Mönchengladbach, 02. Dezember - Eine top präparierte Rampe, begeisterte Sportler, ein fettes Bühnenprogramm, faszinierte Fans und zwei deutsche Snowboarderinnen auf dem Sprung zu den Olympischen Winterspielen. Das zweite ARAG Big Air Freestyle Festival im SparkassenPark Mönchengladbach etabliert sich als Top-Wintersportevent in Deutschland. Insgesamt begrüßten die Veranstalter in diesem Jahr mehr als 16.000 euphorische Wintersport- und Festivalfans. Nachdem am Vortag bereits der Weltcup im Freeski ausgetragen wurde, starteten am Samstag die Snowboarder von der knapp 50 Meter hohen Rampe und kämpften um die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Marcus Kleveland aus Norwegen siegte bei den Herren und Carla Somaini aus der Schweiz bei den Damen. Die deutschen Snowboarderinnen Nadja Flemming und Silvia Mittermüller erreichten die nationale Norm für die Olympischen Winterspiele. Neben den spektakulären Sprüngen der Athleten sorgten die Top-Acts „KRAFTKLUB“ am Freitag und „CRO“ am Samstag für grandiose Festivalstimmung.

Das Starterfeld bei den Snowboardern platzte am Samstag aus allen Nähten. Mehr als 70 Athletinnen und Athleten traten an, um sich für das Finale zu qualifizieren. Alle waren heiß darauf, die Zuschauer mit ihren waghalsigen Sprüngen im SparkassenPark Mönchengladbach für den Freestyle-Sport zu begeistern. Was die Sportler auf ihren Snowboards zeigten, ließ die Fans nur Staunen. Mit Mehrfach-Salti, Schrauben und Griffen an das Board flogen die Athleten den sogenannten Kicker der knapp 50 Meter hohen Sprungschanze herunter, um den spektakulärsten Trick zu präsentieren. Bei den Herren war der als Favorit gehandelte Norweger Marcus Kleveland von den Konkurrenten nicht einzuholen. Mit seinen eindrucksvollen Sprung-Kombinationen und 191,75 Punkten landete er sicher auf dem ersten Platz. "Der Schnee war super, das Publikum großartig und die Organisation richtig gut," freute sich der Norweger über seinen Sieg. Auf die Ränge zwei und drei sprangen der Japaner Yuri Okubo (168,50 Punkte) und der Finne Kalle Jarvilehto (164,50 Punkte).

Im spannenden Finallauf der Damen gelang der Schweizerin Carla Somaini der Sprung auf Platz eins mit insgesamt 175,00 Punkten. Damit verwies sie Miyabi Onitsuka aus Japan (172,50 Punkte) und Christy Prior aus Neuseeland (160,75 Punkte) mit ihrem entscheidenden letzten Sprung auf die Plätze zwei und drei. „Ich bin so glücklich wie nie. Die Bedingungen heute waren einfach genial und auf den Punkt. Die Stimmung unter den Athleten war super, wir haben uns gegenseitig gepusht. Und wenn das Publikum dann noch so jubelt wie bei einem großen Fußballmatch, ist das Gefühl einfach unbeschreiblich“, so die strahlende Gewinnerin.

An beiden Festivaltagen kämpften rund 120 Sportler aus 30 Nationen um wichtige Punkte in der Weltcup-Wertung. Darunter Athleten aus Neuseeland, den USA und Thailand. Snowboarder Clemens Millauer aus Österreich ist äußerst zufrieden mit den sportlichen Bedingungen. „Die Schneeverhältnisse sind optimal, und auch die Rampe ist wirklich sehr gut. Durch den größeren Kicker haben wir dieses Jahr eine längere Flugphase, wodurch die Tricks noch spektakulärer sind“, so der Drittplatzierte in der Gesamtwertung des Big Air World Cup.

Die Schnee- und Eventexperten des allrounder mountain resort kennen die Bedürfnisse der Athleten ganz genau und schaffen mit ihrem Team professionelle Voraussetzungen für derartige Weltcup-Wettbewerbe. Stetig sind die Profis mit den Athleten und dem Verband im Austausch, um die Anforderungen bestmöglich umzusetzen. Das gelingt dem allrounder-Team seit mehr als 16 Jahren.

Wie im vergangenen Jahr war die knapp 50 Meter hohe und 120 Meter lange Sprungschanze das Herzstück des ARAG Big Air Freestyle Festivals – konzipiert vom allrounder mountain resort. Verfehlen konnte das Festivalgelände so niemand. Am Abend wurde die Rampe effektvoll illuminiert und schaffte so eine beeindruckende Atmosphäre. Neben der gigantischen Bühne, war sie der Hingucker, der imposant aus dem SparkassenPark hinausragte.

