• Eurosport-Experte: „Große Reserven bei Spitzenmannschaft FCB, Leipzig beeindruckend“
  • Eintracht-Präsident Fischer: „Seit der Einführung des Farbfernsehens nicht in Mainz gewonnen“
  • Mainz-Präsident Kaluza: „Rhein-Mainico ist Highlight der Saison“
  • Sport-Vorstand Schröder zum Mainzer Umbruch: „Muss auch mal rumpeln“

    München, 27. Oktober 2017
    – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Freitagsspiel am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt (1:1) im Eurosport Player.

    Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport ...

    ... zum Spiel:
    „Am Ende war es ein gerechtes Ergebnis. Erste Halbzeit war es zäh von unserer Seite. Frankfurt war da ein bisschen aktiver. In der zweiten Halbzeit waren wir dann aktiver. Mit ein bisschen Glück können wir vielleicht dann noch mehr in der Box erzwingen. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden. Von der Persönlichkeitsentwicklung ist es sehr positiv.“

    ... zur guten Heimstatistik gegen die Eintracht (vor dem Spiel): „Das wissen wir natürlich, aber das beeinflusst uns nicht immens. Wir wollen ein sehr gutes Heimspiel abliefern. Wir wissen um die Statistik, und es wäre cool, wenn es nach dem Spiel auch noch so wäre.“

    Rouven Schröder (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...

    ... zur aktuellen Situation in Mainz:
    „Wir sind nicht gut gestartet, aber wir wussten auch, dass es eine schwierige Saison werden wird. Von Trainer Sandro Schwarz sind wir überzeugt, er arbeitet die Dinge rational ab. Wir müssen bei uns bleiben, die Dinge realistisch einschätzen und nüchtern analysieren. Es ist immer noch ein Umbruch. Das ist nicht von heute auf morgen zu bewältigen, das muss es auch mal rumpeln.“

    ... zum neuen Präsidenten Johannes Kaluza:„Er ist ein sehr umgänglicher Typ, der seine Rolle noch finden muss. Das ist gar nicht negativ gemeint. Aber er kommt aus einem ganz anderen Bereich. Er ist sehr kommunikativ und versucht voranzugehen. Das ist ein Prozess, der noch ein bisschen andauern wird.“

    ... zur Bedeutung von Kapitän Stefan Bell: „Stefan Bell ist unheimlich wichtig, geht immer voran und ist auch abseits des Platzes sehr besonnen. Er nimmt die jungen Spieler an der Hand, kennt den Verein in- und auswendig und bringt immer seine konstante Leistung.“

    Johannes Kaluza (Präsident 1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...

    ... zur Bedeutung des Derbys:
    „Ich spüre schon den ganzen Tag ein Prickeln. Wir freuen uns sehr auf das Spiel gegen die Eintracht, das ist für uns ein Highlight der Saison. Es wird ein Festtag werden. Wir haben zwar noch keinen Classico, aber es ist unser Rheinmainico.“
    ... zu den finanziellen Möglichkeiten der Mainzer: „Wir sind vom Etat her das Armenhaus der Liga. Wir sind sozusagen ein Challenger-Klub.“

    Stefan Bell (Kapitän 1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport ...

    ... zu seinem Eigentor:
    „Wir müssen den Ball vorher deutlich klären, dann entsteht die Situation gar nicht. In der Mitte sind wir dann ungeordnet. Am Ende ist es ein bisschen unglücklich.“

    ... zum Spiel: „Es war wichtig für uns, dass wir zurückgekommen sind und einen Punkt geholt haben, der auch verdient ist. Frankfurt war in der ersten Halbzeit ein bisschen besser, wir hatten in der zweiten Halbzeit mehr Druck nach vorne. Es ist leistungsgerecht und gibt uns ein gutes Gefühl, dass wir zuhause wieder gepunktet haben.“

    Suat Serdar (Torschütze 1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport: „Das Spiel war sehr zweikampfbetont, es war nichts für die Zuschauer. Wir wollten unbedingt gewinnen, aber am Ende hat es nur für ein 1:1 gereicht. Aber das nehmen wir auch mit.“

    Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel: „Unterm Strich müssen wir mit dem Punkt leben. In der zweiten Halbzeit haben wir all das verloren, was wir in der ersten Halbzeit ganz gut gemacht haben. Der Gegner hat dann Druck aufgebaut. Letztendlich muss man sagen, dass wir einen Punkt geholt haben. Wir sind mit der englischen Woche zufrieden und hoffen, dass wir in der nächsten Woche zuhause nachlegen können.“

    ... zum besonderen Spiel gegen die Mainzer (vor dem Spiel): „Mainz ist sehr heimstark und hat eine spielerisch sehr attraktive Mannschaft. Es erwartet uns ein harter Kampf, den wir annehmen müssen. Es ist ein Duell. Für die Frankfurter sind die Spiele gegen die Offenbacher und die Darmstädter die Derbys, Mainz wird nur als Duell gesehen. Wir wollen da nichts Großes draus machen.“

    Peter Fischer (Präsident Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...

    ... zur schlechten Statistik der Eintracht in Mainz:
    „Seit der Einführung des Farbfernsehens haben wir hier nicht gewonnen, es wird langsam mal Zeit. Das nagt schon ein bisschen an der Fanseele. Wir kommen hier immer lustig mit dem Schiff angefahren und fahren dann traurig nach Hause.“

    Marius Wolf (Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir offensiv agieren. In der ersten Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig nachgeschoben. Am Ende ist der Punkt gerecht.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...

    ... zur Leistung des FC Bayern im DFB-Pokal:
    „Ich will nur bis zur Roten Karte analysieren. Danach war es ein ungleiches Spiel. Bayern ist nach wie vor eine Spitzenmannschaft, aber sie müssen noch viele Dinge verbessern: Ihre Geschlossenheit, ihre Abläufe, ihre Selbstsicherheit und insbesondere im zentralen Mittelfeldbereich. Das wirkt unrund und nicht abgestimmt. Ich sehe da große Reserven.“

    ... zur Leistung von RB Leipzig im SFB-Pokal: „Sie werden traurig sein, dass sie ausgeschieden sind. Von der Art und Weise, von der Ausstrahlung und von der Stabilität war es ein richtiger Schritt nach vorn. Das war beeindruckend.“

    ... zur Situation in Mainz: „Die Mainzer haben ein arteigenes Spiel. In meinen Augen spielen sie einen atemberaubenden Mentalitätsfußball. Das ist unglaublich.“

    ... zur Frage, ob er mit der Trennung von Jörg Schmadtke und dem 1. FC Köln gerechnet habe: „Überhaupt nicht. Es hat sich nicht angedeutet, und alles was später in den Raum geworfen wurde, das finde ich nicht anständig. Was auch immer passiert ist, Jörg Schmadtke ist weg und der Verein wird bleiben. Der Verein ist immer größer als die einzelne Person. Das ist brutal, aber es ist auch richtig so. Dann gewinnen sie im Pokal 3:1, das kann kein Mensch erklären.“

    ... zum Spiel: „Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient. Mainz hat viel investiert und gerechterweise den Ausgleich gemacht. Es hat sich neutralisiert.“


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