• HSV-Coach Gisdol hadert mit Offensivleistung: „Keine Durchschlagskraft“
• Hannovers Dreifachtorschütze Füllkrug zum Stimmungsboykott: „Das ist enttäuschend“
• Freiburgs Koch bejubelt erstes Ligator: „Ganz besonderer Moment“
• Nagelsmann kann mit Punkt in Bremen leben: „Interessantes Spiel“

Unterföhring, 13. Januar 2018
- Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 18. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): „Wir haben eine Mannschaft, die immer an sich glaubt und auch heute wieder eine unheimlich große Moral gezeigt hat. Es ist nicht selbstverständlich, nach einem 0:2 zurückzukommen.“

Niklas Füllkrug (Dreifachtorschütze Hannover 96) ...
... zum Dreierpack
: „Es war schön. Das Spiel hat schlecht angefangen und ist geil geendet. So ein Dreierpack ist schwer zu toppen.“
... zum Stimmungsboykott der Fans: „Das ist enttäuschend. Letztes Jahr wurde hier noch ein Lied über mich gesungen. Das ist natürlich ein anderes Gefühl. Aber das ist halt so, das müssen wir anscheinend akzeptieren.“

Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05): „Es ist einfach frustrierend, dass man nach so einer Leistung in so einem Spiel einfach gar nichts holt.“

Nigel de Jong (1. FSV Mainz 05) zum Abstiegskampf: „Deswegen bin auch gekommen. Heute war ein schwerer Tag, aber die Mannschaft muss positiv bleiben. Nächste Woche haben wir ein Heimspiel, da müssen wir die drei Punkte holen.“

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Es war schon was drin, das sollte uns auch Mut geben. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft den Schlüssel gefunden, auch dominant zu spielen. Ich bin nicht komplett unzufrieden und nicht komplett zufrieden.“

Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir waren über 60 Minuten vielleicht einen Tick besser, aber nicht so, dass man sagen muss, wir müssen hier gewinnen. Es war ein sehr interessantes Spiel, da kann ich auch mal mit dem Punkt leben.“

Serge Gnabry (TSG 1899 Hoffenheim): „Wir haben es zu Beginn der zweiten Halbzeit ein bisschen schleifen lassen. Bremen ist stark bei Standards, da haben wir nicht aufgepasst.“

Christian Gentner (Kapitän VfB Stuttgart) zum Siegtor mit Beteiligung von Mario Gomez: „Mario ist jemand, der eine Wirkung auf die gegnerische Verteidigung hat und der immer für Gefahr sorgt. Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und viel gearbeitet. Mit dem Tor ist er belohnt worden, das hat er sich erarbeitet. Für uns ist es wichtig, dass die Tore fallen. Schön, dass es heute wieder geklappt hat.“

Mario Gomez (VfB Stuttgart) ...
... zu seiner prozentualen Beteiligung am Siegtor
: „Am Treffer null. Für mich war die Situation beendet. Für mich war klar, dass es Elfmeter und Rot gibt. Gnädiger Weise hat ihn dann der Hertha-Spieler reingemacht. Das Tor war aber auch ein Stück weit erzwungen, speziell in der zweiten Halbzeit haben wir eine sehr gute Mentalität gezeigt. Letztendlich war es ein Sieg des Willens.“
... zur Rückkehr nach Stuttgart: „Für mich war es ein sehr spezieller Tag. Ich bin schon eine ganze Weile dabei. In der Bundesliga fährt man nicht mehr zum Spiel und ist nervös, das ist auch Routine für mich. Heute muss ich gestehen, dass es im Vorfeld des Spiels ein bisschen gekribbelt hat. Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Spiel gefreut, hier in diesem Stadion hat alles begonnen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, weil gesagt habe, dass ich daran glaube. Ich kann nach zehn Tagen sagen, dass der Charakter der Mannschaft einwandfrei ist. Wir wissen, dass wir vom Potenzial und von der Qualität nicht die Besten in der Liga sind. Aber wenn wir diesen Willen an den Tag legen, dann werden wir in der Rückrunde noch ein paar Spiele gewinnen.“
... zum Alter von Trainer Hannes Wolf: „Es ist egal, wie alt der Trainer ist. Ich versuche immer, respektvoll miteinander zu sein. Egal, ob mein Mitspieler 20 oder 40 ist. So sehe ich das auch beim Trainer.“

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): „Ich kann keine großen Vorwürfe machen. Wir müssen nach Hause gehen, das akzeptieren und weiterarbeiten.“

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV) ...
... zum Spiel
: „Bis ins letzte Drittel machen wir es eigentlich ganz gut, aber dann haben wir nicht die Durchschlagskraft. Was wir nach vorne machen, das ist einfach zu wenig. Unsere Defensivleistung ist in Ordnung, aber vorne hapert es momentan. Das müssen wir uns hart zurückerobern.“
... zum Handlungsbedarf und möglichen Wintertransfers: „Die Situation ist unverändert. Wir sollten uns im Offensivbereich noch breiter und besser aufstellen. Die Situation ist wirklich schwierig, weil die Topspieler im Winter bei ihren Vereinen gebunden sind.“

Mergim Mavraj (Hamburger SV): „Das Ergebnis macht uns natürlich sehr traurig. Auch die Tatsache, dass wir vorne keine Konsequenz an den Tag gelegt haben. Wir haben dieses Tor nicht unbedingt gewollt. Das müssen wir uns wirklich ankreiden. Wir müssen uns jedes Tor hart verdienen. Da müssen wir teilweise auch über unsere Grenzen gehen, um dieses Tor zu erzielen.“

Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): „Wir haben die ersten 10 bis 15 Minuten verschlafen und konnten nicht an die erste Halbzeit anknüpfen. Aber ich denke, dass wir trotzdem den Sieg verdient hatten.“

Marius Wolf (Eintracht Frankfurt): „In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. Dann sind wir zu schläfrig aus der Kabine gekommen und die Freiburger haben auch besser Fußball gespielt.“

Robin Koch (SC Freiburg): „Ich freue mich natürlich über mein erstes Bundesligator, das ist ein ganz besonderer Moment für mich. Wir trainieren jede Woche Standards, das war so einstudiert.“

Nils Petersen (SC Freiburg): „Am Ende steht ein verdientes Unentschieden. Die erste Halbzeit geht an Frankfurt, in der zweiten Halbzeit hatten wir noch Chancen, das Spiel zu drehen. Der Aufwärtstrend ist da, aber wir werden bis zum Ende im Abstiegskampf bleiben. Wenn wir weiter so unangenehm bleiben, dann haben wir gute Chancen, am Ende der Saison drei Mannschaften hinter uns zu lassen.“

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