Fährmann will Patzer vergessen: Nach "ein paar Bierchen" ins Bett Bremens Kohfeldt: "Wir haben es am Ende verdient"
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Unterföhring, 03. Februar (pps) - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 21. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Ralf Fährmann (FC Schalke 04) ...

... zu seinem Patzer vor dem 1:1: "Der Freistoß kam, er war etwas zu hart, um ihn direkt festzuhalten. Ich wollte ihn prallen lassen und aufnehmen. Das habe ich nicht gut gemacht in der Situation. Das war mein Fehler, es tut mir leid, dass ich Bremen so ins Spiel zurückgebracht habe."

... auf die Frage, ob er nach dem Fehler nun gut schlafen könne: "Nach ein paar Bierchen bestimmt."

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen) ...

... zum Spiel: "Wir haben das Spiel beim Tabellendritten kontrolliert, und dann kriegt man so ein Gegentor. Da fühlt man sich natürlich an die vergangenen Wochen erinnert. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut begonnen, da hat Schalke mehr Druck gemacht und Chancen gehabt. Am Ende haben wir das durch unseren Einsatz verdient. Wenn es ein Punkt gewesen wäre, wäre ich auch zufrieden gewesen. Wir haben uns das erarbeitet und verdient."

... zum Gefühl nach dem Siegtreffer in der Nachspielzeit: "Es fühlt sich komisch an, ich kenne das ja noch nicht. Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, wir haben heute das Glück gehabt in der letzten Minute. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass wir systematisch Spiele gewinnen. Vergangene Woche wäre das gut möglich gewesen. Heute war es schwerer. Aber ich betone: Auswärts auf Schalke ist es kein Selbstläufer für uns. Ich freue mich einfach über den Sieg heute."

... zum Patzer des Bremer Torhüters Jiri Pavlenka: "Das war kein großes Thema, er hat uns so viele Punkte gerettet. Da mache ich mir gar keinen Kopf. Er hat in der zweiten Halbzeit schon stabil gehalten und wird das auch in den nächsten Wochen tun. Er ist ein super Torwart. Das passiert einfach mal - es fühlte sich nicht gut an in dem Moment. Aber es war gut, dass wir auch für ihn die Punkte geholt haben."

Alexander Hack (FSV Mainz 05): "Es tut natürlich weh. Die Bayern können sich glücklich schätzen, dass sie mit drei Punkten nach Hause gehen. Wir kriegen dumme Tore, das ist bitter. Jeder im Stadion hat gemerkt, dass wir ein ebenbürtiger Gegner waren und einen Punkt verdient gehabt hätten. Das Positive müssen wir mitnehmen."

Stefan Bell (FSV Mainz 05): "Es überwiegt das Gefühl, eine gute Leistung gebracht zu haben und dass wir auf Augenhöhe dagegengehalten haben. Wir waren in allen Bereichen ebenbürtig, nur leider in der Chancenverwertung nicht."

Mats Hummels (FC Bayern München): "Wir waren am Ende kaputt. Das hat man gemerkt. Der Platz hat seinen Tribut gefordert. Da waren wir in den Beinen und im Kopf nicht mehr so schnell. Wir hatten zu viele Ballverluste und hätten das Spiel durch längere Ballbesitzpassagen entscheiden können. Mainz hat es auch gut gemacht, da wurde es ein paar Mal brandgefährlich."

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München) ...

... zum Spiel: "Insgesamt ist der Sieg verdient. Man muss berücksichtigen, dass der Gegner über sich hinauswächst, wenn er als abstiegsbedrohte Mannschaft gegen den FC Bayern spielt. Das war auch bei Werder Bremen der Fall. Kämpferisch war Mainz unwahrscheinlich stark. Wenn sie die restlichen Spiele zu Hause so kämpfen, werden sie viele Spiele gewinnen. Wir haben nach der Halbzeit fünf oder sechs ganz klare Torchancen gehabt. Und da muss eine Mannschaft wie unsere das 3:0 erzielen. Dann kann man das Spiel locker runterspielen. Aber so hat der Gegner immer wieder Hoffnung gehabt. Da waren wir zu nachlässig, und in der Rückwärtsbewegung haben wir nicht mehr so reagiert, wie wir es in der ersten Halbzeit gemacht haben."

... zu seiner Zukunft: "Es ist schon lustig, wenn Sie einen fast 73-Jährigen nach seiner Zukunft fragen. Ich werde überhaupt keinen Kommentar zu dem Thema mehr abgeben. Das langweilt die Leute doch."

Heiko Herrlich (Trainer Bayer Leverkusen): "Das körperliche Spiel von Freiburg war manchmal einen Tick zu intensiv. Aber das wussten wir vorher."

Julian Brandt (Bayer Leverkusen): "Dass es ein hitziges Spiel war, haben wir gesehen. Letztlich ist das eingetreten, was wir erwartet haben. Dass es in Freiburg nicht einfach wird, das haben wir im Vorfeld schon kommuniziert."

Amir Abrashi (SC Freiburg): "Es war ein intensives Spiel von beiden Mannschaften. Es ist ein gerechtes 0:0, sage ich."

Mario Gomez (VfB Stuttgart): "Wolfsburg ist Vergangenheit, für mich zählt jetzt nur der VfB. Ich werde immer schöne Erinnerungen an den VfL haben - aber jetzt ist Abstiegskampf und da gibt es nur Stuttgart."

Tayfun Korkut (Trainer VfB Stuttgart) ...

... über das Spiel: "Bevor wir über den Korkut-VfB reden, sollten wir über die Mannschaft reden. So, wie sie zurückgekommen ist in der zweiten Halbzeit und eine solche Dominanz ausgestrahlt hat, da war der Punkt hochverdient. Wir hatten noch die eine oder andere Möglichkeit, um mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Wir können mit der Leistung zufrieden sein. Das müssen wir jetzt vergolden."

... über Mario Gomez: "Er ist ein Kopfspieler. Heute hat er getroffen. Wir hoffen, dass es in den nächsten Wochen noch mehrere Treffer werden."

Niklas Stark (Hertha BSC): "Es ist ein klares Foul, das muss man ganz klar sagen. Er war hinter mir, ich kann ihn nicht gesehen. Dann ist das schon ärgerlich.

Deniz Aytekin (Schiedsrichter der Partie Hertha BSC gegen 1899 Hoffenheim): "Es war ein Foul, und es gab Elfmeter. Bei der Ballabgabe war Nico Schulz außerhalb des Strafraums in einer Abseitsposition. Allerdings war die nicht strafbar, weil er im deutlichem Abstand zu Niklas Stark stand. Als Niklas Stark den Ball kontrolliert annimmt, ist es eine neue Spielsituation. Das löst die ursprüngliche Abseitsposition auf."

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