Nürnberg / Frankfurt - Es war ein Wimpernschlagfinale, aber Isabell Werth hat es geschafft. Im Sattel von QC Flamboyand OLD erkämpfte sich die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt den Sieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL. Das 26. Finale der prestigeträchtigen Serie war an Spannung nicht zu überbieten. Die letzten drei Reiter machten die ersten drei Plätze unter sich aus. Flamboyant war im Finale nicht so ganz auf ihrer Seite, aber die sechsmalige Olympiasiegerin verstand es ihren vierbeinigen Sportkameraden auf Siegeskurs zu halten. Gleichzeitig freute sie sich riesig über ihren insgesamt vierten Finalsieg im NÜRNBERGER BURG-POKAL: Das Paar erhielt von den Preisrichtern 77,780 Prozent. „Die Gesamtkulisse ließ Flamboyant etwas schüchtern werden, aber er hat einen super Job gemacht. Allerdings hätte ich auch Hubertus Schmidt den Sieg gegönnt“, sagte die Siegerin.

Isabell Werth ist die erfolgreichste Teilnehmerin in der 26jährigen Geschichte des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Sie qualifizierte bisher 16 Pferde für das Finale, ging mit acht Pferden in Frankfurt an den Start und konnte insgesamt vier Mal das Jahresfinale gewinnen.

Platz zwei ging an Reitmeister Hubertus Schmidt mit dem 8jährigen Westfalen Hengst Escolar. Das Paar verstand es das Publikum mit einer wirklich tollen Runde zu begeistern. Am Ende musste sich der Routinier im Dressursattel mit 77,195 Prozent knapp geschlagen geben. „Ich bin sehr zufrieden und eine Revanche wird es jetzt in den Grand Prix Prüfungen geben“, sagte er. Auf Rang drei und vier sorgte der ehemalige Werth-Mitarbeiter Matthias Bouten für ein Doppelpack. Der sympathische Pferdemann belegte mit dem 8jährigen Hengst Quantum Vis MW mit 76,340 Prozent den dritten Platz und folgte im Sattel von Bodyguard mit 74,150 Prozent an vierter Stelle. Zusätzlich sicherte er sich den Stilpreis. Fünfte wurde Helen Langehanenberg, die in der Frankfurter Festhalle ihre Nachwuchshoffnung Brisbane vorstellte. Das Duo erhielt 74,050 Prozent. Den Sonderehrenpreis für das Rückwärtsrichten erhielt Isabell Freese mit ihrem Pferd Fürst Levantino.

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL gilt als weltweit bedeutendster Wettbewerb zur Förderung junger Dressurpferde. Die Siegerliste umfasst Olympiasieger, Welt-, Europa- und Deutsche Meister. Insgesamt holten die Pferde aus dem NÜRNBERGER BURG-POKAL 135 Medaillen bei nationalen und internationalen Championaten und der Wettbewerb gilt als weltweit größte Medaillenschmiede im Dressursport.

Gründer und Motor der Prüfung ist Hans-Peter Schmidt, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats beim Namensgeber NÜRNBERGER Versicherung. Der Pferdemann, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Ehrenmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN setzt sich seit Jahren für einen partnerschaftlichen Umgang mit dem Partner Pferd ein. Für seinen Einsatz und seine Verdienste um den Pferdesport in Deutschland wurde Hans-Peter Schmidt beim Finale 2016 mit dem Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. Er war begeistert vom diesjährigen Finale: „Es ist immer wieder eine Freude dabei zu sein. Ich gratuliere der Siegerin und den Platzierten."

Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de

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