• 96-Coach: „Trainingsplatz ist Wembley, und wir spielen dann im Sand“
  • Wolfsburgs Trainer Schmidt freut sich über „dreckigen Sieg“
  • VfL-Sportdirektor Rebbe feiert „Rumpelsieg“ und sucht Blaszczykowski-Ersatz
  • Leverkusens Brandt lässt Zukunft weiter offen: „Sind in offenen Gesprächen“

    Unterföhring, 28. Januar 2018
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 20. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Bayer Leverkusen vs. 1. FSV Mainz 05 (2:0) sowie Hannover 96 vs. VfL Wolfsburg (0:1) bei Sky.

    Julian Brandt (Bayer Leverkusen) ...
    ... zum Spiel
    : „Mainz hat die Räume in der ersten Halbzeit gut zugemacht. Der letzte Pass hat so ein bisschen gefehlt. Manchmal braucht man dann einen Treffer aus der Distanz, damit sich dann die Räume ergeben. Wir hatten dann noch ein bis zwei Chancen, die wir aber sehr schlampig ausspielen. Im Grunde ist das 2:0 aber schon in Ordnung.“
    ... zu seiner Vertragssituation: „Wir sind in offenen Gesprächen. Ich war immer relativ offen zum Verein. Bayer hat mir sehr viel Zeit gegeben. Jetzt gucken wir mal, was dabei rauskommt.“

    Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05): „Wir haben es in der ersten Halbzeit in der Defensive sehr gut gemacht. Der Sonntagsschuss von Bailey hat uns dann den Stecker gezogen.“

    Giulio Donati (1. FSV Mainz 05) ...
    ... zum Spiel
    : „Wir hatten eine gute erste Halbzeit in der Defensive. An dem super Tor konnten wir dann nichts machen.“
    ... zum Elfmeter: „Der Kontakt war nur sehr leicht. Er hat den Kontakt auch gesucht. Aber wir müssen die Entscheidung akzeptieren.“
    ... zu seiner Verletzung an der Nase: „Es ist okay. Ich habe ein bisschen den Ellenbogen abbekommen. Das ist Fußball und kein Problem für mich.“

    André Breitenreiter (Trainer Hannover 96) ...
    ... zum Spiel
    : „Wolfsburg war unheimlich defensiv eingestellt. Wir haben die Lösungen über die Außen gesehen, aber die Flanken waren nicht genau genug. Deswegen hatten wir nicht die klaren Chancen.“
    ... zur Platzqualität in Hannover: „Wir sind ja nicht bei „Wünsch dir was“. Der Sandkasten hat es heute nicht so leicht gemacht. Gerade im letzten Drittel, wo man die genauen Pässe spielen muss. Wenn man sich permanent so auf die Ballkontrolle konzentrieren muss, dass man nicht mehr den Blick für den Nebenmann hat. Es ist halt so, ich kann es nicht ändern. Das ist nicht mein Thema. Wir haben einen neuen Trainingsplatz bekommen. Der Trainingsplatz ist jetzt eher Wembley, und wir spielen dann auf Sand. Das ist natürlich schon schwierig.“
    ... über Stürmer Niclas Füllkrug (vor dem Spiel): „Momentan ist er der erfolgreichste deutsche Stürmer, er hat einen brutalen Lauf. Wir hätten nichts dagegen, wenn es so weiterläuft. Dennoch ist er auch ein Teamplayer, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt und für die Jungs auch hart mitarbeitet. Niclas ist noch lange nicht fertig. Da ist noch viel Luft nach oben. Jeder Spieler hat immer noch Entwicklungspotenzial, man kann sich immer noch verbessern.“
    ... zum mäßigen Zuschauerzuspruch in Hannover (vor dem Spiel): „Wir können nur in Vorleistung gehen. Die Jungs bringen an jedem Spieltag eine Top-Leistung und zeigen eine hohe Identifikation mit der Stadt und dem Verein. Leider wird das nicht ausreichend wertgeschätzt.“

