Unterföhring, 19. Dezember (pps) - Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen hat erneut Kritik am Video-Assistenten der Fußball-Bundesliga geäußert. „Der Video-Assistent ist ein extremer Stimmungskiller. Vielleicht gewöhnt man sich nach ein paar Jahren daran, aber im Moment ist es noch schwer zu ertragen. Zu Beginn der Saison war ich positiv-neugierig, jetzt nach der Vorrunde ist das Fazit natürlich nicht gut. Ich habe auch meine Zweifel, dass es viel besser wird“, sagte Völler im exklusiven Interview mit Sky Sport News HD. Vor allem den Video-Assistenten könne man keine Fehler verzeihen: „Was richtig weh tut, sind falsche Entscheidungen. In der Schnelligkeit und Hektik eines Fußballspiels kann sich der Schiedsrichter schon mal irren. Wenn aber der Video-Assistent eine Fehlentscheidung trifft, ist das viel gravierender – fast nicht mehr zu verzeihen.“

Darüber hinaus attestiert Völler Chef-Trainer Heiko Herrlich einen großen Anteil am derzeitigen Aufschwung des Vereins: „Er hat es geschafft, an die eigenen Stärken und Qualitäten zu glauben, in schwierigen Situationen trotzdem aggressiv-offensiv aufzustellen und auch zu wechseln. Mit den Möglichkeiten, die er hat, mit den Spielertypen - man hat gesehen, dass wir etwas bewegen können“.

Bayer Leverkusen hat die Bundesliga-Hinrunde auf Tabellenplatz vier beendet.

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