• Kölner am Boden zerstört und Stöger klebt an Job: „Versuche, meinen Vertrag zu erfüllen“
  • FC-Kapitän Lehmann: „Klassenerhalt eine Mammutaufgabe“
  • Nagelsmann: Europa-League-Belastung taugt nicht als Ausrede
  • Hamburgs Diekmeier: „Wollen wieder eine Heimmacht werden“

    Unterföhring, 26. November 2017 - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 13. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Hamburger SV vs. TSG 1899 Hoffenheim (3:0) sowie 1. FC Köln vs. Hertha BSC (0:2) bei Sky.

    Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): „Wir haben heute eine tolle Mannschaftsleistung gesehen und dem Gegner keine Luft gegeben, um seine spielerische Klasse auszuspielen.“

    Dennis Diekmeier (Hamburger SV): „Wir wollen wieder dahin, dass wir Zuhause eine Macht sind. Das ist uns heute gut gelungen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, ein riesen Kompliment ans ganze Team. Das war eine klasse Teamleistung. “

    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): „Ich will nicht immer rumheulen. Wenn man sich das erarbeitet und dann international spielt, dann kann das keine Ausrede sein. Wir versuchen, in einem Status zu spielen, den wir letztes Jahr hatten. Den haben wir nicht mehr. Die Realität ist, dass wir zwei von 12 Spielen gewonnen haben. Wir müssen schleunigst wieder anfangen alles für den Erfolg zu tun und nicht davon zehren, was lange vorbei ist und keinen mehr interessiert.“

    Oliver Baumann (Torwart TSG 1899 Hoffenheim) ...
    ... zum Spiel:
    „Fakt ist, dass wir eine schwierige Reise hatten. Wir haben dort verloren und wurden enttäuscht. Heute wieder gegen eine Mannschaft, die emotional sehr schwierig zu spielen ist und nur über Emotionen kommt. Sie haben uns fast die ganze erste Halbzeit in die eigene Hälfte gedrückt.“
    ... zum Freistoßtor von Kostic: „Dass er schießen wird, das war mir schon klar. Aber ich habe die linke Hand nicht schnell genug runtergebracht. Den muss ich halten und fertig.“
    ... zur Frage, ob man ohne Europa-League-Belastung mit besseren Leistungen rechnen könne: „Definitiv, wir haben jetzt wieder ganze Woche zum trainieren. Mit mehr Leuten im Kader ist der Konkurrenzkampf wieder größer. Das stärkt dann auch die Qualität.“

    Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln) ...
    ... zur erneuten Niederlage:
    „Wir wollten wieder beinharte Arbeit abliefern. Der Gegner ist in Führung gegangen, das macht es halt schwieriger. Die Mannschaft ist auch nicht vollgepumpt mit Selbstvertrauen. Aber die Jungs sind ein toller Haufen und so lange wir die Möglichkeit haben, so lange werden wir versuchen, das zu korrigieren.“
    ... zu seinem Trainerjob in Köln: „Ich habe einen Vertrag unterschrieben, den versuche ich, so gut wie möglich zu erfüllen. Ich sehe das als meinen Job. So lange niemand auf mich zukommt und sagt, dass das nicht mehr gut genug ist, so lange ist das meine Verantwortung.“
    ... zum Debüt des erst 16 Jahre alten Yann Aurel Bisseck (vor dem Spiel): „Ich habe ihm relativ wenig Zeit gegeben, darüber nachzudenken. Er hat erst um kurz vor 16.00 Uhr Bescheid bekommen, dass er nicht zu lange darüber nachdenken muss.“

