• BVB-Sportdirektor will Skandalstürmer nicht abschreiben: „Gibt einen Weg zurück“
  • Eurosport Experte Sammer sieht keine Zukunft für Aubameyang beim BVB: „Nicht mehr integrierbar“
  • Schürrle verärgert wegen Aubameyang: „Viel Unruhe in der Mannschaft“
  • Stöger verzichtet aus sportlichen Gründen auf Aubameyang: „Im Abschlusstraining nicht on fire“

    München, 19. Januar 2018 – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Freitagsspiel am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund (1:1) im Eurosport Player.

    Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel)...
    ... zur erneuten Nichtberücksichtigung von Pierre-Emerick Aubameyang:
    „Es ist keine Suspendierung. Das ist relativ einfach erklärt. Das ist in erster Linie eine sportliche Entscheidung, die der Trainer getroffen hat. Wir haben schon das Gefühl, dass er mit anderen Sachen beschäftigt ist. Da fehlt ein wenig der Fokus. Wir haben uns dann die Frage gestellt, ob er uns sportlich weiterhelfen kann. Deshalb ist die Entscheidung rein sportlich getroffen worden, das hat nichts mit Suspendierung zu tun. Er hat die ganze Woche normal trainiert.“
    ... zur Zukunft von Aubameyang bei BVB: „Wir planen weiter mit Pierre-Emerick Aubameyang. Wir werden in der nächsten Woche auch wieder Gespräche führen. Es liegt im Moment auch nichts auf dem Tisch, da ist auch viel Luft dabei. Es gibt einen Weg in die Mannschaft zurück. Dazu gehören gewisse Verhaltensweisen, Professionalität und auch das man sagt, dass man einen Fehler gemacht hat. Ich würde das nicht kategorisch ausschließen. Für mich ist es noch nicht zu spät, dass wir das vernünftig lösen können.“
    ... zu seiner Kritik an Arsene Wenger vom FC Arsenal: „Ich mag es nicht, wenn man sich über Spieler anderer Vereine äußert. Das gehört zum guten Ton, und den sollte man beibehalten.“
    ... zu Peter Stögers Umgang mit dem Fall Aubameyang: „Er nimmt das überragend an und macht das sehr unaufgeregt. Da kann ich ihm nur ein großes Lob aussprechen. Er denkt an die Mannschaft und Prozesse, die einfach stimmen müssen. Wenn einer sich nicht richtig verhält, dann muss man Konsequenzen ziehen. Das hat er konsequent getan.“

    Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel:
    „Nach dem 0:1 haben wir es von der Raumaufteilung besser gemacht, dann waren wir auch besser im Spiel.“
    ... zum vermeintlichen Foul an Andrij Jarmolenko: „Ich weiß nicht, was da schwierig ist. Er hat die Hände dran und reißt ihn um.“

    ... zur erneuten Nichtberücksichtigung von Pierre-Emerick Aubameyang (vor dem Spiel): „Er war eben nicht so on fire. Es war die ganze Woche vom Training her okay. Deswegen war für mich bei der PK auch eigentlich klar, dass er dabei ist. Beim Abschlusstraining hatte ich aber einfach das Gefühl, dass er mit seinen Gedanken nicht ganz dabei ist. Das ist ein sehr wichtiges Spiel und wir haben so viele Spieler mit Qualität, dass wir einen anderen Spieler reingenommen haben. Ich bin dafür da, dass ich den Kader zusammenstelle, und ich war mir sicher, dass es eine gute Entscheidung ist, dass er nicht dabei ist.“
    ... zu Aubameyangs Reaktion und seiner Perspektive beim BVB (vor dem Spiel): Er hat es zur Kenntnis genommen. Ich nominiere den Kader von Woche zu Woche. Er hat die ganze Woche Zeit zu zeigen, dass er brennt. Wenn er nächste Woche Gas gibt, dann wird er dabei sein.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zur erneuten Nichtberücksichtigung von Pierre-Emerick Aubameyang:
    „Er hat vieles über einen großen Zeitraum zurückgegeben. Ich glaube aber, dass jetzt ein Punkt erreicht ist, wo er nicht mehr integrierbar ist. So eine Trainingseinstellung ist problematisch. Ich finde es richtig, dass der Verein so reagiert. Der Weg führt eigentlich nicht zurück zu Borussia Dortmund.“
    ... zum Spiel: „Die Dortmunder können froh sein, dass sich nicht 2:0 hinten liegen. Sie haben eine gute Moral und eine sehr gute Leistung in der zweiten Halbzeit gezeigt. Hertha hat ein super Tor gemacht, aber in der zweiten Halbzeit waren sie zu passiv.“
    ... zu den Saisonzielen von Borussia Dortmund: „Der zweite Platz ist das erklärte Ziel des Vereins, Minimum muss man Vierter werden. Beim BVB muss wieder Ruhe und Kontinuität einkehren, dann können sie es schaffen.“
    ... zur Entwicklung von Davie Selke: „Er hat einige Stationen durch und ist gereift. Seine Aussagen und Botschaften sind sehr gut, das ist imponierend.“

    Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Dann machen wir das Tor und müssen eigentlich auch das zweite machen. Wir haben sehr viel investiert. Es war ein gutes Bundesligaspiel, wir sind zufrieden mit dem Punkt.“
    ... zum Vertrauen in Torwart Thomas Kraft (vor dem Spiel): „Er ist ein erfahrener Torhüter. Ich bin ganz ruhig und habe überhaupt keine Angst. Wir werden von hinten raus gut und mit viel Erfahrung geführt. Ich gehe sehr positiv mit Thomas ins Spiel.“

    Davie Selke (Hertha BSC) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel:
    „Bis zum Gegentreffer haben wir es sehr gut gemacht. Nach dem 1:1 hat Dortmund dann eine Menge Aufwand betrieben. Das 1:1 ist in Ordnung.“
    ... über Rassismus im Fußball (Interview der Woche): „Man setzt sich als Farbiger mehr mit dem Thema auseinander. Die Hälfte meiner Familie ist aus Äthiopien und wenn man es selbst auch schon miterlebt hat, beschäftigt man sich damit. Kevin-Prince Boateng ist ein absoluter Vorreiter und ein Vorbild für uns alle. Mit seiner Einstellung, wie er dagegen angeht und das Thema offensiv bekämpft, das hat Respekt verdient. Rassismus sollte in der heutigen Zeit nicht mehr toleriert werden.“

    Ömer Toprak (Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel:
    „In der zweiten Halbzeit haben wir in den letzten 30 Minuten nur auf ein Tor gespielt. Dass es in der ersten Halbzeit kein super Spiel war, das ist klar.“
    ... zu den Diskussionen um Pierre-Emerick Aubameyang: „Wir haben uns heute auf das Spiel konzentriert, alles Andere ist nicht unsere Sache.“

    André Schürrle (Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Spiel:
    „Es ist sehr ärgerlich, wir hatten uns viel vorgenommen. Die erste Halbzeit war noch ein bisschen schläfrig. Dann sind wir erst aufgewacht, als wir das Gegentor bekommen haben. Wir hätten das Ding auch noch drehen können. Mit den letzten 30 Minuten können wir zufrieden sein, darauf können wir aufbauen.“
    ... zu den Diskussionen um Pierre-Emerick Aubameyang: „Wir haben sehr viele Gespräche geführt auch in der Mannschaft. Das ist sehr ärgerlich, auch in der Mannschaft ist viel Unruhe. Wir bekommen alles mit und es wird viel gesprochen. Aber es wir wenig über Fußball gesprochen. Ich hoffe, dass bald Ruhe einkehrt.“


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