• Eurosport Experte lobt Bremens Interimscoach: „Kohfeldt hat richtige Stellschrauben gedreht, Handschrift erkennbar“
  • Werder-Kapitän Junuzovic enttäuscht: „Mutiger Auftritt und viel Aufwand wieder nicht belohnt“
  • Boateng lobt Eintracht-Spirit und überragenden Stürmer Haller
  • Frankfurts Sportdirektor Hübner leidet mit Werder: „Super Fußball und große Moral“

    München, 03. November 2017
    – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Freitagsspiel am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem SV Werder Bremen (2:1) im Eurosport Player.

    Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan. Dass es 1:1 steht, das haben wir unserem Torwart zu verdanken. In der zweiten Halbzeit haben wir uns viele Chancen erarbeitet. Unter dem Strich ist es ein glücklicher Sieg, der aber nicht unverdient ist. Werder hat einen super Fußball gespielt und Moral gezeigt. Das tut einem schon ein Stück weit leid.“

    Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): „Wir geben einfach nicht auf, das ist unser Spirit. Wir fighten und laufen bis zum Ende. Dann werden wir belohnt, weil wir auch einen überragenden Stürmer vorne drin haben. Die Bremer haben es in der ersten Halbzeit überragend gemacht. Sie waren ein bisschen volgelwild, und wir wussten nicht, wie wir sie nehmen sollten.“

    Nico Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zur Frankfurter Heimschwäche:
    „Klar wissen wir, dass wir zu Hause noch nicht die Punkte geholt haben, die wir uns vorgestellt haben. Dafür waren wir auswärts umso besser. Aber deshalb würden uns hier heute drei Punkte gut stehen.“

    ... zum Trainerwechsel bei Werder Bremen: „Natürlich ist es nicht ganz leicht, wenn der Trainer wechselt. Aber wir haben uns auf uns konzentriert, unabhängig davon, was der Trainer macht. Aber man kann nicht von heute auf morgen die Spieler ändern, deshalb haben wir jeden einzelnen Spieler individualtaktisch durchleuchtet.“

    Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) …
    … zu Trainer Niko Kovac:
    „Wir haben hier ein Projekt, das wir miteinander entwickeln und nach vorne bringen wollen. Das ist vielleicht manchmal mehr wert, als zu einem ganz großen Klub zu gehen.“

    Florian Kohfeldt (Interimstrainer SV Werder Bremen) ...

    ... zum Spiel:
    „In der ersten Halbzeit waren wir sehr gut, da müssen wir klar führen. In der zweiten Halbzeit kommt dann viel zusammen. Beim Gegentor sind wir einen Tick zu passiv. Alles in allem können wir aus dem Spiel viel Positives mitnehmen. Wenn wir so weitermachen, dann werden wir die Punkte erreichen.“

    ... zur Frage, wie es nun weitergehe: „Wir fahren nach Bremen und werden wie vereinbart alles besprechen. Dann schauen wir, was die nächsten Wochen passiert.“

    Max Kruse (SV Werder Bremen): „Wir müssen in der ersten Halbzeit die Tore machen, aber da können wir uns nichts für kaufen. Wenn man in den entscheidenden Momenten im Tiefschlaf ist, dann verliert man so ein Spiel. Aber wir haben endlich mal wieder Fußball gespielt.“

    Zlatko Junuzovic (Kapitän SV Werder Bremen): „Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben viel Aufwand betrieben, aber wir sind wieder nicht belohnt wurden. Das ist wieder ein Nackenschlag. Es war ein mutiger Auftritt. Wir hatten einige Möglichkeiten zur Führung, aber wir haben sie nicht gemacht. Das ist ganz bitter und tut extrem weh. Wir müssen endlich schauen, dass wir punkten.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...

    ... zum Spiel:
    „Bremen hat in der ersten Halbzeit wunderbare Chancen kreiert. Kohlfeldt hat an den richtigen Stellschrauben gedreht. Man erkennt seine Handschrift und dass sie leben. Man merkt, dass ein neuer Impuls und ein neuer Glaube entstehen können. Eintracht Frankfurt hat versucht, darauf zu reagieren. Ihr System hat zunächst nicht funktioniert. In der Halbzeit hat Kovac dann auf das bewährte System umgestellt.“

    ... zum Vorschlag der Ethik-Kommission des DFB im Schiedsrichterstreit: „Mein erster Gedanke: Das ist nicht zu analysieren, ich bin überfragt. Aber ein Ende mit Schrecken ist immer besser als ein Schrecken ohne Ende. Wenn du keine Entscheidungen triffst, ist es in der Regel nicht gut, aber das ist doch sehr salomonisch.“

    ... zum Trainerwechsel bei Werder Bremen: „Taktisch kann man viel machen, du kannst in allen Bereichen umstellen. Die Frage ist, wie wirksam das ist. Kohlfeldt kann Einfluss nehmen, aber er kann in dem Moment nicht aus einem Trabant ein Rennauto machen. Aber er kann stabilisieren.“

    Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

    Eurosport Presse
    Dominik Mackevicius (dominik_mackevicius@discovery.com)
    Tel: +49 89 20 60 99 216