• Nagelsmann sauer auf Kramaric: „Das hat er sich anzuhören“
  • Wolfsburgs Arnold hakt verschossenen Elfmeter ab: „Den nächsten schieße ich wieder“
  • Hoffenheims Demirbay fordert: „Müssen abgewichster werden“
  • Hertha-Coach Dárdai lobt Kalou: „Er hat die Eier und ist eiskalt“

    Unterföhring, 22. Oktober 2017
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 9. Spieltages der Fußball-Bundesliga, SC Freiburg vs. Hertha BSC (1:1) sowie VfL Wolfsburg vs. TSG 1899 Hoffenheim (1:1) bei Sky.

    Julian Schuster (Kapitän SC Freiburg) ...

    ... zum Spiel:
    „Das ist Wahnsinn. Wir haben das Spiel im Griff gehabt und bringen sie dann mit zwei unnötigen Situationen zurück ins Spiel. Das ist wahnsinnig ärgerlich und tut gerade auch sehr weh. Das sind zwei verschenkte Punkte.“

    ... zur Elfmeterszene mit seiner Beteiligung: „Ich habe die Situation falsch eingeschätzt. Ich dachte, dass der Ball ins Aus geht und mache dann eine Bewegung mit dem Arm. Wahrscheinlich kann er ihn geben.“

    ... zur Szene, als er beim Eckball aus dem Berliner Fanblock angespuckt wurde: „Ich habe mir beim Eckball relativ viel Zeit gelassen. Man kann vieles zu mir sagen, das ist mir relativ egal. Wenn gespuckt wird, dann geht es aber einen Tick zu weit. Das sollte man nicht machen.“

    Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    „Natürlich bin ich zufrieden. Meine Mannschaft hat eine gute Bereitschaft gezeigt, bis zum Ende gekämpft und auf Sieg gespielt. Beide Mannschaften konnten zum Schluss gewinnen. Wir haben auswärts in Freiburg einen Punkt geholt, ich bin zufrieden.“

    ... zu den beiden Elfmetern von Salomon Kalou: „Nach dem ersten Elfmeter habe ich zu unserem Manager gesagt, dass wir vielleicht verhext sind. Aber Salomon hat die Eier, dass er den zweiten auch macht. Ich habe aber nicht zugeguckt, weil das sehr schwierig war. Da war eine lange Pause dazwischen. Aber er ist ein guter Schütze. Das hat er eiskalt gemacht.“

    ... zum bisherigen Abschneiden in der Europa League: „Die Europa League ist für uns eine Riesenerfahrung, die Jungs spüren das. Natürlich ist es für uns als deutsche Mannschaft nicht schön, wir versuchen noch die letzten Spiele zu gewinnen. Vielleicht ist das zu viel für uns. Für mich persönlich ist es eine wunderschöne Erfahrung. Das hört sich blöd an, aber es ist besser als ein Freundschaftsspiel. Heute haben wir von der Erfahrung, die wir dort gesammelt haben, profitiert.“

    Olaf Rebbe (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...

    ... zum Spiel:
    „Wir wollten unbedingt etwas aus dem Spiel mitnehmen. Am Ende haben wir uns mit einem Punkt belohnt. Ich denke, dass er auch gerecht ist.“

    ... zum fünften Unentschieden unter Trainer Martin Schmidt: „Man muss die fünf Unentschieden unterschiedlich einordnen. Heute war es ein sehr gutes Unentschieden. Wir hätten gerne diesen Dreier gehabt, aber die Art und Weise stimmt uns positiv. Es war richtig guter Fußball heute.“

    Maxi Arnold (VfL Wolfsburg) ...

    ... zum verschossenen Elfmeter:
    „Ich freue mich nicht gerade, dass er nicht reingegangen ist. Viel schlimmer ist, dass ich dem Team heute nicht helfen konnte. Wenn wir in Führung gehen, dann läuft das Spiel anders. Ich muss mich ganz klar bei Felix bedanken, dass er uns so zurückgeholt hat. Ich hake das Ding ab. Wenn ich wieder einen habe, dann schieße ich nochmal.“

    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...

    ... zum Spiel:
    „Wir waren extrem überlegen trotz der Belastung, die wir haben. Es war ein sehr dominanter Auftritt. Wir müssen vorher das Spiel entscheiden. Da haben wir egoistisch abgeschlossen, deswegen ist es am Ende nur ein Punkt.“

    ... zur Frage, ob er Andrej Kramaric eine Kopfwäsche verpassen müsse: „Die hat er schon bekommen. Er muss den Ball querspielen, da gibt es nicht zu entschuldigen. Es hat nichts damit zu tun, dass ich einen Spieler öffentlich kritisieren will. Er weiß selber, dass er den Ball querspielen muss. Dann ist das Spiel entschieden. Ich erwarte auch keine Antwort, er hat sich das anzuhören. Dann kann er gerne morgen etwas dazu sagen.“

    Kerem Demirbay (TSG 1899 Hoffenheim): „Es ist schade, dass wir das Spiel am Ende so aus der Hand geben und zwei Punkte liegenlassen. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In der ersten Halbzeit müssen wir schon in Führung gehen. Wir müssen das 2:0 machen, dann gewinnen wir das Ding. Wir müssen einfach abgewichster werden, das Ego beiseite schieben und den einen oder anderen Ball mal querlegen.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...

    ... zum Spiel in Freiburg:
    „Freiburg war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Wenn man die Chancen sieht und den verschossenen Elfmeter sieht, dann war es eine gerechte Punkteteilung. Mit dem Punkt können beide leben.“

    ... zum Spiel in Wolfsburg: „Wenn man die 90 Minuten betrachtet, dann ist es für Wolfsburg verdient. Sie haben Charakter gezeigt, aber ihnen fehlt die Leichtigkeit. Sie müssen mal schauen, dass sie mal in Führung gehen. Es ist noch vieles Stückwerk.“

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