    Harald „Toni“ Schumacher (Vize-Präsident 1. FC Köln) ...
    ... zur sportlichen Lage vor dem Spiel gegen Hertha BSC (vor dem Spiel):
    „Wir müssen auf uns schauen. Wir sind Tabellenletzter und haben zwei kleine Pünktchen. Es sind noch 66 Punkte zu verteilen, da werde ich den Teufel tun und die 2. Liga ausrufen.“
    ... zum Wechselgerücht um Hannovers Sportdirektor Horst Heldt (vor dem Spiel): „Wir haben mir mehreren Kandidaten gesprochen, und mit Horst Heldt haben wir auch gesprochen. Jetzt hat er mit Kind gesprochen und der sagt, dass er ihn nicht gehen lässt. Das sind aber Probleme, die Hannover intern zu klären hat. Wir haben natürlich mitbekommen, dass in Hannover in der Führungsriege so einige Dinge nicht stimmen. Deshalb sind wir erst auf die Idee gekommen. Man hat ja gehört, dass das Verhältnis Andermatt Heldt nicht so ist, wie es sein sollte. Das hat mit Herrn Kind gar nichts zu tun. Er hat sehr viel für den Verein getan, das ist der Verein.“
    ... zur Frage, ob Heldt zum 1. FC Köln wolle (vor dem Spiel): „Ja. So, wie ich den Horst kennengelernt habe, wird er in die Waagschale werfen, dass seine Familie, Verwandten und Bekannten hier wohnen. Es ist eine Herzensangelegenheit.“
    ... zur Frage, ob man bereit sei eine Ablöse für Heldt zu zahlen (vor dem Spiel): „Das ist erstmal noch kein Thema. Wenn es dann so weit ist, dann machen wir uns Gedanken darüber.“

    Timo Horn (Torwart 1. FC Köln): „Es war viel zu wenig gegen Hertha, das ist klar. Die mussten ein grundsolides Spiel machen, um hier einen ganz sicheren Sieg einzufahren. Wir haben extrem viele Verletzte, wir haben gerade mal noch 13 Profis in unserem Kader. Der Rest wird aufgefüllt mit Nachwuchsspielern. Teilweise war es leblos. Nach dem 0:1 hatten wir eine Phase, da hat gar nichts mehr funktioniert. Man muss sich voll für den Verein reinhauen und alles geben. Das haben wir heute wieder nur streckenweise getan.“

    Matthias Lehmann (Kapitän 1. FC Köln): „Wir haben zwei Punkte jetzt. Nach Donnerstag haben wir gehofft, den Schwung mitzunehmen. Irgendwann ist es auch verständlich, dass es dann auch hämisch wird. Die Fans haben extreme Geduld mit uns. Mit zwei Punkten ist es mehr als eine Mammutaufgabe. Wir müssen irgendwie ein Spiel gewinnen. Es ist egal wie oder mit welchem Personal. Es ist auch egal, ob da ein 16-Jähriger oder 37-Jähriger dabei sind, wir müssen gewinnen.“

    Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC) ...
    ... zum Spiel:
    „Beide Mannschaften sind nicht gut reingekommen. Das erste Tor war dann wichtig. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr diszipliniert verteidigt. Ich bin froh, dass die Null steht und wir auswärts mal wieder gewinnen konnten. Großes Kompliment an die Mannschaft.“

    Mitchell Weiser (Hertha BSC) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war kein schönes Spiel, aber wir haben die drei Punkte dringend gebraucht. Wir haben gut verteidigt und verdient gewonnen.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...
    ... zur Hoffenheimer Niederlage in Hamburg:
    „Heute sind die Hoffenheimer körperlich an ihre Grenzen gestoßen. Wenn du alle drei Tage ein Spiel hast, dann sind die Beine schwer. Das ist normal. Aber wenn der Kopf dann auch müde ist, dann wird es unheimlich schwer. Die Hamburger haben das toll gemacht. Über den Kampf haben sie zum Spiel gefunden, gut kombiniert und tolle Tore erzielt. Sie haben hochverdient 3:0 gewonnen.“
    ... zur Kölner Niederlage: „Es wird nicht besser, jedem ist das bewusst. Die Fans sind desillusioniert. Auch die Aussagen von Toni Schumacher, der sich da in das Geschäftsgebaren und Internas der Hannoveraner einmischt. Man muss aufpassen, dass man sich jetzt nicht in sechs Monaten kaputt macht, was man in fünf Jahren aufgebaut hat. Das ist nicht der 1. FC Köln, den wir in den letzten Jahren kennengelernt haben. Im Moment sieht es nicht gut aus. Ich könnte mir vorstellen, dass in dieser Woche etwas passiert.“


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