• BVB-Sportdirektor sucht keinen Nachfolger: „Turnaround mit Bosz schaffen“
  • Hannovers Füllkrug: Elfmeter-Wiederholung hat mich aus dem Konzept gebracht
  • VFB-Kapitän Gentner unzufrieden: „Niederlage war unnötig“
  • Werder-Coach Kohfeldt macht Mut: „Sind wieder in Schlagdistanz“

    Unterföhring, 2. Dezember 2017 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 14. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): „Wir wollten gerne gewinnen, aber wichtig war, dass wir die zweite Halbzeit gewonnen haben. Ich will immer gewinnen, für mich ist das immer zu wenig. Die Mannschaft hat nach den beiden schweren Verletzungen und dem Rückstand Mentalität gezeigt. Wenn wir so weitermachen, dann wird alles wieder gut.“

    Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Jeder Punkt hilft, aber wir hätten natürlich gerne gewonnen. Gerade weil wir in der zweiten Halbzeit in Überzahl gespielt haben. Von der Mentalität und vom Charakter war das in Ordnung. Insgesamt müssen wir mit dem Punkt leben. Weh tut natürlich, dass wir sehr wahrscheinlich zwei schwere Verletzungen haben. Insbesondere bei Maximilian Philipp sieht es nicht gut aus. Wir vermuten eine schwere Knieverletzung. Bei Gonzalo Castro scheint es ein Bänderriss zu sein. Die beiden Jungs werden länger ausfallen.“
    ... zur Entwicklung in der zurückliegenden Woche: „Wir haben natürlich Fehleranalyse betrieben und versucht zu analysieren, in welchem Zustand wir sind. Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft in einem ordentlichen Fitnesszustand ist und das nicht der Grund ist, warum wir in den letzten Wochen gerade in der zweiten Halbzeit nicht so gut gespielt haben. Wir wollen natürlich den Dreh schaffen.“
    ... zur Frage, ob man bereits andere Trainer kontaktiert habe: „Nein, wir wollen mit Peter Bosz den Turnaround schaffen. Das ist unsere dringlichste Aufgabe.“

    Roman Bürki (Torwart Borussia Dortmund): „In der ersten Halbzeit war es nicht zu 100 Prozent das, was wir uns vorgestellt hatten. Dann waren sie einen Mann weniger, und dann war die Devise für die zweite Halbzeit auch klar. Wir wollten sie gewinnen. Ich bin froh, dass wir das gemacht und einen Punkt mitnehmen.“

    Neven Subotic (Borussia Dortmund): „Am Ende stehen wir alle auf dem Platz und müssen die Arbeit machen. Das müssen wir nicht an einer Person festmachen. Es geht nicht um den Trainer, sondern es geht um die Mannschaft. Wir haben heute in einem sehr schweren Spiel gezeigt, dass wir ackern und bereit sind, uns in die Zweikämpfe zu werfen. Das wird auch in den nächsten Spielen entscheidend sein.“

    Thomas Müller (FC Bayern München): „Wir hatten eine Vielzahl an Torchancen. Insgesamt war es ein lebendiges Spiel mit einem für die Zuschauer interessanten Verlauf.“

    Niclas Füllkrug (Trainer Hannover 96) zum verschossenen Elfmeter: „Ich habe es noch nie mitbekommen, dass so ein Elfmeter wiederholt wird. Das ist schade. Ich muss zugeben, dass es mich leicht aus dem Konzept gebracht hat. Den zweiten Elfmeter mache ich dann leider nicht. Beim nächsten Mal mache ich ihn dann wieder.“

    Philipp Tschauner (Torwart Hannover 96): „Wir sind schon ein bisschen enttäuscht, aber wir müssen die Köpfe nicht hängen lassen. Wir haben uns sehr teuer verkauft und wollten etwas mitnehmen. Das ist uns leider nicht gelungen.“

    Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): „Wir wussten, dass es Räume hinter der Kette gibt. Gerade in den 20 Minuten haben wir da ständig reingespielt. Heute haben wir uns alle unterstützt und nicht so viel untereinander gemeckert. Das haben wir sehr gut gemacht.“

    Serge Gnabry (Doppeltorschütze TSG 1899 Hoffenheim) zu seinem zweiten Treffer: „Ich habe die ganze Zeit geguckt und gehofft, dass der Torhüter nicht mehr rankommt. Im Endeffekt ist er reingegangen, und es war ein super Tor.“

    Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): „Ich habe heute vieles gesehen, aber nicht viel Gutes. Aber vieles, was nicht gereicht hat, um dieses Spiel zu gewinnen.“

    Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Wir sind immer noch in einer schwierigen Situation, aber wir sind wieder in Schlagdistanz. Wenn wir heute verloren hätten, dann wären die Anderen weg gewesen.“

    Christian Gentner (Kapitän VfB Stuttgart): „Wir werden ständig gelobt und bekommen Schulterklopfer. Aber wir nehmen nichts Zählbares mit, weil wir kurz vor der Halbzeit schlafmützig waren. Wir gehen als Verlierer vom Platz, und das war nicht nötig.“

    Michael Reschke (Sportvorstand VfB Stuttgart): „Wir haben uns bisher bei den Schiedsrichtern zurückgehalten, weil die einen brutal schweren Job haben. Aber dass wir heute hier durch eine unglückliche Entscheidung bestraft wurden, das steht außer Frage.“

    Stefan Bell (Kapitän 1. FSV Mainz 05): „Wir haben die Flanken nicht gut verteidigt, obwohl wir wussten, dass viele kommen. Das andere ist die Chancenverwertung. Wir haben aus den Chancen, die da waren, zu wenig gemacht.“

    Michael Gregoritsch (FC Augsburg): „Bisher spielen wir eine sehr gute und konstante Saison. Wir haben 14 Spiele ohne großen Ausreißer nach unten gemacht. Das ist sehr cool.“


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