Unterföhring, 06. Dezember (pps) - Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, setzt nach dem Ausschluss der russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Südkorea, nun die FIFA und den Vorsitzenden des Organisationskomitees der Fußball-WM 2018, Witali Mutko, unter Druck. „Ich gehe davon aus, dass dieser heutige Tag auf der Ebene der FIFA sehr aufmerksam verfolgt wurde und die Drähte glühen. Es bleibt die Frage, wie man mit diesem Thema im Rahmen einer Fußball-Weltmeisterschaft umgeht, es bleibt die Frage, wie man mit den Akteuren umgeht. Für mich ist schwer vorstellbar, dass einer, der auf olympischem Boden nicht mehr willkommen ist, eine prägende und entscheidende Rolle bei der Fußball-Weltmeisterschaft spielt. Das wäre ein verhängnisvolles Signal des Fußballs gegenüber dem Weltsport“, sagte Hörmann im exklusiven Interview mit Sky Sport News HD.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Russland wegen des Doping-Skandals von den Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) ausgeschlossen, will den russischen Sportlern aber unter Auflagen einen Start als „neutrale Athleten" ermöglichen.

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