• 96-Präsident betont Verantwortung gegenüber Verein: "Leben ist kein Wunschkonzert"
  • Sportdirektor Heldt konzentriert sich auf Hannover: Kein Kommentar zu Köln
  • VfB-Coach Wolf freut sich über ersten Auswärtspunkt und gute Leistung
  • Eurosport Experte Sammer vor Revierderby: "BVB wird eine Reaktion zeigen"

    München, 24. November 2017 (pps)
    - Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Freitagsspiel am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart (1:1) im Eurosport Player.

    Martin Kind (Hannover 96) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...

    ... zu den Wechselgerüchten um Sportdirektor Horst Heldt:
    "Ich habe gestern am Morgen davon erfahren. Ich habe einmal in der Woche ein Gespräch mit Herrn Heldt. Er hat mich über das Interesse des 1. FC Köln informiert und angedeutet, dass er mit Ihnen sprechen möchte. Ich habe das bestätigt, denn sprechen ist immer gut. Ich weiß, dass der 1. FC Köln ein Problem hat. Wenn die erwarten, dass 96 das Problem löst, um dann im Ergebnis ein eigenes Problem zu haben, das ist kein Geschäftsmodell über das man ernsthaft diskutieren kann. Wir sind sehr zufrieden mit Herrn Heldt. Er macht einen guten Job und ist sehr anerkannt. Wir haben einen Vertrag, und den wollen wir gemeinsam erfüllen. Ich kenne kein Argument, ihn wirklich gehen zu lassen. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Ich hätte erwartet, dass irgendjemand mal Kontakt aufnimmt. Dann hätten wir uns die Schlagzeilen ersparen können. Wir haben einen Vertrag. Aus Köln hat mich noch niemand angesprochen, ich würde es den Kölnern dann auch so formulieren. Unsere Aussage ist klar. Wir haben eine Verantwortung für 96, und das Leben ist kein Wunschkonzert."

    Horst Heldt (Sportdirektor Hannover 96) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...

    ... zu Gerüchten um einen möglichen Wechsel zum 1. FC Köln:
    "Wir könnten das gerne von vorne aufrollen, wenn ich Lust hätte, darüber zu reden. Das habe ich aber nicht. Ich habe gesagt, dass ich das nicht kommentiere. Dabei bleibe ich auch. Ich konzentriere mich auf das Spiel, alles andere werden wir sehen."

    André Breitenreiter (Trainer Hannover 96) gegenüber Eurosport ...

    ... zum Spiel:
    "Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu statisch vorne gespielt und waren auch zweikampfschwach. Da haben wir kein gutes Spiel gemacht. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir dann hochverdient den Ausgleich erzielt."

    ... zur letzten Niederlage und der sportlichen Situation (vor dem Spiel): "Wir haben intern nie die Bodenhaftung verloren. Wir können die Situation realistisch einschätzen und wissen, dass es ausschließlich darum geht, die Klasse zu halten."

    ... zu den Wechselgerüchten um Horst Heldt (vor dem Spiel): "Wir pflegen einen sehr engen Austausch, von daher war ich schon informiert, dass es ein Interesse gibt. Ich würde es sehr bedauern. Aber es ist ja auch nur ein Gerücht und noch weit weg."

    Niclas Füllkrug (Torschütze Hannover 96) gegenüber Eurosport: "In der ersten Halbzeit hatten wir wirklich Probleme. In der zweiten Halbzeit haben wir uns richtig reingearbeitet. Der Punkt ist hochverdient, wir hätten vielleicht sogar noch ein bisschen mehr hierbehalten können."

    Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart) gegenüber Eurosport ...

    ... zum Spiel:
    "Ich bin froh, dass wir hier gepunktet haben. Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt, da hätten wir höher führen können. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr so griffig, da hat Hannover es auch sehr gut gemacht. Insgesamt war es eine sehr gute Leistung der Mannschaft. Den Punkt nehmen wir gerne mit."

