• BVB-Kapitän Schmelzer verspürt "große Nervosität" bei Rückkehr nach Magdeburg
  • Fortuna-Coach Funkel zufrieden: "Defensiv gut gestanden, vorne Nadelstiche gesetzt"
  • Leverkusens Brandt nach Pokalsieg gegen Union Berlin: "Warum einfach, wenn es auch schwer geht"
  • Bochums Sportvorstand Hochstätter lässt Trainerfrage nach Pokalaus weiter offen

    Unterföhring, 25. Oktober 2017
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Dienstagspartien in der 2. Runde des DFB-Pokals, u.a. mit Fortuna Düsseldorf - Borussia Mönchengladbach (0:1) und 1. FC Magdeburg - Borussia Dortmund (0:5), bei Sky.

    Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): "Sie haben gar keine Tormöglichkeit gehabt, Raphael Wolf hat nicht einen Ball halten müssen. Wir haben defensiv sehr gut gestanden und nach vorne immer wieder Nadelstiche gesetzt. Leider haben wir heute zum ersten Mal in dieser Saison kein Tor geschossen, darum haben wir verloren."

    Niko Gießelmann (Elfmeter-Fehlschütze Fortuna Düsseldorf): "Wenn ich den Ball reinmache, dann wäre es die Belohnung für unser heutiges Spiel gewesen. Im letzten Spiel habe ich in Fürth getroffen, heute leider nicht. Das ist ganz bitter für mich und für unser Team."

    Oscar Wendt (Borussia Mönchengladbach) zur Frage, ob er den Gegenspieler bei der Elfmeterszene in der ersten Halbzeit berührt habe: "Ich weiß es nicht. Ich glaube, dass ich ihn und den Ball treffe. Ich muss mir das noch einmal ansehen."

    Julian Brandt (Bayer Leverkusen): "Warum einfach, wenn es auch schwer geht. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, weil wir in den letzten Jahren häufig Probleme im DFB-Pokal hatten."

    Jens Keller (Trainer Union Berlin): "Wenn man sieht, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, da war Leverkusen aus meiner Sicht chancenlos. Dann haben wir auch ein bisschen Pech mit Schiedsrichter, der beim Spielstand von 2:1 einen Elfmeter gibt, der ganz klar keiner war. Das war natürlich sehr bitter."

    Rüdiger Rehm (Trainer SV Wehen): "Wir nehmen sehr viel Mut mit, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Leider hatten wir nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Morgen geht es weiter, dann wird wieder trainiert. Wir freuen uns auf den Sonntag, dann haben wir ein Heimspiel gegen Preußen Münster."

    Sven Michel (SC Paderborn): "Wir haben uns vorgenommen, dass wir direkt mit Tempo draufgehen. Das ist unser Spiel, und das hat auch Früchte getragen."

    Christian Hochstätter (Sportvorstand VfL Bochum) zur Trainerfrage: "Jens Rasiejewski hat den Verein in keiner leichten Situation übernommen. Wir werden in absehbarer Zeit entscheiden, was wir tun. Das werden wir aber auch in aller Ruhe machen. Wir möchten uns ein bisschen Zeit lassen und werden auch mit Jens in Ruhe sprechen. Wir wollten ihn in der englischen Woche erst einmal machen lassen, dann werden wir weitersehen."

    Felix Bastians (VfL Bochum) zu seinem verschossenen Elfmeter: "Ich bin eingeteilt und war mir eigentlich sicher. Aber ich rutsche weg, das ist sehr ärgerlich. Es wäre wichtig gewesen, dass wir uns für den Aufwand belohnen. Das nehme ich auf meine Kappe, das ist meine Verantwortung und das tut mir für die Mannschaft sehr leid. Aber ich kann es jetzt nicht mehr ändern, wir sind ausgeschieden."

    Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund) ...

    ... zum Spiel:
    "Ein Trainer ist nie zu 100 Prozent zufrieden, aber ich bin zufrieden mit dem Sieg. Am Anfang war es nicht einfach. Hier war eine riesige Stimmung, und der Gegner hat gekämpft. Die Jungs haben es sehr gut gemacht."

    ... zur aktuellen Situation: "Wir hatten drei Spiele in einer Woche. Im Fußball geht das alles sehr schnell. Jetzt sind die Leute vielleicht wieder positiv. Ich weiß es nicht, aber ich folge meinem eigenen Kopf. Ich bin fast 40 Jahre im Fußball unterwegs und weiß, wie es läuft. Das ist nicht nur in Deutschland so, das gibt es überall. Ich weiß, wo Borussia Dortmund steht, wir sind Tabellenführer. Jedes Spiel ist sehr wichtig, jetzt schauen wir nach Hannover."

    Marcel Schmelzer (Kapitän Borussia Dortmund): "Es war das Spiel in den letzten fünf oder sechs Jahren, bei dem meine Nervosität am größten war. Es war auf jeden Fall schön, mal wieder hier zu spielen. Am Ende ist es ein Riesenkompliment für uns als Mannschaft, dass wir uns hier so deutlich durchgesetzt haben. Wir hätten auch in der ersten Halbzeit schon höher führen können. So sind wir alle sehr zufrieden."

    Markus Anfang (Trainer Holstein Kiel): "Es war ein gutes Spiel. Wir haben 15 Minuten gebraucht, um uns an das höhere Tempo zu gewönnen. Dann haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht."

    Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): "Es ist immer schwierig, gegen einen unterklassigen Gegner zu spielen. Für die ist es das Spiel des Lebens, die geben Vollgas. Man hat dann immer ein im Hinterkopf, dass man ein bisschen weniger machen kann. Dass das nicht so ist, das haben wir heute wieder gesehen. Deshalb haben wir in der zweiten Halbzeit angezogen und das Spiel klar gewonnen."

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