• Der HSV-Trainer weiter: „Wir werden uns bis zum Schluss wehren“
  • Jens Todt: Mannschaft hat die „Qualität für die Bundesliga“
  • Frankfurt-Trainer Kovac: „Augsburg hat uns mit einfachen Mitteln die Grenzen aufgezeigt“
  • Sky Experte Hamann: „Hamburger Uhr wird im Mai abgestellt“

    Unterföhring, 04. Februar 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 21. Spieltages der Fußball-Bundesliga, FC Augsburg vs. Eintracht Frankfurt (3:0) sowie dem Hamburger SV vs. Hannover 96 (1:1) bei Sky.

    Michael Gregoritsch (Torschütze FC Augsburg) ...
    ... zu seinem außergewöhnlichen Torjubel:
    „Heute geht es auf jeden Fall um Football. Nach so einem Spiel kann ich eh nicht schlafen, meine vier besten Freunde sind da und haben erstmals eines meiner Tore live im Stadion gesehen. Das Tor war ihnen gewidmet. Caiuby war in dieser Szene Tom Brady und hat mir den Ball perfekt zugespielt.“

    Daniel Baier (Kapitän FC Augsburg) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war nicht einfach. Wir wussten, was auf uns zukommt, und wir mussten dagegenhalten. Wir sind überglücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben und den Kampf angenommen haben. Jetzt schaut es ganz gut aus.“
    ... zum suspendierten Daniel Opare: „Es ist nicht meine Aufgabe, da nachzuhaken und nachzutreten. Es bleibt intern, was vielleicht passiert ist. Der Verein hat so entschieden, dass Daniel nicht mehr bei uns dabei ist. Wir Spieler akzeptieren das. Wir wissen, was er bei uns auf dem Platz geleistet hat. Aber da gehört ein bisschen mehr dazu, und wenn es das eine oder andere Mal nicht gepasst hat, dann mussten die Verantwortlichen auch eine Entscheidung. So war es. Das hat die Mannschaft super weggesteckt.“

    Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): „Augsburg hat uns mit relativ einfachen Mitteln die Grenzen aufgezeigt. Wenn man von der ersten Minute an keine Leidenschaft an den Tag legt, dann reicht das für Eintracht Frankfurt einfach nicht.“

    Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt) ...
    ... zum Spiel:
    „Augsburg hat es gut gemacht. Wir wussten, dass sie nur lange Bälle spielen. Aber wir sind heute gar nicht in Tritt gekommen und haben gar keinen Spielfluss gefunden. Wir hatten nichts dagegenzusetzen. Es war ein gebrauchter Sonntag. Wir haben nichts von dem gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Es hat nichts funktioniert.“

    Jens Todt (Sportchef Hamburger SV) ...
    ... zum Zweikampf zwischen Salif Sané und Filip Kostic:
    „Meine spontane Einschätzung war, dass es ein Elfmeter war. Ich habe es noch einmal gesehen und bleibe dabei. Das ist für mich ein klarer Elfmeter. Ein Dreier zu Hause wäre in unserer Situation extrem wichtig gewesen. Es war verkrampft bei uns, die Bedeutung des Spiels hat die Beine nicht unbedingt leichter gemacht. Wir können nicht zufrieden sein, aber immerhin sind wir zurückgekommen und haben einen Punkt geholt.“
    ... zur Bedeutung des Spiels: „Die Konkurrenz hat gepunktet. Daher war es eine Art Endspiel. Das ist nicht leicht für die Mannschaft. Es gibt keine Leichtigkeit für uns im Spiel. Wir müssen uns alles erarbeiten. Da gibt es kein Patentrezept und keinen Kopf, den wir drücken können.“
    ... auf die Frage, weshalb der HSV den Klassenerhalt schaffen kann: „Wir haben eine Mannschaft, die intakt ist und die eine Qualität für die Bundesliga hat.“

    André Breitenreiter (Trainer Hannover 96): „Wir sind schon zufrieden, dass wir einen Punkt mitgenommen haben und den HSV auf Abstand gehalten haben. Aber wenn man das Spiel sieht – da müssen wir das 2:0 machen. Dafür waren genügend Chancen da. Leider verpassen wir das. Daher haben wir zwei Punkte liegengelassen. Der Mannschaft fehlt nichts, sie macht einen tollen Job. Mit dem zweiten Tor ist das Ding hier zu, aber so kann immer etwas passieren.“

    Bernd Hollerbach (Trainer Hamburger SV): „Es war kein einfaches Spiel. Beide Teams waren gut organisiert. Nach dem ersten Schuss Hannovers mussten wir das 0:1 hinnehmen. Außerdem hätten wir einen klaren Elfmeter bekommen müssen. Die Mannschaft hat Moral gezeigt und alles riskiert. Das stimmt mich positiv. Es ist nicht einfach. Wir werden uns bis zum Schluss wehren, dann bin ich sicher, dass wir es packen.“

    Christian Mathenia (Torhüter Hamburger SV) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir hatten einen ganz anderen Plan und wollten unbedingt drei Punkte hierbehalten. Wir wollten kompakt stehen. Offensiv war es zu wenig, wir haben uns aber immerhin zurückgekämpft. Und das ist das Positive heute. Moralisch war es gut. Aber wir stecken im Abstiegskampf. Klar, dass dann nicht alles klappt.“
    ... zu Abstiegsangst in Hamburg: „Die war die ganze Saison schon da – nach dem guten Start lief es nicht mehr so. Wer uns kennt, der weiß, dass wir alles dafür geben werden, den Verein in der Liga zu halten. Dafür muss jeder Spieler jeden Tag alles geben.“

    Horst Heldt (Manager Hannover 96) ...
    ... zum Spiel:
    „Es wäre mehr drin gewesen. Wir haben den Gegner auf Abstand gehalten. Aber wir hätten drei Punkte mitnehmen müssen. Es gab ein paar strittige Situationen im Spiel, unter anderem eine klare Rote Karte gegen Papadopoulos. Ich weiß gar nicht, wieso wir darüber diskutieren. Ich lerne immer noch dazu, bin aber nicht mit allem einverstanden. Trotzdem müssen wir das 2:0 machen – wir hatten die Möglichkeit. Es war klar, dass Hamburg in der zweiten Halbzeit. So ist es immer schwierig.

    Matthias Ostrzolek (Hannover 96) ...
    ... auf die Frage, ob die Niederlage hätte vermieden werden können:
    „Natürlich. Wir haben uns selbst geschlagen. Wir hatten das Spiel komplett im Griff und hätten das 2:0 öfter machen können. Dann wäre alles vorbei gewesen. Durch so einen Standard das 1:1 zu kassieren, fühlt sich wie eine Niederlage an.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...
    ... zur Perspektive des HSV:
    „Sie haben heute viel investiert und gekämpft. Aber das sind die absoluten Grund-Tugenden für einen hochbezahlten Fußballprofi. Wenn sie sich weiter so verkaufen wie heute, dann wird die Uhr im Mai abgestellt.“

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