• Stöger zu Aubameyang: „Das Problem wird zu lösen sein“
  • Torschütze Wagner zufrieden bei Bayern: „Stellenausschreibung war klar“
  • Wolf in Stuttgart in der Kritik: „Es geht nicht um mich “
  • Hollerbach zufrieden: „Meine Jungs haben Herz gezeigt“

    Unterföhring, 27. Januar 2018
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 20. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Sandro Wagner (FC Bayern München) ...
    ...zu seinem ersten Tor im Bayern-Trikot
    : „Das bedeutet mir sehr viel. Das ist meine Heimat, früher stand ich selbst in der Kurve. Es ist schön, dass mir nun mein erster Treffer gelungen ist. Ich habe nun schon drei Kurzeinsätze bekommen. Über dieses Tor freue ich mich total.“
    ...zu seiner Rolle als Einwechselspieler: „Die Stellenausschreibung war ja klar. Ich kann auch lesen. Von daher ist das völlig in Ordnung. Natürlich will ich immer spielen, der Trainer weiß das. Aber wir haben noch so viele Spiele, in einer Woche geht es schon richtig rund. Da werde auch ich meine Startelfeinsätze bekommen. Das hat mir der Trainer schon gesagt. Es gibt einfach eine sehr große Qualität hier. Ribery und James sitzen auch draußen und haben gar nicht gespielt. Da ordne ich mich gerne ein.“
    ...zu den Unterschieden zwischen Heynckes und Nagelsmann: „Der Altersunterschied ist hoch, aber es sind beides Top-Trainer. Jupp Heynckes ist noch ein anderes Kaliber. Er hat schon viele Titel gewonnen und besitzt viel Erfahrung. Aber ich bin auch ein großer Fan von Julian Nagelsmann, der wird seinen Weg machen. Es sind beides tolle Trainer.“

    Jerome Boateng (FC Bayern München): „Wir haben am Anfang geschlafen, wir waren nicht aggressiv und haben dem Gegner Räume gelassen. Dann steht es halt schnell 0:2. Aber danach haben wir super geantwortet, sind ruhiger geworden und haben aggressiver gespielt, und haben am Ende verdient gewonnen.“

    Kevin Vogt (TSG 1899 Hoffenheim): „Ich bin sehr enttäuscht und unzufrieden damit, wie wir dieses Spie hergegeben haben. Du kannst dir hier sicher ein paar Tore fangen. Aber die Art und Weise geht einfach nicht.“

    Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart) ...
    ...zur aktuellen Krise der Stuttgarter
    : „Wir haben schon viele wunderschöne Momente gehabt, in den wir das gut gemacht haben. Dafür fühle ich mich ein stückweit verantwortlich. Aber ich fühle mich auch dafür verantwortlich, wenn wir wie heute nicht gut spielen und gar nicht in die Zweikämpfe kommen. Da ist man enttäuscht und da sitze ich mit im Boot.“
    ...zur Kritik an seiner Person: „Es geht nicht um mich, es geht um den Verein, es geht um den VfB Stuttgart. Deswegen darf man auch seine eigenen Gefühle nicht so ernst nehmen. Es geht um die Jungs, den Verein, die Menschen, die dem Klub verbunden sind. Deswegen spielt das keine Rolle.“

    Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart): „Wir dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen. Es ist klar, dass jetzt viel Kritik von außen kommt, aber wir müssen eine Einheit bleiben. Es war klar, dass es eine schwierige Saison wird. Das war heute kein Spiel, wie wir uns das vorstellen. Aber es geht weiter, wir haben noch alle Möglichkeiten. Wir müssen nur eine Einheit bleiben.“

    Naldo (FC Schalke 04) ...
    ...zu seinem Treffer und seinem Rekord (Brasilianer mit den meisten BL-Einsätzen)
    : „Besser kann es nicht laufen. Das ist ein schöner Tag für mich. Es ist eine Ehre, dass ich Ze Roberto überholt habe. Ich will immer meine Mannschaft unterstützen. Wir sind hier gut aufgetreten und mein Einsatz wurde noch mit einem Tor belohnt.“
    ...zu seinem Torjubel, bei dem er mit der Hand ein „C“ geformt hat: „Das ist für meine Cousine aus Brasilien. Sie hat mir im Urlaub gesagt, dass ich das machen soll, wenn ich das nächste Mal ein Tor erziele.“

    Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund): „Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Zuschauer auf der Ost- und der Westtribüne denken: ,Es ist Samstag, heut geh ich ins Stadion, schaue wie es läuft und pfeife dann meine eigene Mannschaft aus’. Ich höre keine Unterstützung von diesen Tribünen. Bei der Südtribüne ist das anders. Die sind immer da und unterstützen uns immer. Bei einer Mannschaft, die sich etwas verunsichert fühlt, ist das Pfeifen das falsche Mittel, um etwas zu zeigen. Da sollen die lieber zu Hause bleiben.“

    Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund) ...
    ...zur Leistung von Pierre-Emerick Aubameyang
    : „Er hat schon bessere Tage gehabt, aber in seiner Situation ist es auch nicht ganz einfach für ihn.“
    ...zur Zukunft von Aubameyang: „Das Problem wird zu lösen sein. So oder so. Es wird in eine Richtung gehen. Entweder kommt es zu einem Transfer, wofür der Verein Rahmenbedingungen gesetzt hat, die erfüllt werden müssen. Oder es wird bis zum Sommer weitergehen.“
    ...zum Kader-Nominierung von Aubameyang: „Wenn er nicht spielt, fragt man, warum er nicht spielt. Wenn er spielt und dabei gut ist, sagt man, dass das der richtige Zeitpunkt war. Trifft er, ist ja klar, dass er gespielt hat, weil er trifft. Trifft er nicht, fragt jeder, warum man ihn in dieser Phase spielen lässt. Da drehen wir uns im Kreis. Da lass ich jedem seine Meinung. Wir haben ihn aufgestellt, weil wir wissen, dass er Qualitäten hat. Aber heute hat er sie nicht abrufen können.“

    Nuri Sahin (Borussia Dortmund): „Als Borussia Dortmund müssen wir in die Champions League kommen. Die letzten Ergebnisse sind dabei nicht gerade hilfreich. Unser Offensivspiel hakt derzeit. Wir müssen uns wieder mehr Chancen erspielen und die auch nutzen. Das ist im Moment unser Manko.“

    Nils Petersen (SC Freiburg): „Ich bin momentan gut drauf und habe eine gute Phase. Ich weiß das zu schätzen und auch zu genießen. Aber im Fußball geht es schnell, da kann es schnell wieder in die andere Richtung gehen. Wir sind jetzt acht Spiele ungeschlagen, ich kann über 90 Minuten gehen, und mache meine Tore. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“

    Kevin Kampl (RB Leipzig): „Die Hamburger haben sich total reingehängt in der zweiten Halbzeit. Da kam kein richtiges Spiel mehr zustande. Sie haben das bis zum Ende gut gemacht. Man hat gesehen, dass durch den Trainerwechsel ein frischer Wind bei ihnen reingekommen ist. Wir müssen am Ende aber auch sagen, dass das Ergebnis zu wenig für uns ist.“

    Bernd Hollerbach (Trainer Hamburger SV) ...
    ...zu seinem ersten Spiel als HSV-Trainer
    : „Man hat gemerkt, dass die letzten Wochen nicht spurlos an uns vorbeigegangen sind. Leipzig hat viel Druck gemacht und mit der ersten Chance gleich das 1:0 erzielt. Aber dann hat meine Mannschaft Leidenschaft gezeigt und wir haben ein wunderschönes Tor erzielt. Wenn wir in der zweiten Halbzeit bei den Kontern etwas ruhiger bleiben, dann wäre sogar noch mehr drin gewesen.“
    ...zur vermeintlichen Abseitsstellung beim 1:1: „Ich denke, dass es gleiche Höhe war. Daher war es kein Abseits, sondern ein reguläres Tor.“
    ...zu den Erkenntnissen aus seinem ersten Spiel: „Es war wichtig, dass wir als Einheit auftreten. Wenn du hier bei der zweitstärksten Heimmannschaft in Rückstand gerätst, kannst du auch einbrechen, wenn du keine Moral hast. Aber wir haben dagegengehalten. Es war klasse, wie die Jungs Herz gezeigt haben.“

    Aaron Hunt (Hamburger SV): „Das Gegentor geht komplett auf meine Kappe. Es war wichtig, dass wir danach zurückgekommen sind. Nach dem 0:1 haben wir ein gutes Spiel gemacht.“

    Dennis Diekmeier (Hamburger SV): „Jeder war für jeden da. Wir haben füreinander gekämpft. Es ist wichtig, dass wir alle füreinander da sind. Das haben wir heute gezeigt.“

    Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln): „Wir können natürlich erst einmal nicht gut damit leben, weil wir gerne drei Punkte geholt hätten. Aber manchmal muss man auch mit einem Punkt zufrieden sein. Wir hatten unsere guten Phasen gerade in der ersten Halbzeit und zum Beginn der zweiten. Da hätten wir den Sack zu machen können. Wir waren am Ende dem Sieg etwas näher, aber die Augsburger haben sich den Punkt trotzdem redlich verdient.“

    Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): „Man tendiert häufig dazu, mit sich selbst zu schimpfen. Aber heute gebührt dem Gegner einfach ein Lob. Die haben viel Qualität im Kader, das hat man heute gesehen. Ich bin froh, dass wir mit einem Punkt nach Hause fahren.“

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