    ... zur Frage, ob man die Euphorie aus dem Dortmund-Spiel in die Woche habe retten können (vor dem Spiel): "Wir wollten die Euphorie gar nicht in die Woche retten, sondern die guten Sachen inhaltlich mitnehmen und Kraft für heute aufbauen. Denn heute Abend wird es nicht leichter. Wir wollen mit ganzem Herzen spielen."

    Christian Gentner (Kapitän VfB Stuttgart) gegenüber Eurosport: "Zumindest sind wir das Thema los, ohne Auswärtspunkt zu sein. Aber heute war mehr drin. Wir waren in der zweiten Halbzeit ein bisschen zu passiv. Das ist ein bisschen schade."

    Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart) gegenüber Eurosport: "Der Empfang war sehr herzlich, das freut mich sehr. Mit dem Punkt können wir leben, endlich haben wir auch auswärts einen Punkt geholt. Das Niveau des Spiels war aber nicht ganz so hoch, das muss man ganz ehrlich sagen."

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...

    ... zu den Wechselgerüchten um Horst Heldt:
    "Die Verantwortung eines Martin Kind für den Verein ist eindeutig. Für 96 wäre es ja auch Wahnsinn. Ich bin ein Verfechter davon, herauszustellen, wie wichtig die Position eines Sportdirektors ist."

    ... zum Revierderby Dortmund gegen Schalke: "Ich durfte das alles miterleben. In dieser Region ist das unheimlich wichtig für die Fanlager und die Fankultur. Fußball hat einen unheimlichen Stellenwert. Ich glaube, dass die Dortmunder morgen eine Reaktion zeigen werden."

    ... zur Situation von BVB-Coach Peter Bosz: "Ich bin ein Freund von Kontinuität und Durchhaltevermögen. Man muss einem Trainer die Möglichkeit geben, seine Handschrift zu festigen und zu verfeinern. Ich bin mir sicher, dass Aki Watzke und Michael Zorc sehr wohl darauf schauen. Wenn sie eine Entwicklung erkennen, dann glaube ich, ist es verdient, dass man durchhält. Ansonsten wird es schwierig. Am Ende spielt die Mannschaft, und der Dirigent ist nur Bestandteil. Aber die Mannschaft muss es umsetzen, und er muss sich darauf einlassen. Das macht einen guten Dirigenten aus."

    ... zur finanziellen Rekordbilanz des FC Bayern: "Es gibt über Jahre eine sehr gute Entwicklung. Respekt und Glückwunsch. Das ist der Primus."

    ... zum Spiel: "Das Ergebnis geht in Ordnung. Hannover hat gefightet und ist zurückgekommen. Ich glaube, dass beide zufrieden sind und damit leben können."

    Martin Harnik (Hannover 96) gegenüber Eurosport (Exklusiv-Interview) ...

    ... zu seiner Entscheidung, 2016 nicht nach China zu Shandong Luneng und Felix Magath zu wechseln:
    "Es war alles vorbereitet, die vertraglichen Details waren geklärt. Das große Geld war verlockend. Wenn ich nur nach der sportlichen Perspektive gegangen wäre, hätte ich mir China gar nicht erst angeschaut, so fair und ehrlich muss ich sein. Aber es passte nicht zu mir und meiner Frau, auch wenn die das Gehalt verdoppelt hätten. Ich bereue diese Entscheidung nicht."

    ... zu seinem Entschluss, für Österreich zu spielen: "Das war damals eine Herzensangelegenheit. Der ÖFB ist auf mich zugekommen, ohne dass ich je in Österreich gelebt habe. Ich wurde zu einem U-Länderspiel eingeladen und habe das Abenteuer wahrgenommen. Dann habe ich mich in das Fußball-Land Österreich verliebt und es war klar: Dieses Land möchte ich vertreten."

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    Eurosport Presse
    Dominik Mackevicius
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