• Kölns Geschäftsführer betont „offenes und vertrauensvolles Verhältnis“
  • Stöger vor dem Aus?: „Mal sehen, was passiert“
  • Goretzka hält Kopfstoß-Debatte für unnötig: „Heiße nicht Zinedine Zidane“
  • Sky Experte Matthäus sicher: „Köln mit eineinhalb Beinen in der 2. Liga“

    Unterföhring, 2. Dezember 2017 -
    Die wichtigsten Stimmen zum bwin Topspiel des 14. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln (2:2) bei Sky.

    Domenico Tedesco (Trainer FC Schalke 04) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir hatten uns spielerisch und ergebnistechnisch mehr vorgenommen. Über den ganzen Platz haben wir gegen eine Manndeckung gespielt, das ist nicht einfach. Trotzdem müssen wir es uns heute zuschreiben.“
    ... zur Elfmeterszene: „Das ist ein Witz, das muss man ganz klar sagen. Wir haben schon vor Wochen gesagt, dass sich das Pech der Kölner irgendwann rächt.“
    ... zum Kopfstoß von Leon Goretzka: „Das geht nicht, das weiß er selber auch.“

    Leon Goretzka (FC Schalke 04) ...
    ... zu seinem Kopfstoß:
    „Der Schiedsrichter steht direkt daneben. Wenn er eine Tätlichkeit gesehen hätte, dann hätte er mich zur Seite gezogen. Ich will einfach impulsiv aufstehen. Ich gebe zu, dass es unglücklich aussieht. Aber es war mit Sicherheit keine Absicht, ich will ja keinen verletzten. Ich heiße nicht Zinedine Zidane. Es ist unnötig, darüber zu diskutieren.“
    ... zum Spiel: „Wir sind heute natürlich unzufrieden mit dem Punkt. Es war extrem eng, und Köln hat gut verteidigt. Insgesamt war es ein bisschen zu wenig von uns.“

    Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln) ...
    ... zum Spiel:
    „Das 2:2 ist ein gutes Ergebnis für uns. Wir haben alles reingeschmissen und sind heute sehr zufrieden. Heute haben wir viele Dinge besser gemacht als in den letzten Wochen.“
    ... zu den Abschiedsszenen nach Spielende: „Das können Sie gerne so interpretieren. Mal sehen, was jetzt passiert. Das ist auch ein Zeichen an die Fans. Man hat ja gesehen, wie sie die Spieler tragen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist beeindruckend, mit welcher Standfestigkeit die Spieler unterstützt werden.“
    ... zur Frage, ob man in Köln in der Trainerfrage jetzt nochmal bis zum nächsten Spiel schauen werde: „Das wird nicht passieren. Wir haben abgesprochen, dass eine klare Lösung her muss. Dass es keine Dreitageslösung, das ist auch klar.“
    ... zu seinen klaren Aussagen auf der PK unter der Woche (vor dem Spiel): „Ich habe gesprochen von Vertrauen, Respekt und Verantwortung. Am Ende ist es meine Verantwortung, den Verein mit allen Möglichkeiten so gut wie möglich zu präsentieren. Ich habe einen Vertrag, und dieser Aufgabe stelle ich mich.“

    Alexander Wehrle (Geschäftsführer 1. FC Köln) ...
    ... zur Frage, warum man Peter Stögers Wunsch nach Klarheit bislang nicht erfüllen konnte (vor dem Spiel):
    „Ich habe mit Peter Stöger einen sehr offenen und vertrauensvollen Austausch. Er ist jederzeit darüber in Kenntnis gesetzt worden, was unsere Überlegungen sind. Die haben wir intern diskutiert, und die werde ich öffentlich nicht kommentieren.“
    ... zur Frage, inwieweit Stögers Zukunft vom Schalke-Spiel abhängig sei (vor dem Spiel): „Wir werden uns Spiel für Spiel anschauen und die Situation bewerten. Wir werden uns auch dieses Spiel anschauen, und dann werden wir entscheiden. Wir haben ein Fußballspiel vor uns, alles andere darf jetzt keine Rolle spielen.“

    Sky Experte Lothar Matthäus ...
    ... zur sportlichen Situation in Köln:
    „Köln ist keine Einheit. Die Zahlen sind alarmierend und sprechen dafür, dass Köln schon mit eineinhalb Beinen in der 2. Liga steht.“
    ... zum Kölner Spiel auf Schalke: „Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt und sich gut präsentiert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es Peter Stögers letztes Spiel auf Schalke war.“

    Sky Experte Reiner Calmund ...
    ... zur Situation von Peter Stöger in Köln:
    „Ich glaube, dass es dem Ende zugeht und Stefan Ruthenbeck aus der U19 das Kommando übernimmt.“

    Sky Experte Christoph Metzelder ...
    ... zum Unentschieden des BVB:
    „Der Punkt bringt noch nicht mal was für die Moral, weil man so lange in Überzahl war. Eigentlich ist es zu wenig für die Gesamtsituation, für Peter Bosz und auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft. Die Diskussionen um Peter Bosz werden weitergehen.“
    ... zum Spiel auf Schalke: „Auf Schalke zweimal zurückzukommen, das ist für die Moral gut. Punktemäßig bringt das in dieser Situation gar nichts.“


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