenn du 2:0 führst. Dann kassieren wir einen Elfmeter, und dann nimmt das Spiel so einen Verlauf. Das darf nicht passieren.“

    Marcel Sabitzer (RB Leipzig): „Wir sind in einem guten Lauf drin. Im Moment macht es einen riesen Spaß. Wir hoffen, dass wir das in den nächsten Wochen so fortsetzen können. Gegen den FC Bayern werden es natürlich sehr schwere Spiele. Am Mittwoch hat es einen Endspielcharakter, da geht es nur hopp oder top. Wir werden die Bayern gut analysieren und am Mittwoch probieren, dass wir in die 2. Runde einziehen. Am Samstag wird es auswärts in München auch noch einmal ein riesen Spiel. Wir wissen, was auf uns zukommt, aber wir gehen mit einer breiten Brust in die Spiele.“

    Willi Orban (RB Leipzig): „Stuttgart hat sehr stabil mit zehn Mann hinten gestanden, das war sehr schwer für uns. Aber wir haben es geduldig gespielt und ein schönes Tor gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir es souverän zu Ende gespielt.“

    Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart): „Wir haben verloren, das ärgert mich massiv. Wenn man gut verlieren kann, dann darf man hier eigentlich nicht stehen. Aber heute muss man Ergebnis und Leistung schon ein bisschen trennen. Die Mannschaft hat unsere Idee super umgesetzt, wir haben Leipzig in ganz vielen Phasen komplett verteidigt. Irgendwann müssen wir dann ein Tor schießen, das ist der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft heute machen kann.“

    Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart): „Ich muss vorsichtig sein, dass ich mich nicht immer wiederhole, aber auch heute war mehr drin. Ich hatte schon das Gefühl, dass die Leipziger nicht so griffig waren wie in den letzten Spielen.“

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