SparkassenPark zeigt sich als ideale Location

Bereits im zweiten Jahr in Folge präsentierte sich der Mönchengladbacher SparkassenPark als perfekte Location für das ARAG Big Air Freestyle Festival. Mit den Top-Acts „KRAFTKLUB“ und „CRO“ bot der Veranstalter den mehr als 15.000 Zuschauern ein phantastisches Rahmenprogramm. Die Auftritte der Musiker sorgten an beiden Festivalabenden für ausgelassene Stimmung. Die 1LIVE After-Show-Party mit den bekannten Moderatoren und DJs Tobi Schäfer & Jan-Christian Zeller rundete den zweiten Tag ab und war für Fans und Sportler der krönende Abschluss dieses einmaligen Festivals.

„Einfach nur wow. Das ARAG Big Air Freestyle Festival hat schon in seinem zweiten Jahr neue Maßstäbe in der Ski- und Musiklandschaft gesetzt. Die Besucher sind fasziniert von der Mischung aus spektakulärem Sport, grandioser Inszenierung und fetten Beats. Mit Kraftklub und Cro haben wir wieder einmal voll ins Schwarze getroffen und die After-Show-Partys sind ja schon seit letztem Jahr legendär! Danke an alle, die dazu beigetragen haben! Danke auch an das allrounder mountain resort für die fantastische Zusammenarbeit“, sagt Michael Hilgers, geschäftsführender Gesellschafter des SparkassenPark Mönchengladbach.

Auch abseits von Profi-Piste und Bühne wurde den Besuchern ein buntes Programm geboten. Bei zahlreichen Mitmach-Aktionen wie der Rodelpiste und einem Snowboard-Parcours konnten sich große und kleine Besucher die Zeit vertreiben. Hier haben in den Festivaltagen einige Fans ihre Liebe zum Wintersport entdeckt und waren kaum mehr vom Snowboard zu trennen. Ein Highlight war der nachempfundene Zuschauer-Kicker, der eine beeindruckende Sicht auf das Festivalgelände gab. Mobile Wintersport-Shops, Essens- und Getränkestände luden zudem zum Bummeln und Verweilen ein. So hatten die Besucher auch abseits des Sports und der Musik die Möglichkeit, die pure Festivalstimmung und Wintersport hautnah mitzuerleben.

Zitate ARAG Big Air Freestyle Festival 2017

Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach:
Ich bin sehr stolz, dass wir so ein außergewöhnliches Event hier in Mönchengladbach haben, das gibt es in ganz Deutschland nicht. Man merkt an der einzigartigen Stimmung, dass die Mönchengladbacher sich über das Big Air Freestyle Festival freuen. Ich hoffe sehr, dass wir auch im nächsten Jahr wieder so viel Spaß haben werden.

Carla Somaini, schweizer Athletin:
Der ARAG Big Air ist für mich das geilste Event im ganzen Jahr. Die Rampe ist echt cool und der Schnee schön kompakt. Dann noch die Konzerte nach den Rennen, das kann man nicht vergleichen mit anderen Events. Die sportlichen Bedingungen heute waren einfach genial und auf den Punkt. Die Stimmung unter den Athleten war super, wir haben uns gegenseitig gepusht. Und wenn das Publikum dann noch so jubelt wie bei einem großen Fußballmatch, ist das Gefühl einfach nur unbeschreiblich. Ich bin überglücklich.

Markus Kleveland, norwegischer Athlet:
Der Schnee heute war super, die Organisation sehr gut und das Publikum einfach nur großartig. Natürlich bin ich superglücklich über meinen ersten Platz. Und den feiere ich heute noch mit Freunden beim Cro-Konzert.

Florian Preuss, deutscher Athlet:
An der Rampe wurde der Inrun verkürzt. Das ist für uns Sportler perfekt, so werden die Sprünge runder und besser. Die Verantwortlichen setzen die Ideen und Wünsche von uns Sportlern um, das ist einzigartig. Leider habe ich es nicht in das Finale geschafft, aber das Festival ist trotzdem der Hammer.

Leon Vockensperger, deutscher Athlet:
Bei der Rampe sind vor allem der Inrun und das Landing im Vergleich zu letztem Jahr verbessert. Die Anfahrt ist in diesem Jahr optimal und die Landung schön weich. Außerdem ist der Kicker größer geworden, was wir super finden. Je größer, desto besser. Auch das Event ist geil. In Verbindung mit den Konzerten und den Leuten gibt es nichts Besseres.

Kirra Kotsenburg, US-amerikanische Athletin:
Mir macht es wieder sehr viel Spaß, wie im letzten Jahr. Die Rampe ist sehr gut präpariert, genauso wie der Schnee. Das Konzert von Kraftklub habe ich gesehen, die haben eine tolle Show geliefert.

Clemens Millauer, österreichischer Athlet:
Die Schneeverhältnisse sind wirklich optimal. Im Inrun ist man schön schnell und die Landung ist perfekt abgestimmt. Dort ist es nicht zu eisig, man versinkt aber auch nicht im Schnee. Auch die Rampe ist sehr gut. Man hat jetzt durch den größeren Kicker eine längere Flugphase, wodurch die Tricks noch spektakulärer sind. Hier herrscht eine super Stimmung und die Mischung von Sport und Live-Musik finde ich einfach klasse.

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