• Kölns Torwart stellt sich vor Stöger: "Keine Diskussion, am Trainer liegt es nicht"
  • FC-Coach Stöger hat noch Hoffnung: "Nur zwei Siege bis zum Relegationsplatz"
  • Gomez entschuldigt sich beim Team: "In Zukunft schießt ein anderer die Elfmeter"
  • Hertha-Kapitän Ibisevic als Lewandowski-Backup nach München?: "Noch kein Kontakt"

    Unterföhring, 05. November 2017
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 11. Spieltages der Fußball-Bundesliga, 1. FC Köln vs. TSG 1899 Hoffenheim (0:3) sowie VfL Wolfsburg vs. Hertha BSC (3:3) bei Sky.

    Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln) ...

    ... zur Niederlage gegen Hoffenheim:
    "Der Gegner war zu gut, und wir hatten nur wenig Lösungsmöglichkeiten. Hoffenheim hatte das Spiel über 90 Minuten unter Kontrolle und war klar überlegen. Deswegen gab es da nichts zu holen. Wir hätten gerne etwas mitgenommen, aber es war einfach zu wenig. Das 3:0 geht in Ordnung."

    ... zur sportlichen Perspektive: "Die Spiele werden weniger. Wir müssen schauen, dass wir unsere Dinge hinkriegen. Was den Relegationsplatz betrifft, dann braucht man zwei Siege und ist dran. Das ist jetzt auch nicht so unlösbar. Aber wir wissen, dass wir es besser machen müssen als heute. Es tut gut, arbeiten zu können. Es geht ein paar Vereinen nicht gut. Uns geht es von allen am schlechtesten. Wenn man ein bisschen in einen Lauf kommt, dann ist es zu reparieren. Aber wir können die Grundrechenarten und den Sport können wir auch einschätzen."

    Timo Horn (Torwart 1. FC Köln) ...

    ... zum Spiel:
    "Wenn man 3:0 zuhause verliert, dann ist das ernüchternd. Die Hoffenheimer waren über 90 Minuten von der Spielanlage deutlich besser und haben uns die Grenzen aufgezeigt. Sie haben mit einer guten Ordnung gespielt und hatten Ruhe am Ball. Das sind alles Dinge, die uns im Moment abhanden gekommen sind. Wenn man so deutlich verliert, dann braucht man sich nicht wundern, dass man da unten nicht rauskommt."

    ... zur Frage, wie groß die Hoffnung sei: "Wir müssen weiter kämpfen, aber es wird mit jedem Spiel schwieriger. Es sind jetzt 11 Spiele gespielt, die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Wir sind keine Mannschaft, die auseinanderfällt. Deswegen lasse ich das nicht gelten. Wir müssen versuchen zu punkten und irgendwie den Anschluss halten. Wir geben weiter Gas."

    ... zur Trainerdiskussion: "Darüber diskutieren wir überhaupt nicht. Peter Stöger hat uns über vier Jahre aufgebaut und bis nach Europa geführt. Am Trainer liegt es schon mal gar nicht."

    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...

    ... zum Sieg in Köln:
    "Wir hätten in der Halbzeit ein bisschen höher führen müssen. Insgesamt waren wir das bessere Team und haben verdient gewonnen. Ich bin schon immer sehr kritisch. Aber Kompliment an meine Mannschaft, es war eine tolle Leistung heute."

    Martin Schmidt (Trainer VfL Wolfsburg) ...

    ... zum Spiel:
    "Vieles ist heute falsch gelaufen, aber sehr vieles ist auch gut gelaufen. Wir können sehr stolz auf dieses Spiel sein. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit fast aufgefressen. Manchmal ist Fußball schwer zu erklären. Wir brauchen den Dreier, um noch mehr den Glauben zu bekommen. Das Spiel haben wir nicht vorne, sondern hinten verloren. Wenn wir unsere Arbeit noch solider und besser hinbekommen, dann werden wir gewinnen."

    Mario Gomez (VfL Wolfsburg) ...

    ... zum Spiel:
    "So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir haben den Gegner an die Wand gespielt. Aber wir haben die ersten Minuten verschlafen. Nach der ersten Halbzeit dürfen wir nie mehr Unentschieden spielen. Aber wir haben eine grandiose erste Halbzeit gespielt. Daran müssen wir anknüpfen. Hinten raus dürfen wir uns nicht von einer Mannschaft, die alle drei Tage spielt, so hinten reindrücken lassen."

    ... zum verschossenen Elfmeter: "Ich habe mich wahnsinnig sicher gefühlt. Das ist aber so im Fußball. Letzte Woche bin ich weggerutscht, diese Woche habe ich auf den Torwart geschaut. Ich treffe den Ball zu gut und er geht gegen die Latte. Das tut mir leid für das Team. Ich hätte den Ball auch abgegeben, wenn ein anderer Spieler gekommen wäre. Ich bin nicht mehr auf der Jagd nach Gerd Müller, ich will einfach nur, dass wir in der Tabelle nach oben kommen. In Zukunft wird es dann einfach ein anderer machen, und der wird ihn reinhauen."

    Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    "Es war ein verrücktes Spiel. Wir haben gut angefangen. Danach waren wir blockiert. In der ersten Halbzeit war Wolfsburg viel besser. Es war verrückt wegen der Videoanalyse. Vielleicht wäre es auch für die Schiedsrichter besser, dass man die Szenen auf der Leinwand zeigt. Dann kommt nicht so eine Unordnung rein. Ich glaube, dass das Unentschieden verdient ist. Wir sind zufrieden mit dem Punkt."

    Davie Selke (Torschütze Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    "Es war ein schweres Spiel gegen starke Wolfsburger. Es war ein glücklicher Punkt für uns, den wir gerne mitnehmen. Für mich ist die Woche Pause gut, das tut mir gut."

    Vedad Ibisevic (Torschütze und Kapitän Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    "Das war wohl das schnellste Tor meiner Karriere. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, dann muss man sagen, dass es ist ein guter Punkt für uns ist. Wolfsburg war gut und hätte auch gewinnen können. Wir haben drei Tore auswärts geschossen, es war ein verrücktes Spiel."

    ... zur Frage, ob er sich die Backup-Rolle für Robert Lewandowski beim FC Bayern vorstellen könne: "Das ist schwierig zu beantworten, das kann ich so kurz nach dem Spiel nicht beantworten. Nein, es gibt noch keinen Kontakt."

    Sky Experte Dietmar Hamann ...

    ... zur Kölner Niederlage:
    "Die Hoffenheimer haben es im Stile einer Klassemannschaft gemacht. Das ist schon beeindruckend, sie haben es souverän runtergespielt. Die Kölner haben kein Selbstvertrauen und sind etwas verzweifelt am Ende. Sie brauchen sich nicht beschweren, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Sie haben in elf Spielen erst vier Tore geschossen und 22 kassiert. Im besten Fall gehen sie mit zehn Punkten in die Winterpause. Es sieht so aus, als das in Köln die Lichter ausgehen."

    ... zum Remis in Wolfsburg: "Die Wolfsburger haben heute fast alles richtig. Sie haben die Berliner über 90 Minuten regelrecht überrollt. Aber sie haben den Sack nicht zugemacht. Dann wirst du kurz vor Schluss bestraft und kassierst den Ausgleich. Der Punkt ist für die Berliner sehr schmeichelhaft."

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