• Heynckes plant ruhige Weihnachtszeit: „Muße finden, um abzuschalten und Akku aufzuladen“
  • Borussen-Coach Hecking enttäuscht: „Bessere Mannschaft ist ausgeschieden“
  • Freiburgs Trainer Streich kritisiert Schiedsrichter: „Das geht auf dem Niveau nicht“
  • Heidenheim-Coach Schmidt hadert: „Videobeweis erst ab Viertelfinale“

    Unterföhring, 20. Dezember 2017 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochspartien im Achtelfinale des DFB-Pokals, u.a. mit FC Bayern München – Borussia Dortmund (2:1) und Borussia Mönchengladbach – Bayer Leverkusen (0:1), bei Sky.

    Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München) ...
    ... zur Auswechslung von Franck Ribery:
    „Franck war fast zehn Wochen verletzt. Er hat überragend im Fitnessraum und auf dem Trainingsplatz gearbeitet. Er weiß ganz genau, dass er sein Spiel noch nicht über 90 Minuten bringen kann. Deswegen haben wir uns da verständigt, und er hat auch Verständnis gehabt.“
    ... zur Leistung von Jerome Boateng: „Jerome hat heute wieder ein klasse Spiel gemacht. Er wird langsam wieder der Alte - so, wie 2012/13.“
    ... zur Winterpause: „Am 2. Januar fliegen wir nach Katar. Bis dahin werde ich eine sehr ruhige Zeit verleben, obwohl ich auch Zuhause noch einige Verpflichtungen habe. Ich denke, dass ich schon ein bisschen Muße finde, um abzuschalten und den Akku wieder aufzuladen, weil es war schon anstrengend.“

    Jerome Boateng (FC Bayern München): „In der ersten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft, da müssen wir einfach die Tore machen. Am Ende ist Dortmund aufgekommen, wir hatten keinen Zugriff mehr und zittern uns eine Runde weiter. Trotzdem war es insgesamt eine tolle kämpferische Leistung. Aber wir müssen es in der ersten Halbzeit entscheiden.“

    David Alaba (FC Bayern München): „Wir sind sehr glücklich, dass wir unser Ziel erreicht haben und eine Runde weitergekommen sind. Wir haben von Anfang an ein sehr gutes Spiel gezeigt und sind verdient weitergekommen. Das Fazit nach der Hinrunde fällt sehr positiv aus. Wir sind überglücklich, dass wir diesen Weg eingeschlagen und unsere Ziele für dieses Jahr erreicht haben. Man merkt, dass der Trainer eine sehr gute Arbeit mit uns macht.“

    Roman Bürki (Torwart Borussia Dortmund): „Das war wirklich gar nichts von uns, das hat uns der Trainer auch in der Halbzeit gesagt. Die zweite Halbzeit wollten wir gewinnen und eine Reaktion zeigen. Das ist uns gelungen. Mit ein bisschen Glück gelingt uns auch noch das zweite Tor.“

    Marcel Schmelzer (Kapitän Borussia Dortmund): „Es lag nicht am System, sondern an der Art, wie wir die gegnerischen Spieler, die Laufwege und die Pässe verteidigt haben. Das war in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gut. Wir haben das angesprochen und dann in der zweiten Halbzeit auch eine Reaktion gezeigt.“

    Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zum Spiel:
    „Die bessere Mannschaft ist ausgeschieden, das ist ganz klar. Wir haben das Tor leider nicht gemacht.“
    ... zu den Ellbogenchecks von Leverkusens Kai Havertz: „Für mich ist das zweite Vergehen noch deutlich klarer als das erste. Bei aller Gnade vor Recht, das ist eine entscheidende Szene, die so einem Spiel eine Richtung gibt.“

    Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen) ...
    ... zu seiner „Trainer-Schwalbe“:
    „Ich wollte keine Rote Karte für den Spieler haben und schäme mich für die Aktion. Es sah sicherlich blöd aus, aber es war absolut keine Absicht. Das darf nicht passieren, auch mit 46 Jahren muss ich da noch fest stehen.“

    Frank Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Ich bin sehr zufrieden, wir haben das Spiel am Ende gewonnen. Es gab viele strittige Situationen, aber wir haben es uns nicht nehmen lassen und verdient gewonnen.“

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg) ...
    ... zur Fehlentscheidung vor dem 3:1:
    „Der Spieler, der im Abseits war, blockt Robin Koch weg. Das hat jeder gesehen. Es ist völlig unerklärlich, warum man das so entscheidet. Der Linienrichter hebt die Fahne, das geht dann auf dem Niveau nicht. Das ist dann zu viel des Guten.“

    Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): „Es ist eine bittere Niederlage, weil unser Aufwand nicht belohnt wurde. Angeblich war das 2:1 Abseits, aber der Videobeweis kommt erst im Viertelfinale.“

    Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim): „Hinten raus war der Kräfteverschleiß bei uns vielleicht spürbarer, aber jeder hat alles rausgehauen. Schade, dass wir uns nicht belohnt haben.“

    Marco Russ (Eintracht Frankfurt): „Wir sind froh, dass wir das Elfmeterschießen noch gerade umgehen konnten und nach 120 Minuten weiter sind.“

    Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): „Wir wollten uns keine Verletzungen holen und weiterkommen. Im Endeffekt zählt nur das.“


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