    Horst Heldt (Sportdirektor Hannover 96) ...
    ... zur Niederlage gegen Wolfsburg
    : „Wolfsburg hat sich sehr weit hinten reingestellt. Wir haben nicht die zwingenden Chancen erspielt, der letzte Pass hat dann gefehlt. Sie kommen dann einmal nach vorne und machen einen Sonntagsschuss. Das darf so nicht passieren. Es ist ärgerlich, aber der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen.“
    ... zur schlechten Platzqualität: „Dazu sagen wir nichts mehr. Deswegen haben wir das Spiel aber nicht verloren.“

    Philipp Tschauner (Torwart Hannover 96) zum Gegentor: „Es war ein sehr guter Schuss, der ohne Ende geflattert ist. Wenn ich den Ball halte, dann schaue ich gut aus. Wenn ich den Ball nicht halte, dann schaue ich doof aus. Es ist ärgerlich, dass es das Spiel entschieden hat.“

    Niclas Füllkrug (Hannover 96): „Es war etwas komisch, wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Aber wir sind nicht richtig zu Chancen gekommen. Hinten bekommen wir dann ein doofes Ding.“

    Martin Schmidt (Trainer VfL Wolfsburg) ...
    ... zum Spiel
    : „Mit den drei Punkten sind wir zufrieden. Wir haben aber schon gedacht, dass wir etwas mehr mit dem Ball zu tun haben. Das war auf dem Geläuf aber nicht möglich. Wir haben wenig zugelassen. Es war ein dreckiger Sieg, aber irgendwo auch verdient. Wir haben uns das Quäntchen Glück heute erkämpft.“
    ... zur Aufstellung mit sechs Umstellungen (vor dem Spiel): „Es ist tatsächlich ein bisschen kompliziert geworden. Wir hatten in den letzten Wochen ein paar Ausfälle und müssen ein bisschen umstellen. Nichtsdestotrotz haben wir eine gute und griffige Gruppe auf dem Platz, das ist 100 Prozent Bundesliga.“

    Olaf Rebbe (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...
    ... zum Sieg
    : „Es war ein glücklicher Sieg, aber das ist mir egal. Wir haben schon sehr viele tolle Spiele gemacht und hatten nichts in der Hand. Heute haben wir etwas in der Hand und das zählt. Es war ein Rumpelsieg, aber wenn wir unserer Spiele so gewinnen, dann ist das auch okay.“
    ... zu weiteren Transfers im Winter: „Wir schauen genau, ob wir noch was machen können. Ursprünglich wollten wir nichts mehr machen. Jakub Blaszczykowski ist aber leider noch länger verletzt und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Deswegen kann es sein, dass wir noch einmal aktiv werden.“

    Yunus Malli (VfL Wolfsburg) zum Siegtor: „Das war ein super Schuss, ich habe den Ball sehr gut getroffen. Schön, dass er reingegangen ist.“

    Daniel Didavi (VfL Wolfsburg): „Wenn Yunus nicht den Sonntagsschuss gemacht hätte, dann hätten wir das Spiel nicht gewonnen. So ehrlich muss man sein. Wir stehen hinten drin, da geht es nur um Punkte. So ein Spiel gewinnst du, wenn du gut stehst und kämpfst. Spielerisch war es aber nicht der VfL Wolfsburg wie wir uns ihn vorstellen.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...
    ... zur Mainzer Niederlage in Leverkusen
    : „Nach der Pause sind die Mainzer etwas müder geworden. Leverkusen hatte dann mehr Räume, die sie auch genutzt haben. Mainz hat dann auch der Glaube nach vorne gefehlt. 45 Minuten gut verteidigt, 90 Minuten nach vorne nicht existent. So kannst du natürlich auswärts nichts holen. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie jetzt seit fast einem Jahr auswärts ohne Sieg sind.“
    ... zum Wolfsburger Sieg in Hannover: „Wenn du gegen Hannover bestehen willst, dann musst du fighten. Das haben sie über 90 Minuten gemacht. Der Sieg ist zum Schluss etwas glücklich, aber nicht unverdient.“

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